Termin

minimal and beyond

Ausstellung 22.10.2011–24.06.2012
Hamburger Kunsthalle, Hamburg, Deutschland

In den 1960er Jahren veränderte sich mit dem Aufkommen der so genannten Minimal Art der Begriff des Kunstwerks radikal. Elementare Formen, serielle Anordnungen, industrielle Materialien und Fertigungsweisen sind Kennzeichen dieser Kunstrichtung. Jeglicher Illusionismus, jegliche Symbolik wurden getilgt: Das Werk ist das, was es ist. Trotz dieser Selbst-Referentialität wurden Skulpturen nicht als in sich abgeschlossene Gebilde aufgefasst, sondern in ihrer Beziehung zum umgebenden Raum gesehen. Seitdem haben etliche Künstler in vielfältiger Weise die Formensprache des Minimalismus aufgegriffen und diese mit zusätzlichen Bedeutungsebenen angereichert.

Die Sammlungspräsentation »minimal and beyond« zeigt Skulpturen, Objekte, Bilder, Photographien, Zeichnungen und Videos von den 1960er Jahren bis heute, u. a. mit Carl Andre, Hanne Darboven, Isa Genzken, Félix González-Torres, On Kawara, Kitty Kraus, Robert Morris, Bruce Nauman, CadyNoland, Gregor Schneider und Andreas Slominski.