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Nonhuman Agents in Arts and Culture, Ausstellung | Workshop | Konferenz, 14. September – 26. November 2017

Die von Regine Rapp & Christian de Lutz kuratierte Reihe „Nonhuman Agents“ bei Art Laboratory Berlin greift jüngste philosophische Ansätze auf, die den Anthropozentrismus in Frage stellen. Diese Diskurse betonen eine nichtmenschliche Perspektive durch objekt-orientierte Ontologie (Harman, Meillasoux); diskutieren nichtmenschliche/ menschliche Begegnungen (Haraway); postulieren einen ›Posthumanismus‹ (Braidotti); und untersuchen verschiedene posthumanistische, performative Strategien, wie zum Beispiel intra-acting (Barad). Eine neue dezentrierte Perspektive lässt uns auf eine Realität blicken, die nicht mehr in rein anthropozentrischen Parametern beschrieben werden kann.

Termine:

Berlin Art Week: Präsentation der bisherigen Workshops, 14. - 17. September 2017
»Swarm | Cell | City«: 2-Tages-Workshop, 23. - 24. September 2017
»Nonhuman Networks«: Ausstellung, 30. September - 26. November 2017, Eröffnung am 29. September 2017, 20 Uhr
»Nonhuman Agents in Arts, Culture and Theory«: Interdisziplinäre Konferenz, 24. - 26. November 2017

Auftakt im Rahmen der BERLIN ART WEEK
14. September 2017, 19-23 Uhr
15.-17. September 2017, 13-16 Uhr
Prinzenallee 34, 13359 Berlin

Rückblickend präsentiert werden die Ergebnisse der ersten drei Workshops der »Nonhuman Agents«-Serie mit »Gut feelings« (Alanna Lynch); »Anatomy of an inter-connected system« (Margherita Pevere); »Forestal psyche« (Theresa Schubert). Darüber hinaus wird ein Einblick in das kommende Programm ermöglicht, darunter in die Veranstaltung »ill-at-ease seep« von Sarah Hermanutz (28. Oktober 2017). Veranstaltung in Kooperation mit dem Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen und der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Kommende Termine:

»Swarm | Cell | City«
Zweitägiger Workshop
Leitung: Heather Barnett + plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers)

23. - 24. September 2017

Der zweitägige Workshop versteht sich als partizipatives Experiment zu Kunst, Performance und Biologie, das der Ausstellung »Nonhuman Networks« vorausgeht. Das Projekt lädt die Teilnehmer ein, die Stadt Berlin durch die Perspektive des intelligenten einzelligen Organismus Physarum Polycephalum zu betrachten (u.a. auch über GPS Tracking).

»Nonhuman Networks«
Ausstellung
Heather Barnett | Saša Spacal, Mirjan Švagelj & Anil Podgornik
Eröffnung: 29. September 2017, 20 Uhr
Artist Talk mit Heather Barnett und Saša Spacal: 30. September 2017, 15 Uhr
Laufzeit: 30. September - 26. November 2017
Öffnungszeiten: Fr-So 14-18 Uhr u.n.V.

Die von Regine Rapp und Christian de Lutz kuratierte Ausstellung »Nonhuman Networks« präsentiert ästhetische Entwürfe neuer Kommunikationsformen zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren. Wie funktioniert der weltweit größte Einzeller als Computer? Welchen Zugang können wir zum sogenannten »Internet des Waldes« bekommen? Die herausragenden performativen Arbeiten der international anerkannten Künstler/innen stellen eine Möglichkeit für das Publikum dar, sich auf außersprachliche Formen und Kontakt mit unterschiedlichen, scheinbar simplen Lebensformen einzulassen

Das Kollektiv mit Saša Spacal, Mirjan Švagelj und Anil Podgornik verbindet Kunst, Biologie und Kybernetik, um eine Plattform für eine Kommunikation zwischen Arten zu schaffen.

Heather Barnett ist Künstlerin, Forscherin und Vermittlerin, die mit Naturphänomenen und biologischem Design arbeitet, oft gemeinsam mit Wissenschaftlern, Künstlern, Teilnehmern und Organismen.

»Nonhuman Agents in Art, Culture and Theory«
Interdisziplinäre internationale Konferenz
24. -26. November 2017
Konzept: Regine Rapp & Christian de Lutz

Die interdisziplinäre Konferenz wird schließlich internationale Künstler/innen, Geistes- und Naturwissenschaftler/innen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenbringen, um künstlerische, philosophische, ethische und naturwissenschaftliche Ansätze zu nichtmenschlichen Agenten zu diskutieren. Dabei werden die bisherigen Positionen der Reihe »Nonhuman Subjectivities« auch berücksichtigt werden.

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