Dieser Tage wird die Kunsthalle St. Annen zehn Jahre alt, und natürlich muss das Jubiläum mit einer Ausstellung gefeiert werden. Sie ist mit Emil Schumacher (1912–1999) einem großen Meister der informellen Malerei gewidmet. Das St. Annen-Museum in Lübeck, in dem einerseits die sakrale Kunst des Mittelalters, andererseits die Moderne präsentiert wird, zeigt damit ein Werk, das ihrem eigenen Profil perfekt entspricht, denn Schumachers Spätwerk umfasst auch religiöse Momente. Stefan Diebitz hat sich die Ausstellung angesehen. …weiterlesen
Einer der populärsten Maler des 20. Jahrhunderts wird mit seinen allseits beliebten Engeln in der Hamburger Kunsthalle ausgestellt, just, da der Kirchentag unmittelbar bevorsteht: Ein großer Publikumserfolg dürfte sich unter diesen Umständen kaum vermeiden lassen. Stefan Diebitz stellt die Ausstellung vor. …weiterlesen
In diesem Jahr hätte die surrealistische Künstlerin Meret Oppenheim ihren 100. Geburtstag gefeiert. Passend dazu ehrt das Bank Austria Forum in Wien die Künstlerin mit einer Retrospektive. Sabrina Möller hat sich das angeschaut. …weiterlesen
1922 waren Werke der Bauhauskünstler Paul Klee, Lyonel Feininger, Johannes Itten, Georg Muche und Wassily Kandinsky neben Arbeiten indischer Avantgardekünstler in Kalkutta zu sehen. Neunzig Jahre nach diesem folgenreichen Zusammentreffen bringt die Stiftung Bauhaus Dessau eine Auswahl der Werke zusammen, die damals gezeigt wurden. Rainer K. Wick über das frühe Beispiel eines globalen Kunstbetriebs und seine Hintergründe. …weiterlesen
Über die Ursprünge der Renaissance und die künstlerische Inspiration durch die Antike - vor allem in der Skulptur - informiert derzeit eine große Ausstellung in Florenz. Rainer K. Wick weiß mehr. …weiterlesen
Karl Hubbuch (1891-1979) gehört wie George Grosz und Otto Dix zu den sogenannten Veristen der Neuen Sachlichkeit. Bekannt wurde er vor allem mit seinen Zeichnungen, teils bitter ironische Gesellschaftsallegorien, teils hoch sensible Portraits und Charakterstudien. Dass Hubbuch sich in den Jahren zwischen 1925 und 1935 auch intensiv mit dem Medium der Fotografie auseinandersetzte, ist bislang jedoch kaum bekannt. Rainer K. Wick gibt Ihnen einen Einblick. …weiterlesen
Miroslav Tichý (1926-2011) war ein intelligenter, gebildeter und freiheitsliebender Künstler, der sich radikal gegen jede Vereinnahmung zu wehren versuchte. Mit rund 180 voyeuristischen fotografischen Werken feiert das Mannheimer Museum den visionären Künstler. Rainer K. Wick hat sich umgeschaut. …weiterlesen
Ein fast (oder besser: ganz und gar) vergessener Künstler des 19. Jahrhunderts lässt sich dieser Tage im Lübecker Behnhaus entdecken: Johann Wilhelm Cordes, ein Landschaftsmaler mit Hang zum Genre. Nie richtig berühmt und erfolgreich, war er nach seinem frühen Tod schnell vergessen. Die interessante Ausstellung im Lübecker Behnhaus besuchte Stefan Diebitz. …weiterlesen
Fast reflexartig verbindet sich mit Florenz der Name der Medici, jener Familie, die mehr als drei Jahrhunderte maßgeblich die Geschicke dieser toskanischen Metropole bestimmt hat. Ihr widmet das Museum Weltkulturen der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen eine breit angelegte Ausstellung, die den Besuchern anschaulich die Höhen und Tiefen, den Glanz und das Elend dieser Dynastie vor Augen führt. Rainer K. Wick war vor Ort. …weiterlesen
Henry van de Veldes Leben war von Rastlosigkeit geprägt und führte ihn Anfang des 20. Jahrhunderts nach Thüringen. Hier fand er eine Bühne der Avantgarde vor, die der belgische "Alleskünstler" zu bespielen wusste. Die Vielfalt seiner Beziehungen nach Jena abzubilden, ist Ziel der Ausstellung. Doch wer sich vorher nicht schon belesen hat, wird es schwer haben, sich zurechtzufinden. Rowena Fuß war vor Ort. …weiterlesen
Der amerikanische Soziologe Richard Sennett hat das Scheitern einmal als das große Tabu der Moderne bezeichnet. In der Kunst war das Scheitern schon immer eng mit der Kreation und dem künstlerischen Schaffensprozess verbunden. Die Kunsthalle Hamburg widmet sich in einer Ausstellung Videoräumen und Filmen von den 1960er Jahren bis heute, die in bewegten Bildern den vielschichtigen Aspekten des Scheiterns nachgehen: Spielerisch, lustvoll, tragisch, komisch, trauernd, überraschend. Susanne Gierczynski hat sich die Ausstellung angesehen. …weiterlesen
Hamburg präsentiert den Schweizer Weltstar in zwei Ausstellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und gibt so einen Überblick über das Gesamtwerk. Susanne Gierczynski nahm die Gelegenheit wahr, sich Giacometti zu nähern. …weiterlesen