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Kümmel, Birgit; Wolf, Jürgen

Antikes Leben. Ideal und Wirklichkeit in Hofbibliothek und Kunstsammlungen der Fürsten von Waldeck und Pyrmont

Verlag: Michael Imhof Verlag
Herausgeber: Broszinski, Hartmut

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Kategorie: Bücher/Kataloge

Preis: 29,95 Euro

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Über den Titel

Die Blüte der Antikenbegeisterung erlebte das mittlerweile zum Fürstentum aufgestiegene Waldeck im 18. Jahrhundert. Die Waldecker Fürsten Carl August Friedrich von Waldeck-Pyrmont (1704–1763) und seine Gattin Christiane, geb. Prinzessin von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld (1725–1816) sowie deren Kinder Friedrich Carl August (1743–1812), Christian August (1744–1798) und Georg von Waldeck und Pyrmont (1747–1813) wurden regelrecht von einem „Antike-Bazillus“ infiziert. Sie reisten, besichtigten und kauften zur Antike alles, was sich mit den bescheidenen Mitteln eines kleinen Fürstentums realisieren ließ. Letztlich war die Antike in Arolsen bzw. in Prinz Christians Domizil in Wien zu jener Zeit kaum weniger gegenwärtig als in Italien, Sizilien oder Griechenland. Man konnte die sensationellen Funde aus Herculaneum in monumentalen Bildwerken in einer Qualität bestaunen, die das Original fast vergessen machte. Spuren der Antike fanden sich überall im Fürstentum: in der Erziehung, der Staatskunst, der Philosophie, der zeitgenössischen Musik, der Kleidung, der Architektur, der Möblierung und nicht zuletzt im Denken der Menschen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden viele dieser Sammelobjekte allerdings in alle Welt zerstreut. Für einen kurzen Moment sind sie nun wieder in Arolsen vereint und lassen die Fürstenresidenz im „alten antiken Glanz“ erstrahlen

Weitere Angaben zum Titel

ISBN: 978-3-86568-478-3

Erscheinungsjahr: 17.09.2009

Sprache(n): Deutsch

Auflage: 1.

Seiten: 320 S.

Status: lieferbar

Einband: gebunden

Format: 30 x 24 cm