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Dengler, Frank

Bauen in historischer Umgebung

Die Architekten Dieter Oesterlen, Gottfried Böhm und Karljosef Schattner

Verlag: Georg Olms Verlag

978-3-487-11882-6 ©Georg Olms Verlag

Kategorie: Bücher/Kataloge

Preis: 98,00 Euro

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Über den Titel

Mit Fragen nach dem Verhältnis zwischen historischer und moderner Baukunst haben sich die westdeutsche wie die internationale Nachkriegsarchitektur lange Zeit schwer getan. Oft entstand ein beziehungsloses Nebeneinander von neuen und alten Gebäuden, wenn nicht die Sünden des „Vulgärfunktionalismus“ die historische Bausubstanz gar vernichteten. Trotz des Europäischen Denkmalschutzjahres 1975 dauerte es bis weit in die 80er Jahre, ehe gelungene Beispiele eines modernen Bauens in historischer Umgebung größere Aufmerksamkeit erlangten.
Dieter Oesterlen (1911-1994), Gottfried Böhm (geb. 1920) und Karljosef Schattner (geb. 1924) zählen zu den wenigen zeitgenössischen Architekten, die sich lange vor der Wende des Jahres 1975 für einen Dialog zwischen historischer und moderner Baukunst in Theorie und Praxis eingesetzt haben.
Exemplarische Analysen wichtiger Projekte der drei Architekten stehen im Zentrum dieser ersten großen kunsthistorischen Arbeit zum Bauen in historischer Umgebung nach 1945. Untersucht wird, welche theoretischen Prinzipien die Architekten im Umgang mit der historischen Bausubstanz jeweils entwickelten und wie sich ihre Arbeitsweise im Laufe der Zeit verändert hat. So reflektiert diese Publikation fünf Jahrzehnte bundesdeutscher Architekturgeschichte. Im Falle Dieter Oesterlens stellt die vorliegende Arbeit die erste wissenschaftliche Untersuchung seines Werkes überhaupt dar.

For a long time now, West German as well as international post-war architecture have been on uneasy terms with questions concerning the relationship between historical and modern architecture. The result was often an unconnected juxtaposition of buildings old and new, unless of course the sins of “vulgar functionalism” had not destroyed the historical substance completely. In spite of the European Year of the Monument 1975, we were well into the Eighties before successful examples of modern building in historical surroundings started to attract any sizeable degree of attention.
Dieter Oesterlen (1911-1994), Gottfried Böhm (born in 1920) and Karl-Josef Schattner (born in 1924) are two of the few contemporary architects who, long before the sea-change of 1975, had spoken in favour of a dialogue between historical and modern architecture in theory and practice.
Exemplary analyses of important projects of the three architects are at the centre of this first large-scale work of art history on construction in historical surroundings after 1945. The study investigates which theoretical principles each of the architects developed while handling the historical substance and how their way of working has changed in the course of time. This publication thus reflects five decades of German architectural history. As for Dieter Oesterlen, this work is the first ever academic study of his work.

Weitere Angaben zum Titel

ISBN: 978-3-487-11882-6

Erscheinungsjahr: 08.2003

Sprache(n): Deutsch

Reihe: Studien zur Kunstgeschichte (151)

Band: 151

Illustrationen: 412

Seiten: 730

Status: lieferbar

Einband: Paperback