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Linn Kroneck

Betriebskunst in der DDR

Das Beispiel Maxhütte

Verlag: VDG Weimar

978-3-89739-826-3 Betriebskunst in der DDR © Cover VDG

Kategorie: Bücher/Kataloge

Preis: 28,00 Euro

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Über den Titel

Unterwellenborn 1988 –- ein schmutziger Industrieort im südlichen Bezirk Gera, giftige Dreckwolken qualmen aus hohen Schornsteinen, rundum Tristesse. Hier soll Kunst zu Hause sein? Dennoch kann sich im Kulturpalast des Stahlwerksgiganten Maxhütte eine Kunstoase entfalten. Margret und Edwin Kratschmer unterhalten hier von 1972 bis 1990 in weitgehend privater Initiative eine Betriebsgalerie. In 120 Ausstellungen präsentieren sie das Kunstmögliche in der DDR und machen damit ihre Kleine Galerie zeitweilig zu einem Zentrum der Avantgarde. 1987 droht der Galerie die Schließung. Als Reaktion überraschen die Galeristen mit einem republikweiten Aufruf „Max braucht Kunst!“ Er führt zur Entstehung der Kunstsammlung Maxhütte. Sie umfasst 253 Werke aus der Zeit von 1945 bis 1989 und ist eine der wenigen noch vorhandenen geschlossenen Betriebskunstsammlungen der DDR. Diese Bildersammlung zeigt, wie sich ostdeutsche Kunst im Spannungsfeld zwischen Apologetik und Selbstbehauptung entwickelt hat.

Weitere Angaben zum Titel

ISBN: 978-3-89739-826-9

Erscheinungsjahr: 2015

Sprache(n): deutsch

Farbabb.: 22

Abb. s/w: 25

Seiten: 312

Status: lieferbar

Einband: Softcover

Format: 16,8 x 24 cm

Gewicht: 768g