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Universität Bielefeld

Arbeitsbereich Historische Bildwissenschaft/Kunstgeschichte

Fachbereich

Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie: Abteilung Geschichtswissenschaft

Studiengang

Bachelor/Master Geschichtswissenschaft

Promotion Kunstgeschichte

Voraussetzungen

Hochschulzugangsberechtigung.

Profs

  • Prof. Dr. Johannes Grave

Lehrende

  • PD. Dr. Christian Scholl
  • Britta Hochkirchen
  • Dr. Boris Roman Gibhardt
  • Dr. Valérie Kobi
  • Dr. Bettina Brandt
  • Dr. Lorena Rizzo
  • Dr. Kirsten Fitzke
  • Dr. Gianenrico Bernasconi
  • Joris C. Heyder

Schwerpunkte

<p>&lt;p&gt;Der Arbeitsbereich Historische Bildwissenschaft/Kunstgeschichte widmet sich ohne zeitliche Eingrenzung (d. h. vom Mittelalter bis in die Gegenwart) der Geschichte und Theorie der Bilder sowie der bildlichen Dimension von Geschichte. Die Historische Bildwissenschaft lässt sich daher nicht auf die Aufgaben einer Hilfswissenschaft reduzieren und beschränkt sich nicht auf einzelne realienkundliche oder ikonographische Aspekte von Bildern. Vielmehr stößt sie auch zu der Grundfrage vor, wie Bilder Sinn generieren und eine eigene Wirkmacht gewinnen. Das Lehrangebot des Arbeitsbereichs Historische Bildwissenschaft/Kunstgeschichte soll Zugänge zu Bildern und Kunstwerken als Gegenständen historischer Forschung eröffnen, zugleich aber auch die Sensibilität für jene Besonderheiten erhöhen, durch die sich etwa Bilder von Schriftquellen unterscheiden.&lt;/p&gt;</p>

Projekte

  • Parerga und Paratexte – Wie Dinge zur Sprache kommen
  • Bild – Blick – Zeit. Die rezeptionsästhetische Temporalität des Bildes

Ausstattung

Die Universitätsbibliothek verfügt mit der Fachbibliothek 14 („Kunst“) über einen beachtlichen Bestand an Literatur zur Bild- und Kunstgeschichte.

Zudem stellt der Arbeitsbereich Hilfe für die Suche nach Bibliografien und Bildmaterial.

Die Zeitschrift für Kunstgeschichte existiert seit 1932 und ist ein berühmtes Organ der Fakultät.

Geschichte

Nach einer Planungszeit von weniger als vier Jahren nahm die unter maßgeblicher Beteiligung des Münsteraner Bildungssoziologen Helmut Schelsky konzipierte "Reformuniversität" Bielefeld im November 1969 ihren Lehrbetrieb auf. Mit weitreichenden Reformzielen für nahezu alle Bereiche der Universität leistete sie einen wertvollen Beitrag zur Bildungsreform Deutschlands in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch wenn in der Folgezeit infolge der sich verschlechternden ökonomischen und finanziellen Rahmenbedingungen die Reformansprüche zum Teil revidiert werden mussten, hat sich die Universität Bielefeld bis heute einen interdisziplinären, innovativen und reformorientierten Charakter bewahrt.

Die Abteilung Geschichtswissenschaft steht seit ihrer Gründung im Jahre 1973 für eine forschungsorientierte, theoriebewusste und kritische Geschichtswissenschaft.