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Ausstellung Land in Sicht

Universität Zürich

Kunsthistorisches Institut

Lage

Nähe Stadtzentrum. Das Kunsthistorische Institut der Universität Zürich befindet sich seit 1954 an der Rämistraße 73 im zweiten und dritten Obergeschoss der ehemaligen Augenklinik des Universitätsspitals. Das Gebäude wurde in den Jahren 1893/94 durch Staatsbauinspektor Otto Weber, einem Schüler von Gottfried Semper, erbaut. Die streng symmetrisch konzipierte Architektur kann als später, markanter Repräsentant der Neurenaissance betrachtet werden. In den Jahren 1980 bis 1984 wurde das Gebäude saniert und in einen komfortablen und zweckmäßigen Institutsbau umgewandelt. Im Parterre und im ersten Geschoss befindet sich die Archäologische Sammlung und das Archäologische Institut.

Fachbereich

Philosophische Fakultät

Studiengang

Lizentiat; Doktorat. ab WS 06/07 Bachelor und Master of Arts

Struktur

Ca. 830 Haupt- und Nebenfachstudierende werden heute von 7 hauptamtlich Dozierenden mit Assisitierenden, 4 Privatdozierenden und zahlreichen Lehrbeauftragten betreut.

Profs

Prof. Dr. Helmut Brinker (bis Sommersemester 2006, zur Zeit vakant) Prof. Dr. Peter Cornelius Claussen Prof. Dr. Georges Descoeudres Prof. Dr. Hubertus Günther Prof. Dr. Philip Ursprung Prof. Dr. Franz Zelger

Lehrende

PD Dr. Wolfgang Kersten, hauptamtlicher Dozent PD Dr. Kornelia Imesch PD Prof. Dr. Gaudenz Freuler PD Prof. Dr. Christoph Eggenberger PD Dr. Brigitte Kurmann-Schwarz

Schwerpunkte

Die wichtigsten Lehr- und Forschungsgebiete am Kunsthistorischen Institut bilden die abendländische Kunstgeschichte (Architektur, Malerei und Plastik des Mittelalters, der Neuzeit sowie der modernen und zeitgenössischen Kunstgeschichte) als auch die Kunstgeschichte Ostasiens. Im Bereich Mittelalterarchäologie sind Grabungen in Lehre und Forschung eingeschlossen. Mittelalterarchäologie gilt als Nebenfach und kann in der Schweiz nur in Zürich studiert werden; Kunstgeschichte Ostasiens ist ein Hauptfach, das ebenfalls allein an der Universität Zürich angeboten wird. Ab Herbst 2007 kann neu Theorie und Geschichte der Fotografie als eigenes Nebenfach gewählt werden.

Projekte

Projekte der Dozierenden

Ausstattung

Bibliothek Bestand: ca. 80'000 Einheiten, davon 200 laufende Zeitschriften (Stand Dezember 2006). Diathek: 140'000 Dias aus allen Epochen und Gebieten der Kunstgeschichte, für die Studierenden ausleihbar; Bilddatenbank mit 8000 elektronischen Bildern, für die Studierenden noch nicht zugänglich. Fotothek: 40'000 Abbildungen, zum Teil historische Aufnahmen zur älteren europäischen Kunst.

Geschichte

Kunstgeschichtliches im weitesten Sinn wurde an der 1833 gegründeten Universität Zürich von Anfang an erörtert. Der Lehrstuhl für Kunstgeschichte wurde 1870 eingerichtet, wobei gleichzeitig zwei Extraordinariate geschaffen wurden: für Friedrich Salomon Vögelin und Johann Rudolf Jahn. Von 1924 bis 1934 lehrte Heinrich Wölfflin, aus Deutschland zurückberufen, als Ordinarius ad personam in Zürich. Nähere Informationen finden sich in: Reinle, Adolf, "Der Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Universität Zürich bis 1939", in: Kunstwissenschaft an Schweizer Hochschulen 1. Die Lehrstühle der Universitäten in Basel, Bern, Freiburg und Zürich von den Anfängen bis 1940, Jahrbuch des Schweizerischen Institutes für Kunstwissenschaft 1972/73, Zürich 1976, S.71-88.