Termin

Vortrag von Antonio Macconi: Architektur als Plastische Darstellung

Vortrag 20.05.2016, 19:00 Uhr

kunst Meran, Meran, Italien

Antonio Macconi wurde 1934 in Mezzolombardo bei Trento als jüngstes von acht Kindern geboren. Die Familie stammte aus Bergamo und emigrierte nach dem ersten Weltkrieg nach Trient. Er besuchte die Geometerschule in Bozen, maturierte dort 1954 und schrieb sich anschließend in die Fakultät für Architektur Politecnico di Torino ein. Er schloss sein Architektur-Studium bei Prof. Mollino, der dort Komposition lehrte, ab. Dank der Persönlichkeiten wie Mollino, Merz, Becker, Astengo, Aloisio, Gabetti und Isola, war Turin in den 50/60er Jahren eines der bedeutensten Zentren der italienischen Avanndgarte der Architektur. Nach den ersten Arbeiten als Freiberufler in Partnerschaft dreier Architekten-Kollegen verließ er 1964 Turin, um nach Bozen zu übersiedeln. Als Freiberufler beschäftigt er sich vor allem mit öffentlichem und privatem Wohnungsbau sowie Grundstücksteilungen. Darüber hinaus widmet er sich mit Passion der Malerei und der Bildhauerei. Seine großen Vorbilder in der Architektur findet er im späten Le Corbusier, in Louis I. Kahn, Kenzo Tange, Daniel Libeskind und anderen. In Italien sind seine Vorbilder Leonardo Savioli Fiorentino, Gianleo Salvotti aus Trient und andere mehr. Allen gemeinsam ist die Tendenz zur Überhöhung des Rationalen, um am Ende zur Achitektur als abstrakte Skulptur zu gelangen.