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Kunst in Funk und Fernsehen, Woche vom 12. bis 18. Februar 2018

Visionäre Architekturen, barocke Kunst vom großen Meister Rubens oder das geheime Leben großer Werke lassen sich diese Woche entdecken. Obendrein gibt es einen Blick auf die polnische Kulturpolitik.

Montag, 12. Februar

17:45 Uhr in WDR3: Die »Zeitzeichen« erinnern heute an den Architekten Étienne-Louis Boulleé. Der Franzose stellte sich im 18. Jahrhundert visionäre Leuchttürme, kugelrunde Denkmäler und einiges mehr, das damals niemand hätte bauen können.

21:00 Uhr auf Bremen Zwei: Das Feature »Die Wilhelm-Busch-Route« begibt sich auf die Spuren des Zeichners. Der Fotograf Gerhard Kromschröder und der Schriftsteller Gerhard Henschel wanderten zwei Wochen entlang Lebensstationen Wilhelm Buschs.

Dienstag, 13. Februar

01:55 Uhr auf Arte: »Ostkreuz – Agentur der Fotografen« erzählt die Erfolgsgeschichte der Fotoagentur, in der sich sieben ostdeutsche Fotografen zusammentaten, um nach der politischen Wende den neuen Gegebenheiten und Möglichkeiten gerecht zu werden.

Mittwoch, 14. Februar

09:25 Uhr auf Arte: Ludwig XIV. liebte die Kunst – nicht zuletzt, weil sie Medium seiner Machtansprüche sein konnte. Die Dokumentation »Ludwig XIV. - König der Künste« wie er die Künste für sich einsetzte, aber auch wie er sie förderte und die Ästhetik der Zeit beeinflusste.

14:05 Uhr in Bayern2: Leeuwarden ist 2018 die Kulturhauptstadt Europas. Die Sendung »Breitengrad« reist daher in die niederländische Stadt, die einige Kuriositäten zu bieten hat – nicht zuletzt das sympathische Lebensgefühl der Leeuwardener.

Donnerstag, 15. Februar

04:25 Uhr auf Arte: In »Bilder allein zuhaus« erwachen berühmte Werke der Kunstgeschichte zum Leben und zeigen humorvoll, was da eigentlich wirklich passiert. Heute ist André Derains »Harlekin und Pierrot« an der Reihe.

10:00 Uhr auf ARDalpha: Bernd Zimmer hat sein Atelier in der Nähe von Weilheim und lässt sich dort von der Natur inspirieren. Dabei verwendet er eine ausgefallene Fließtechnik. »Kunstraum« hat ihn beim Entstehen des Werkes »Reflexion« begleitet.

Freitag, 16. Februar

07:30: Uhr auf SWR: »Kunst entdecken« stellt jeweils kurz bedeutende Werke unterschiedlichster Couleur vor. Heute ist das Münchner Olympiastadion an der Reihe, mit dem Frei Otto seinerzeit ungeheures Aufsehen erregte – eine gebaute Utopie.

19:15 Uhr in Deutschlandfunk: »Mikrokosmos – Die Kulturreportage« widmet sich der spanischen Kulturzeitschrift »Ajoblanco«. Diese wurde 1974 gegründet und wurde bald zum Kult, auch wegen der langen Veröffentlichungspausen. Nach 18 Jahren ist sie nun wieder da und widmet sich dem spanischen Kulturleben.

Samstag, 17. Februar

11:05 Uhr in Deutschlandfunk: In Polen tobt ein Kulturkampf. Der neue Kulturminister Piotr Glinski strich zahlreichen Institutionen die Zuschüsse und steckt das Geld lieber in eine patriotische Kulturpolitik. »Gesichter Europas« beleuchtet diese Entwicklung kritisch.

13:05 Uhr in Bayern2: Sie war mal die wohl meist gehasste Frau der Kunstwelt. Yoko Ono, Konzeptkünstlerin und Witwe John Lennons, der gerne mal die Zerschlagung der Beatles nachgesagt wird. Aber eigentlich ist sie Konzeptkünstlerin. Das »Radiofeature« will die Künstlerin einmal jenseits des Klischees porträtieren.

23:15 Uhr auf 3sat: »Giovanni Segantinti – Magie des Lichts« porträtiert den Künstler mit den Mitteln eines filmischen Essays. Auszüge aus autobiografischen Texten, aber auch aus dem Roman »Das Schönste, was ich sah« werfen ein Schlaglicht auf das Leben des Künstlers.

Sonntag, 18. Februar

00:05 Uhr in Deutschlandfunk Kultur: Die Erfindung der Kunst ist das Thema der Sendung »Literatur«. In Ovids Metamorphosen ist die tragische Geschichte des Marsyas die um das Verhältnis von Schönem und Hässlichem und immer wieder diente sie in der Literatur als Geschichte um die Möglichkeiten der Kunst. Die Sendung geht dem nach.

05:05 Uhr auf Arte: Die chinesische Kunst ist für einiges bekannt – wunderbares Porzellan, faszinierende Holzschnitte, Landschaftsdarstellungen und Kalligrafie. »Kunst im Reich der Mitte« widmet sich der Hochzeit der chinesischen Kultur unter dem Kaiser Huizong, der ebenjene Landschaftsmalerei und Kalligrafie stark förderte.

17:30 Uhr auf Arte: »Rubens – Ein Leben in Europa« war der künstlerische Star seiner Zeit. Mit seinen Bildern legte er die Grundlage für die Kunst des Barock. Die Dokumentation beleuchtet Leben und Wirken des Antwerpener Künstlers.

21:05 Uhr in NDR Info: Im Hörspiel »Die Zecke« wird die Malerin Ragna beim Malen in der freien Natur von einer solchen gebissen und sofort drehen sich ihre Gedanken um das, was ihr passieren könnte. Das bedeutet aber auch ein Ende der künstlerischen Schaffenskrise.