Ausstellungsbesprechungen

Aus der Eröffnungrede: Stahlplastik in Deutschland - gestern und heute, Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen und Museum Ettlingen, bis 29. Juni 2014

Der Kunstverein Wilhelmshöhe und die Stadt Ettlingen warten derzeit mit einer enorm umfangreichen Schau zur Stahlplastik auf: Im Kunstverein untersucht man anhand zahlreicher Objekte die Entwicklung dieser Kunstform seit den 1960er Jahren bis heute. Das Museum der Stadt zeigt weitere klassische Werke und im öffentlichen Raum der Stadt schließlich sind verschiedene Großplastiken zu sehen. Zahlreiche große Namen sind vertreten. Günter Baumann hat die Eröffnungsrede gehalten und wirft Schlaglichter auf die vielfältigen künstlerischen Positionen.

(…) Bronzeplastiken haben eine lange Tradition. Und obwohl die Eisenverhüttung älter sein dürfte: die Antike kannte sie schon – die vereinfachende Nennung von Eisen und Stahl in einem Atemzug verzeihen sie an dieser Stelle – obwohl sie älter ist, hat sich die freie Kunst auf Umwegen erst im 20. Jahrhundert des Stahls bemächtigt. Im Bereich der Gebrauchskunst – ich denke an Waffen genauso wie an schmiedeeiserne Kirchengitter – oder in dem der Baukunst, die im industriellen Zeitalter eine regelrechte Stahlzeit hervorruft, ist man der reinen Kunst voraus, wobei nahezu unwissentlich hier der Boden bereitet wird für das künstlerische Material. Eisenbahnen, Bahnhöfe, Brücken, aber auch Gewächshäuser, letztlich sogar Kirchen nutzen den Stoff, ohne den der moderne Fortschritt nicht möglich gewesen wäre. Glänzendes Symbol des machtvollen Materials ist der Eiffelturm, der am 31. März vor fast genau 125 Jahren eingeweiht wurde. Als Turm gehört er der Architektur an, als ursprünglich temporär geplantes Wahrzeichen der Weltausstellung 1889 in Paris ist er eine begehbare Monumentalplastik. Von allen Materialien ist der Stahl bis heute der wuchtigste Stoff, der in der Wahrnehmung die ganze Abstufung von immenser Schwere bis hin zu einer scheinbar unendlichen Leichtigkeit bereit hält. Wie ich schon angedeutet habe, müsste man den Stahl als formbares Material zu den traditionellen Werkstoffen zählen, und in der Tat wurde nach seinen Höhenflügen in der konstruktivistischen Tradition auch hier und da seine Zeitmäßigkeit angezweifelt. Wo alles vom flusigen Gewebe bis zum Fetthaufen, vom Essensrest bis zum Reisigbündel Einzug in die plastischen Künste findet, haben Holz und Stein wie auch Ton und Metall gern den Ruf einer konservativen Position. So unwahr das an sich schon ist, so wenig muss sich der Stahl verstecken, im Gegenteil: Zuweilen sieht man es der Stahlplastik gar nicht mehr an, dass er unter mancher Lack- und Farbschicht steckt, und er bringt Eigenschaften mit, die ihn zum faszinierenden Stoff macht, aus dem nicht nur Träume sind: Er vermag je nach Herstellung und Behandlung im Glanz erstrahlen, der in seiner Schärfe noch immer zu verzaubern weiß. Aber er bringt auch eine Besonderheit mit, die kein anderes Material aufweist: Stahl kann rosten, er verändert seine Oberfläche in und mit der Zeit: So kann es geschehen, dass so unterschiedliche Künstler wie Chillida oder Tinguely zugleich als Altmeister der Stahlplastik und als richtungsweisende Schöpfer einer hochintellektuellen Schrott-Kunst im Vorfeld der gegenwärtigen Plastik durchgehen. Stahl lebt auf andere Weise wie Holz, das sich im Naturzustand als wandelbar zeigt. Der Künstler bringt den Stahl auf den Weg, der seine eigene Natur entfaltet, somit muss man den Stahl als ureigen künstlerischen Stoff ansehen. Und was die Künstler aus ihm machen, dürfen wir in dieser Ausstellung in Ettlingen selbst entdecken und sehen.

(…) Mit Otto Herbert Hajek, der zu den Pionieren der Stahlplastik gehört, will ich beginnen, weil er seinen Zugang zum eigenen Werk so wunderbar poetisch formulierte, dass ich als Redner eine Steilvorlage ins Thema übernehmen kann. »Man weiß nicht, wie beginnen«, so Hajek, »man beschäftigt sich zuvor mit anderen Dingen, raucht, trinkt Kaffee« – er spricht sicher allen Kreativen aus der Seele, und weiter: »… bis endlich eine Scheibe in den Raum gestellt wird. Von diesem Moment an beteiligt sich die ganze räumliche Umgebung an dem Geschehen, der Raum ist zum ersten Mal erlebnisfähig geworden.« Das ist freilich ein Bekenntnis eines jeden Bildhauers, doch geht vom Stahl eine besondere Strahlkraft aus aufgrund des puren Gewichts, aber auch aufgrund der Möglichkeit zur Aufhebung der Schwerkraft. Der Reiz des Materials besteht im Spiel mit der Materie: Schwere und Schweben. Gerade die Zustandswahrnehmungen der Metallplastik sind vielfältiger als bei allen anderen Plastiken, zumal sie weniger in der Figuration als in der entgrenzten Abstraktion Fuß gefasst hat. Und wo figürliche Darstellungen häufig sich selbst als Projektionsfläche nehmen, springt der Funke bei freien Formen sogleich zum Raum über. Und mit der Einbindung des Umraums springt noch ein weiterer Funke über, den Hajek schon benannt hat: den der Erlebnisfähigkeit. Klein aber fein, kann man angesichts der oft gerade mal buchhohen Raumschichtungen sagen, die Hajek um 1960 entwickelte. Es sind Kombinationen aus bronzenen Zufallsformen im Kernbereich, die dem gestischen Informel verpflichtet sind, und stählerne Rahmungen, Podeste oder allgemein gesprochen Raumgefüge. Stahl schient im übrigen ein idealer Partnerstoff zu sein, der sich in Kombination mit Glas, Textil oder eben Bronze bestens behaupten kann. Die Auflösung des Massenvolumens scheint mir zudem eine der wichtigsten Ideen, die der Stahl transportieren kann – mehr als es im Bronzeguss je möglich gewesen wäre.

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Konsequent hatten Hans Uhlmann und Norbert Kricke dies vorexerziert. Kricke revolutionierte die Bildhauerei in Deutschland durch seine sowohl Masse als Statik ignorierenden, singulären Raumzeichnungen aus Stahl, die in purer Bewegung kulminieren. »Linie – Form der Bewegung. Bewegung – Form der Zeit«, in den Worten des Künstlers. Im Gefolge einer konstruktivistischen Formensprache schloss sich Uhlmann dieser masselosen Rhythmik an, wobei seine Raumskulpturen weniger nach außen drängen als auf sich selbst referieren. Gegenüber diesen abstrakt-linear betonten Negierungen der Masse machen sich auch gegenständliche Positionen auf zum Neuland. Der Wotruba-Schüler Rudolf Hoflehner, der Autodidakt Robert Jacobsen und der ausgebildete Tänzer Harry Kramer verbergen nicht ihre surrealen Inspirationen und betonen mal die »geistige Einstellung«, mal die »Dimensionen … des Herzens« oder das inszenierte »Mouvement«. Allen ist ein spielerischer Umgang mit Eisen und Stahl eigen. Zeigten diese Wegbereiter der Stahlplastik verschiedene Wege auf, so bewies Gerlinde Beck, dass der Stahl spätestens in den 1960er Jahren auf Augenhöhe mit den konkurrierenden Techniken in all seiner Vielfalt auftreten konnte. Becks Stärke liegt darin, dass ihr Werk einerseits ganz klassisch an der menschlichen Figur Maß und Einstellung nimmt, insofern die menschliche Gestalt im antiken Sinne Gehäuse und Bewegungsapparat ist. Andrerseits entfaltet das Werk einen plastischen Kosmos, der ein neues Verständnis vom Gesamtkunstwerk vermittelt: Das Ausloten physikalischer Gesetze geht ineins mit choreografischen Szenerien, in sich ruhende, röhrenartige Stelen begegnen technoiden Glieder-Objekten, Tanz und Bewegung korrelieren mit Farbspiel und gebauter Spannung: In Gerlinde Becks Schaffen schienen sich die formale Phantasie eines Henry Moore und die nüchterne Ästhetik eines Naum Gabo neu zu formatieren.

Die 1960er und 1970er Jahre fanden starke Statements innerhalb der Stahlplastik, aus denen sich die jüngeren Bildhauerpositionen generierten. In diesem Jahrzehnt, Otto Herbert Hajek habe ich bereits erwähnt, sind in dieser Ausstellung nachdrücklich noch die Arbeiten von Erich Hauser zu nennen. Seine Plastiken wirken konzentrierter als die von Gerlinde Beck, und während sie den Raum inszeniert, stellen seine hier polierten, dort in ihrer gegossenen Ursprünglichkeit belassenen Stahlwerke meditative Denk-Male des Raums dar. »Es interessiert mich nicht«, so Hauser, »wie die Natur zu arbeiten. Mich interessiert es, Formen gegen die Natur zu setzen. Dadurch wird es möglich, die Natur neu zu sehen und zu erleben.« Er brachte einen Aspekt in die Stahlplastik, die so noch nicht gesehen wurde, nämlich die – so wörtlich – »hautähnliche Wirkung«, die anders als bei Gerlinde Beck auch eine ausgemachte Körperlichkeit erkennen lässt. In diesem Kontext verweise ich auf die verdrehten Röhrenobjekte Hans Nagels und die in sich verschlungenen und geschichteten Skulpturen von Ursula Burghardt, die mit Gerlinde Beck zu den frühen Stahlplastikerinnen in einer von Männern dominierten Technik gehören.

Die 1970er Jahre festigen den Ruf der Stahlplastik durch die spielerische, aber auch konzeptionelle Intensivierung der erreichten Abstraktion einerseits, durch die Neuformulierung der Figuration andrerseits. Hans Geipel verwandte Stahlscheiben für seine kinetischen Objekte, und auch Ernst Hermanns suchte elementare Formen wie Stab und Kugel für seine minimalistischen Raumensembles, die man gern den frühen dialektischen Landschaftsinszenierungen eines Thomas Lenk an die Seite stellen würde. Minimalistisch muten ebenso die Kugelobjekte Hans Dieter Bohnets an, auch wenn sie dem Spielerischen und dem poetischen Rhythmus mehr Freiraum gewähren. Ansgar Nierhoff versteht seine Stahlplastiken als prozessuale Objekte in ihrer je speziellen Umgebung, die den Betrachter aktiv mit einbeziehen. Auch Günther Uecker spricht im Hinblick auf seine Nagelbilder ausdrücklich von der »prozesshaften erscheinung eines augenblicks«, den er hier gemeinsam mit Ypsilon Fongi in einem Nagelschuh gesucht hat. Die 70er ließen aber auch die Figuration wiederaufleben. Horst Antes setzte seine Kopffüßler und Gruppenbilder in Stahlplastiken um, die als Chiffren des Lebens Furore machten. Seinen silhouettenhaften, anonymisierten Körperbildnissen ähneln Arbeiten von Irmtraud Ohme. Eberhart Eckerle vollzieht einen Schritt vom Kopffüßler zum Kopftisch – doch sind die Unterschiede zu Antes gravierender als bei Ohme: Seine Arbeiten treten nicht aus der Ebene der Malerei in die dritte Dimension heraus, sondern sie sind ganz plastische, ja sogar raumbezügliche Form. Wir müssen, schreibt er, »eine Bildsprache… entwickeln, eine Grammatik der Wahrnehmung erstellen, und zwar nicht nur für Künstler und Grafiker oder Architekten, sondern für alle Lebensbereiche.« Seinen tischgestützten Büsten kann man die abstrahierten, nur noch entfernt dem Torso verwandten Figuralobjekte Bernhard Heiligers an die Seite stellen.

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Stahl stellt sich in den Weg, verstellt den Weg. In seiner tatsächlichen Schwere eignet sich der Stahl als markante Wegmarke ebenso wie als Barriere. So widerspenstig steht uns ein Eisenkörper von Michael Croissant gegenüber, der sich – man ahnt es – als Kopf entpuppt. Wie oft der Kopf insgeheim, das heißt, kaum erkennbar und meist chiffrenhaft gerade in der Stahlplastik thematisiert wird, ist nebenbei bemerkt ein besonderes Phänomen, da das Material kaum geeignet ist, feine Gesichtszüge oder auch nur die differenzierte Schädelform lebensnah darzustellen – so wundert es nicht, wenn der doppelgesichtige, bemalte Januskopf von Friedrich Zech aus grotesken Eisen- und Stahlfundstücken besteht, gleichsam Antlitz wie Materialbild. Als Architektur gestaltet Wilfried Hagebölling seine Stahl-Environments: mal fügt er Metallplatten zum Gehäuse zusammen, mal schafft er labyrinthische Durchquerungsräume. – – – Immer wieder besinnt sich der Stahl regelrecht seiner Materialität. So auch, wenn Manfred Dörner ihre Stabilität auslotet, indem er Brüche vortäuscht. Oder es sind selbst Bauträger, Fundstücke von Schrottplätzen, die Künstler wie Hermann Kerkhoff zu hochästhetischen Werken der Kunst umdeutet. Noch ein Stück weiter geht Erich Reusch mit seinen farbig lackierten Stahlträgern. Gewicht ist die erste Assoziation der Stahlplastik.

Stahl macht sich aber auch leicht, sei es durch Farbe wie bei Klaus J. Albert, sei es durch Einsatz von Drähten oder Federstahl – ich nenne die filigranen, hoch aufstrebenden Werke von Michael Danner oder die elektrischen Klangtürme Peter Vogels. Leichtigkeit spricht uns auch in den konkreten Edelstahlschleifen von Roland Phleps an, genauso wie auch in den bewegten Edelstahlobjekten von Martin Willing. Es muss jedoch nicht Draht oder beweglicher Federstahl sein, um die Leichtigkeit zu unterstreichen, es reicht schon eine Faltung, wie sie etwa Ben Muthofer zu bieten hat, die das Diktum der Schwere untergräbt.

(…) beim Ausblick auf die Plastik im Freien und im Kunstverein bleibt mir nur der radikale Mut zur Lücke und der Hinweis auf den dicken Katalog, der allen gezeigten Werken gerecht wird. Stichworte sollen an dieser Stelle genügen. »Ohne das Eisen, den Stahl, wäre die Kunst ärmer«, meint Werner Pokorny, dessen Atelier auf der Wilhelmshöhe ihn fast zu einem heimlichen Spiritus rector der Ettlinger Kunstszene macht, und den ich gern stellvertretend für viele Kollegen erwähne. Unverkennbar sind die zeichenhaften, auf den ersten Blick abstrakten Formen, die sich wie Leitmotive durch das Werk Pokornys ziehen: allen voran das Haus, das jedoch keineswegs allein das Wohnen thematisiert, sondern in seiner archaischen Darstellung und spröden Distanziertheit als Chiffre der Labilität und Entfremdung zu lesen ist. Daneben hinterfragt Pokorny die elementaren Gesetzmäßigkeiten der Plastik allgemein, indem er Durchbrüche schafft, mit der Schwerkraft spielt oder in einer Balance von Bewegung und Stütze den Umraum neu bestimmt. Der absoluten Beherrschung des Stahls steht eine Eigen-Sinnigkeit des plastischen Ausdrucks gegenüber, die Pokorny dem Material ausdrücklich zugesteht und die sein Werk als Kunst im Öffentlichen Raum par excellence kennzeichnet.

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Ich deutete bereits an, dass die Stahlplastik eine Männerdomäne ist. Gerlinde Beck und Irmtraud Ohme wurden eher als Ausnahme empfunden. Deshalb greife ich aus der Künstlerliste noch die Teilnehmerinnen heraus, die deutlich machen, dass das Vorurteil zwar quantitativ, aber nicht qualitativ begründet ist. Immerhin: ein gutes Dutzend Künstlerinnen ist in den Ettlinger Ausstellungen zu Gange. Ob es sich um spezifisch weibliche Beschäftigungen mit dem Stahl handelt, kann ich nicht beurteilen – eine eigens weibliche oder männliche Handschrift drängt sich nicht auf. Madeleine Dietz konfrontiert die grundverschiedenen Elemente Stahl und Erde miteinander, und es mag sein, dass ersterer eher männlich, zweitere eher weiblich konnotierbar ist. Dass die gegossene Form die natürliche stellenweise umschließt, bekräftigt das Bild von der Hautoberfläche, könnte aber auch eine existenzialistische Chiffre für das Eingeschlossensein sein. Soweit geht Bernadette Hörder nicht, wiewohl es ihr in ihren Rahmenbildern um die Freiheit der Form geht. Von den Kompositionsprinzipien der Musik lässt sich Gisela von Bruchhausen inspirieren, der Rhythmus wird in der weiß-schwarzen Bemalung sichtbar. Eine »Stahlplastik wie Tanz, die Kunst sich im Raum fallen zu lassen ohne zu besetzen«, so lautet die Devise von Angela Murr. Und Hannelore Pichlbaur denkt in ihren Skulpturen über das »Erstaunen erregende Wesen Stahl« nach. Mit anderen Ergebnissen tut dies auch Vera Böhm, die das schwere Material mit materielos scheinendem Plexiglas verbindet. Während Brigitte Schwacke fragile Raumzeichnungen aus Draht als Gewebe in die Räume hängt, re-arrangiert Katja Strunz ihre Faltskulpturen im Raum. Manuela Tirler gehört zu den ausdrucksstärksten Künstlerinnen einer jüngeren Generation. Mit bewundernswerter Leichtigkeit vermag sie den schweren Stahl zu bezwingen, ohne diesem seine authentische Kraft zu nehmen. Zugleich liegt ein großer Reiz Ihrer Arbeiten in der ungezwungenen Auseinandersetzung mit der Natur, denn scheinbar mühelos gibt sie ihren mal knäuelverschlungenen, mal buschartig struppigen oder wie zu Reisigbündeln geschichteten Stahlplastiken ein florales Aussehen, das in betontem Widerspruch zum kruden rostigen oder verzinkten Material steht. Die möglichen biblischen, märchenpsychologischen oder ökologischen Deutungen stehen der Schönheit einer rein abstrakten Vergegenwärtigung gewaltiger, teilweise gewalttätiger Formungsprozesse nicht im Weg. Natur und Konstruktion sind die zwei Pole, zwischen denen Cornelia Weihe nach eigener Aussage »Ur-Kräften, Ur-Sachen und Träumen« auf der Spur ist. Und last not least bringt uns Andrea Zaumseil über den künstlichen Stahl die ursprüngliche Landschaft und die archaische Kultur ins Bewusstsein.

Vieles wäre noch zu sagen: zu den dreidimensionalen Porträt- und Figurenzeichnungen von Frank Dornseif, von den Landschaften von Willi Weiner, den Poppigen Interventionen von Stefan Rohrer, den beklemmenden Memorialplastiken von Werner Knaupp und anderen mehr. (…)