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Ausstellungstipp: Dalí, Magritte, Miró - Surrealismus in Paris, Fondation Beyeler in Basel, bis 29. Dezember 2011

Der Versuch, dass Unbewusste auf ein Papier zu bannen, begeistert noch heute. Deswegen schlägt die Epoche, in der das Traumhafte, Imaginierte das künstlerische Konzept bestimmt hat, den Betrachter immernoch in ihren Bann: der Surrealismus. Dieser wichtigen Epoche ist nun eine großangelegte Ausstellung gewidmet, in der einfach alle bedeutenden Vertreter des Surrealimsus gezeigt werden. Eine Empfehlung der Redaktion.

Ziel der Schau ist es, die Bewegung im Ganzen zur Darstellung zu bringen. Es werden Hauptwerke von maßgeblichen Künstlern der Bewegung gezeigt, darunter Gemälde, Plastiken, Objekte und Fotografien von Hans Arp, Hans Bellmer, Salvador Dalí, Giorgio De Chirico, Marcel Duchamp, Max Ernst, Alberto Giacometti, René Magritte, Man Ray, André Masson, Joan Miró, Meret Oppenheim, Francis Picabia, Pablo Picasso und Yves Tanguy.

Tief vom Erlebnis der Sinnlosigkeit des Ersten Weltkriegs geprägt, schufen die Surrealisten ihre wegweisenden Werke unter der Leitung des Theoretikers der Gruppe, André Breton, erarbeiteten innovative künstlerische Konzepte und verliehen einer neuen, aus der poetischen Imagination, dem Traumhaften und dem Unbewussten schöpfenden Kunst Gestalt.

In Erweiterung dadaistischer Konzepte bemühten sich die Surrealisten auch, sich von der klassischen Inszenierung von Kunst zu entfernen und ihre eigenen Werke in Ausstellungen auf radikal neue Weise in Szene zu setzen. Dies beeinflusste seither wiederholt die Präsentation privater Sammlungen des Surrealismus, aber auch Inszenierungen dieser Kunst in Museumssammlungen und Ausstellungen. Auch in der Ausstellung der Fondation Beyeler spielt das Thema der Inszenierung surrealistischer Kunst eine wichtige Rolle.