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Ausstellungstipp: Neapel und Süditalien. Fotografien des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Dietmar Siegert, Neue Pinakothek München, bis 26. Februar 2012

Die Luft, das Licht, die Bläue des südlichen Himmels und die üppige Vegetation der Mittelmeerlandschaft waren bereits für Goethe ein tägliches Entzücken. Es verwundert daher nicht, dass Neapel und der Süden Italiens im 19. Jahrhundert auch ein attraktives Motivrepertoire für die Fotografie boten. Eine Empfehlung der Redaktion.

Schwerpunkte der Ausstellung bilden Neapel mit seiner Umgebung, dem Vesuv und den archäologischen Stätten Pompeji und Paestum, sowie Sizilien mit Ansichten aus Palermo, Agrigent und Taormina. Neben Fotografien klassischer Landschaften und Städte sind Genre- und Alltagsszenen zu sehen, aber auch außergewöhnliche Aufnahmen wie die des Vesuvausbruchs 1872 oder die fotografische Dokumentation des Erdbebens, das 1883 die Stadt Casamicciola zerstört hat.

»Neapel und Süditalien« bildet den Abschluss der Reihe von Ausstellungen zur Frühzeit der Fotografie in Italien aus der Sammlung Siegert, die 1996 mit Venedig begann und 1997 mit Florenz und der Toskana sowie 2005 mit Rom fortgesetzt wurde.

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