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Buchtipps englische Kunst

Von der modernen Kunst aus den USA verdrängt, bildet die Kunst des Vereinigten Königreichs auf dem "Kontinent" doch eher eine Randerscheinung. Grund genug den Union Jack einmal über unseren Empfehlungen zu hissen.

Painted Politeness © Cover VDG Weimar Henry Moore © Cover Deutscher Kunstverlag
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Christine Lerche: Painted Politeness. Private und öffentliche Selbstdarstellung im Conversation Piece des Johann Zoffany, VDG Weimar 2006

Gegenstand dieses Buches ist das Konversationsstück im Werk des deutsch-englischen Malers Johann Zoffany (1733-1810), eines Hauptvertreters dieser im 18. Jahrhundert äußerst beliebten Form des Familien- und Gruppenbildnisses. Die Autorin analysiert präzise Zoffanys über 50 eigenhändige Conversation Pieces. Sie begreift diese Gemälde historisch adäquat als gesellschaftliche Lebenszeugnisse des englischen 18. Jahrhunderts. Der Bildnistypus Conversation Piece, auf den sich der deutsche Maler in seiner Londoner Schaffenszeit, von 1760 bis um 1790, spezialisiert hatte, erlaubt mit der Darstellung von Familien-, Kinder- und Gentlemen-Gruppen gattungsgeschichtliche wie kulturgeschichtliche Untersuchungsaspekte. weiterlesen

Christa Lichtenstern: Henry Moore. Werk - Theorie - Wirkung, Deutscher Kunstverlag 2008

Henry Moore (1898 –1986) setzte für die Skulptur des 20. Jahrhunderts neue Maßstäbe. Dieses Buch führt in seine Werkstatt und in sein bildnerisches Denken ein und zeichnet die für einen Bildhauer ungewöhnliche weltweite Wirkungsgeschichte nach. weiterlesen

Marion Tüting: Rokoko-Gotik. Ein Phänomen des englischen "Gothik Revival" im 18. Jahrhundert. Eine formanalytische und architekturgeschichtliche Untersuchung mit einem Katalog der Gebäude und Innenausstattungen, Georg Olms Verlag 2004

Innerhalb der pluralistischen Architekturlandschaft Englands bildete sich im Bereich des Landhausbaus ab etwa 1730 ein Stilphänomen heraus, das in der kunstgeschichtlichen Literatur unter dem Begriff Rokoko-Gotik subsumiert wird. Die in diesem Buch vorgenommenen detaillierten Analysen der Fassaden und der Innendekoration zeigen jedoch, daß ein begrenzter gotischer Formenkanon bewußt mit „modernen“ Architektur- und Dekorationsformen verknüpft wurde. Die Rokoko-Gotik wird schlüssig als Stil beschrieben, der ein ästhetisch-philosophisches Ideal vertritt. weiterlesen