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Buchtipps Friedrich 300

Was für Kunst Friedrich der Große wohl mochte? Für die Dekoration seiner Schlösser bevorzugte er jedenfalls poetische Träumereien von Watteau, Chardin, Boucher und Poussin — aber auch Rubens hat ihm zugesagt. Mehr erfahren Sie in unseren Bücherempfehlungen!

imitatio als Transformation © Cover Imhof Verlag 100 Meisterwerke©Schwabe Verlag
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Peter Seiler/Ursula Rombach (Hg.): Imitatio als Transformation. Theorie und Praxis der Antikennachahmung in der frühen Neuzeit, Michael Imhof Verlag 2012

Wie positionierte sich die Renaissance, eine Epoche, die viele ihrer Errungenschaften selbst als Wiedergeburt antiker Phänomene verstand, gegenüber ihren antiken Vorbildern in Literatur und bildender Kunst? Der von Ursula Rombach und Peter Seiler herausgegebene Band präsentiert die Ergebnisse eines von der Humboldt-Universität, Berlin, veranstalteten Kolloquiums und untersucht am Beispiel herausragender Protagonisten dieser Zeit wie Petrarca, Boccaccio, Spenser, Cennini, Rubens, Carracci oder Poussin Theorie und Praxis der Antikennachahmung und erweist sie als wechselseitigen Transformationsprozess zwischen Ausgangs- und Aufnahmekultur. weiterlesen

Mariantonia Reinhard-Felice (Hg.): 100 Meisterwerke aus der Sammlung Oskar Reinhart 'Am Römerholz', Winterthur, Schwabe Verlag 2009

Die Kurzfassung des Gesamtkatalogs ermöglicht einen repräsentativen Überblick über die Sammlung Oskar Reinhart. Die hundert ausgewählten Werke – Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen quer durch die Epochen und Kunstregionen – werden jeweils mit einer ganzseitigen Abbildung und einem Kurzbeitrag vorgestellt. Auch die von Friedrich dem Großen bevorzugten Künstler Boucher, Chardin, Poussin und Rubens gehören dazu. weiterlesen

Thomas Fischbacher: Des Königs Knabe. Friedrich der Große und Antinous, VDG Weimar 2011

Das Buch nähert sich der Person des preußischen Monarchen Friedrich II. auf ungewöhnliche Art: Das Werk beschreibt vordergründig die Geschichte des ehedem als ‚Antinous', heute als ‚Betender Knabe' bekannten antiken Großbronze im Besitz Friedrichs des Großen. Die Bronzestatue war das berühmteste Stück seiner Antikensammlung und gleichsam deren Aushängeschild. Doch Antiken waren an den Höfen der Frühen Neuzeit nicht allein schöner Schmuck, sondern fungierten auch als eine subtile Sprache, die Aussagen zu politischen wie höchst persönlichen Angelegenheiten auf sehr hohem gesellschaftlichen Niveau ermöglichte. Anhand von teilweise erstmalig veröffentlichten und übersetzten Quellen - darunter viele aus der Hand Friedrichs selbst - wird hier der Erwerb dieser bedeutendsten Antike des Königs und deren damaliger Rezeption umfassend rekonstruiert. weiterlesen