Meldungen zum Kunstgeschehen

Felix Krämer ist neuer Generaldirektor am Museum Kunstpalast

Dr. Felix Krämer wird ab 1. Oktober 2017 Generaldirektor und Künstlerischer Leiter der Stiftung Museum Kunstpalast und tritt damit die Nachfolge von Beat Wismer an.

Am 7. Mai hatte sich die Findungskommission mit dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel, Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Prof. Andreas Gursky, Prof. Katharina Fritsch, Prof. Klaus Schrenk, Georg F. Thoma und Heinrich Heil bereits einstimmig für Krämer ausgesprichen, das Kuratorium der Stiftung Museum Kunstpalast hat ihn am 22. Juni nun auch zum Vorstand der Stiftung berufen. Als Generaldirektor führt er dann gemeinsam mit dem kaufmännischen Direktor Harry Schmitz die Geschäfte der Stiftung.

Oberbürgermeister Thomas Geisel ist überzeugt: »Mit seiner Erfahrung, seinen Ideen und seinem Anspruch an das Museum Kunstpalast hat Dr. Felix Krämer die Mitglieder der Findungskommission überzeugt, dass er die erfolgreiche Arbeit von Beat Wismer fortsetzen und neue Akzente setzen wird. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.«

Auch Felix Krämer freut sich auf die neue Aufgabe: »Die Aufgabe ist eine großartige Herausforderung, die ich mit Begeisterung annehme. Wie kaum ein anderes Haus bietet das Museum Kunstpalast mit seiner vielseitigen Sammlung spannende Möglichkeiten, Kunst- und Kulturgeschichte neu zu entdecken. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen am Haus und – auch ganz persönlich – auf die Kunststadt Düsseldorf.«

der 1971 geborene Dr. Felix Krämer promoviete zur Interieur-Malerei um 1900, war von 2001 bis 2008 Kurator in der Hamburger Kunsthalle und ist seitdem Leiter des Bereichs Kunst der Moderne am Städel Museum. Mit der Neupräsentation der Sammlung präsentierte er seine innovativen Idee und machte sich einen Namen, ebenso mit Ausstellungen, die etablierte Künstler aus neuem Blickwinkel präsentieren.

Eine seiner wichtigsten Aufgaben wir der Ausbau der Webpräsenz des Museums Kunstpalast sein. Ziel ist es, das Potenzial der gesamten Sammlung auch online zugänglich zu machen und dabei Vermittlungs- und Informationsangebote zu schaffen, die den Museumsbesuch ergänzen und erweitern. Neben der neuen digitalen Strategie wird angestrebt, mit einer Verbesserung der Gebäudesituation dazu beizutragen, das Museum Kunstpalast weiterhin als herausragendes Museum auf Landeshauptstadtniveau zu positionieren. Sicherlich setzt man auch einige Hoffnungen in Krämers Kompetenz in Sachen Ausstellungskonzepte.