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Interdisziplinäre ProArt-Summer School: Arts - Politics - Economics, vom 1. Juli bis zum 6. August 2011 in München

Das ProArt-Programme der LMU zielt auf die Etablierung einer neuen Disziplin: der Kunst-Komparatistik. In der diesjährigen Summer-School für Doktoranden stehen die Verbindungen von Kunst, Politik und Wirtschaft zur Diskussion: Wie manifestiert sich das Politische in der Kunst vor dem Hintergrund der Auflösung von Grenzen und der Globalisierung? Welche Rolle nimmt die Kunst innerhalb politischer und ökonomischer Veränderungen ein? Bewerbungsschluss: 5. Juni 2011

Leitgedanke des ProArt-Programms ist die Einsicht, dass die Künste zunehmend im Zeichen einer Entgrenzung und wechselseitigen Befruchtung stehen. Diese teilweise kontrovers diskutierten Entwicklungen betreffen nicht nur die künstlerische Praxis, sie prägen auch die wissenschaftliche Erforschung von Kunst, Musik, Theater und Film. Das interdisziplinär ausgerichtete Promotionsprogramm bietet den Doktoranden ein vielfältiges, forschungsorientiertes und systematisch strukturiertes Lehrangebot. Ziel ist es, die Kunstwissenschaften als Schlüsseldisziplin(en) zur Erforschung ästhetischer, (inter)kultureller und (inter)medialer Praktiken zu etablieren. Zudem gilt es, die Grundlagen einer neuen Disziplin zu legen: die der Kunst-Komparatistik.

Dieses Jahr widmet sich die ProArt-Summer School den vielfältigen Beziehungen zwischen Kunst, Politik und Wirtschaft. Politik, Wirtschaft und die Künste haben schon immer in einer dynamischen wechselseitigen Beziehung gelebt. Mal stimulierend, mal im Widerspruch oder in direkter Opposition: Die Kunst ist in funktionelle politische und wirtschaftliche Beziehungen eingebettet, erscheint sogar als politischer Akteur, dessen ästhetische Strategien gesellschaftliche Ereignisse reflektieren oder Richtlinien für die erfolgreiche Koexistenz in der Gesellschaft bieten.

Das Diskussionsspektrum reicht dabei von Fragen, die die Position der politischen in der ästhetischen Form und ästhetische Ausdrucksformen des Politischen betreffen, hin zu Fragen, die sich mit der politischen Rolle der Kunst beschäftigen bzw. die Beziehungen zwischen Kunst und Wirtschaft erörtern.

Die LMU vergibt für die Summer School 8 Stipendien an internationale Studenten. Diese decken Reisekosten, Unterkunft, Essen und ein kleines Taschengeld ab.

Kontakt:

PhD Programme ProArt
Munich School of Arts
Zentnerstr. 31
80798 München
Tel.: 089-2180-6786
Email: proart@lrz.uni-muenchen.de

Weitere Informationen finden Sie unter www.lmu.de/proart.

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English:

Arts, politics and economics have always existed in a dynamic interdependent relationship, which is, in part, stimulating, and, in part, produces contradictions or even oppositions: The arts are integrated into political and economic functional relationships, but they also appear as political protagonists, whose aesthetic strategies - whether explicit or implicit - reflect societal events or provide guidelines for successful coexistence in society. The spectrum of theoretical debate in the study of the arts ranges from questions concerning the position of the political in the aesthetic and aesthetic forms of expression of the political, to those who devote themselves to the political role of art or discuss the relationship of art and economics.

We have 8 scholarships available for international students. These scholarships cover travel costs, accommodation, lunch and also provide a grant for your remaining living expenses.
For further information please visit our website.

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Munich School of Arts
Zentnerstr. 31
80798 München
Tel.: 089-2180-6786
Email: proart@lrz.uni-muenchen.de
Website: www.lmu.de/proart