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Kunst in Berlin November/Dezember 2015

Dem trüben Novemberwetter oder dem daran anschließenden Weihnachtstrubel lässt sich am besten begegnen, indem man sich der Kunst widmet. In Berlin gelingt das vorzüglich mit unseren Ausstellungstipps.

Kunst in Berlin
Kunst in Berlin

Aktuelle Positionen aus Albanien und dem Kosovo sind im November im Epicentro Art Space zu bewundern. Die Ausstellung»This is not a Palm Tree« stellt die Kunstszenen beider Länder gegenüber. In ihren Themen ähneln sich die Künstler dabei durchaus, denn sie alle versuchen eine Annäherung an die kollektive Erinnerung und nationale Identität ihrer Heimat.

Unter dem Titel »Zufall« präsentiert die Galerie Gerken Werke von Norbert Stockhus und Nanako Shikata. Die technische Perfektion Stockhus‘ lässt seine Bilder ebenso detailreich wie lebensnah erscheinen und offenbart einen bemerkenswerten Blick für die verdichtete Bildfläche. Shikatas großes Thema ist dagegen die Menschlichkeit und der Individualität ihrer Figuren. So erzählen z.B. ihre Sumo-Ringer sowohl von der japanischen Kultur an sich als auch vom individuellen Schicksal der Personen. Noch bis zum 3. Dezember können die Werke der beiden Künstler bewundert werden.

Sophia Pompérys Werke präsentiert die Galerie Wagner + Partner unter dem Motto »Berkeleys Katze«. In Installationen und Videos, aber auch in Fotografien setzt sie sich mit unserer Wahrnehmung und unserem Sein, das unmittelbar mit ihr verbunden ist, auseinander. Bis zum 5. Dezember ist die Ausstellung noch zu sehen.

In der Michael Fuchs Galerie sind die Werke Bernar Venets zu bewundern. Er schafft »Mathematica«, Kunstwerke, in denen Mathematische Funktionen die zentrale Rolle spielen und stilvoll in Szene gesetzt werden. Kunst und Mathematik – was will man mehr? Zu sehen sind diese spannenden Werke ab dem 6. November.

Mit Ambivalenzen und Empfindungen in der Literatur beschäftigt sich Natalia Stachon in ihrer Ausstellung »Omitted Center«. Von William S. Burroughs bis Emily Dickinson ließ sich die Künstlerin inspirieren und schuf u.a. die Videoinstallation »Circumference«, die das Zentrum der Ausstellung bildet. Diese und weitere Arbeiten sind ab dem 6. November in der Loock Galerie zu bewundern.

Ashkan Sahihi porträtiert in ihrer Fotoserie »Die Berlinerin«. Ob am Schreibtisch, auf der Arbeit, im Büro oder im Museum – mit einfühlsamem Blick fängt die Fotografin den Charakter der Modelle ein stellt sie uns gegenüber. Ab dem 17. November ist eine Auswahl ihrer Bilder in der Galerie Springer zu sehen.