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Kunst in Berlin September/Oktober 2018

Den Herbst kann man in Berlin wunderbar in den zahlreichen Galerien der Stadt verbringen. Hier eine Auswahl an Ausstellungen, die Sie nicht verpassen sollten.

Kunst in Berlin
Kunst in Berlin

Jochen Muras Einzelausstellung »Verdichtungen« ist ab dem 7. September in der Galerie Rasche Ripken zu sehen. Mura erarbeitet seine Installationen anhand architektonischer Formen und Materialien wie Holz, Karton oder Acrylglas und versetzt sie in neue, minimalistische Ordnungen.

Die Galerie Poll zeigt zu ihrem 50-jährigen Jubiläum vom 8. September mit »Does sex cause cancer?« einen Querschnitt durch das Werk des Berliner kritischen Realisten Peter Sorge, mit dessen Einzelausstellung sie im Jahre 1968 eröffnete.

In der Galerie Kornfeld geht es um »Momente der Intimität«. Mit Werken von Anthony Cudahy, Doron Langberg und Kyle Coniglio wird bloßgestellt und enthüllt, aber auch viel Zartes zu sehen sein.

In der Doppelausstellung »Yanny Or Laurel / Pérékop« fragen die beiden Luxemburger Künstler Yann Annicchiarico und Franck Miltgen nach der Wirkung von Bildern auf unsere Realitätswahrnehmung. Die Installationen sind ab dem 27. September in der Saarländischen Galerie zu sehen.

In einer Doppelschau sind Arbeiten von Ev Pommer und Constanze Vogt bis zum 29. September in der mianki-Galerie im Dialog miteinander zu sehen. Während Pommers Werke sich um Leerstellen, An- und Abwesenheiten drehen, transfomiert Constanze Vogt verschiedene Materialen in fremde Kontext und behandelt zum Beispiel Papier als Stoff.

Anja Fußbachs Schau »Candy Land« seziert mit farbgewaltigen Bildern die Absurditäten unserer Gegenwart. Zu sehen sind die Werke in der Galerie Gerken noch bis zum 10. Oktober.

Andreas H. Bitesnich gehört zu den führenden Aktfotografen der Gegenwart. Zu sehen ist eine Einzelschau seiner eindrucksvollen Fotografien bis zum 13. Oktober in der Galerie Camera Work.