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Kunst in Funk und Fernsehen, Woche vom 11. bis 17. September 2017

Die Sender wagen in dieser Woche einen letzten Blick auf die documenta, stellen Künstler der Gegenwart wie Rudolf Wachter oder Francis Bacon vor, widmen sich antiken Architekturen und Bausünden.

Montag, . September

16:05 Uhr in Bayern2: Mahbuba Maqsodi ist als Glasmalerin vor allem für Kirchgemeinden weltweit tätig. Dabei fasziniert sie vor allem die Intensität der Farben und des Lichts. In »Eins zu Eins. Der Talk« spricht sie über ihre Arbeit, aber auch über ihren Lebensweg.

17:10 Uhr auf Arte: Die Reihe »Italien von oben« zeigt das Land aus der Vogelperspektive. In der ersten Folge steht die Baukunst der alten Römer im Mittelpunkt und damit ein weitreichendes Straßennetz, prächtige Tempel, Paläste und noch einiges mehr.

Dienstag, 12. September

02:55 Uhr auf Arte: Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs erreichte nicht nur die Kriegstechnik, sondern auch die Propaganda neue Dimensionen. Selbst Künstler stellten sich überzeugt hinter die kämpfenden Mächte. »Dokumente, die die Welt bewegen«, untersucht die Propaganda und Kunst der Zeit.

21:00 Uhr auf Phoenix: Bausünden stehen im Mittelpunkt der zweiteiligen Dokumentation »Unsere Städte nach ´45«. Denn Architekten und Stadtplaner stießen mit ihren Plänen nicht immer auf Gegenliebe und mussten so einiges an Kritik einstecken. Vielleicht nicht ganz zu Unrecht?

Mittwoch, 13. September

21:30 Uhr in Deutschlandfunk Kultur: Malerin Ragna befindet sich in einer Schaffenskrise und die Plein Air-Malerei soll sie aus ihrem Tief holen. Dabei wird sie von einer Zecke gestochen und sie beginnt sich mit der Insektenwelt zu beschäftigen – das Ende ihrer Schaffenskrise? Ihre Geschichte erzählt das Hörspiel »Die Zecke«.

21:50 Uhr auf Arte: »Das Rätsel Francis Bacon« porträtiert den wohl lautesten, betrunkensten und auch gefragtesten britischen Künstler des 20. Jahrhunderts. Dabei kommen Kollegen, Experten, aber auch Freunde zu Wort.

Donnerstag, 14. September

10:00 Uhr auf ARDalpha: Rudolf Wachter zeigt in »Kunstraum« wie seine Skulptur »Ast im Baum« entsteht – vom Entwurf bis zum fertigen Werk. Dabei kommen auch Kettensäge und Gabelstapler zum Einsatz, den in der Arbeit mit Holz scheut sich Wachter auch nicht vor schwerem Gerät.

Freitag, 15. September

19:15 Uhr in Deutschlandfunk: Das Reportageformat »Mikrokosmos« ist auf den Skulptur Projekten Münster unterwegs und erkundet Rilo Chmielorz‘ Performance »Leaking Territories«, spricht mit der Kuratorin Marianne Wagner und der Künstlerin Jenny Holzer.

17:35 Uhr auf Arte: »Die Rettung Palmyras« erzählt von der Vergangenheit, aber auch von der gegenwärtigen Bedrohung des Weltkulturerbes und seiner möglichen Zukunft.

20:10 Uhr in Deutschlandfunk: Das Feature »Der alte Bob« stellt den Künstler Bob Rutman vor, der eher erfolglos mit seiner Galerie und seinen Kunstwerken ist und durch ein Netz von Freunden getragen wird.

Samstag, 16. September

09:45 Uhr in WDR5: Die »Zeitzeichen« erinnern heute an die Eröffnung der Münchner Pinakothek der Moderne vor 15 Jahren. Für die offene Architektur war Stephan Braunfels verantwortlich, der damit einen allgemein als herausragend geltenden Museumsbau schuf.

18:05 Uhr in Deutschlandfunk Kultur: Damian Le Bas war ein kleiner Blumenhändler bis er auf der Venedig-Biennale 2007 den Pavillon der Roma mit den Objekten seiner Frau bestückte »Gipsy-Dada« nannte er das. Das Feature »Handtellergeschichten« besucht das Künstlerehepaar.

Sonntag, 17. September

18:04 Uhr in HR2 Kultur: Nun ist sie vorbei, die documenta 14 in Kassel und Athen. Im Feature »Learning from Athens« blickt Natascha Pflaumbaum auf die internationale Kunstausstellung zurück, dabei auch auf die Geschichten hinter den Werken.

22:05 Uhr in Bayern2: Das Kunst- und Recherche-Institut Forensic Architecture wird in der Sendung »Zündfunk Generator« vorgestellt. Das beschäftigt sich intensiv mit Bildern und Videos, um daraus zumeist für Menschenrechts- und Umweltorganisationen möglichst viele Informationen herauszufiltern.

23:10 Uhr auf ARD: Der menschliche Körper ist schon immer Thema der Kunst, aber insbesondere der nackte Körper war dabei auch immer wieder Tabus unterworfen. Die Dokumentation »Akt« nähert sich dem menschlichen Körper, indem er vier Personen gleich Skulpturen porträtiert.