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Kunst in Funk und Fernsehen, Woche vom 22. bis 28. Oktober

In dieser Woche geht es in Funk und Fernsehen gleich zweimal in die österreichische Hauptstadt: Die Gärten der Habsburger und die Werke des Architekten Otto Wagner gibt es in Wien zu entdecken. Außerdem zeigt sich die Kunstszene einerseits aus einer ernsteren Perspektive – in einer Radiosendung über Raubkunst in der DDR –, andererseits aber auch mit einem Augenzwinkern, nämlich im Spielfilm „Ich und Kaminski“. Gute Unterhaltung!

Montag, 22. Oktober

20:15 Uhr auf 3sat: Der zweiteilige Film „Die Gärten der Habsburger“ zeigt österreichische Gartenpracht in der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen. Eine Rundreise durch Gartengestaltung und -architektur, wie sie von den Habsburgern im städtischen Raum Wiens, aber auch auf dem Land gepflegt wurden.

Dienstag, 23. Oktober

22:10 Uhr auf WDR: Der Spielfilm „Ich und Kaminski“, Verfilmung des gleichnamigen Romans von Daniel Kehlmann, wirft einen sehr humorvollen Blick auf die Kunstszene. Mit allen Mitteln versucht ein etwas überheblicher, doch wenig erfolgreicher Kunsthistoriker, sich dem legendären (fiktiven) Maler Manuel Kaminski zu nähern, um dessen Biografie zu verfassen und damit seiner eigenen Karriere Aufschwung zu verleihen.

Mittwoch, 24. Oktober

21:45 Uhr auf Arte: Anlässlich des 100. Todestages von Otto Wagner spürt eine Dokumentation dem Leben und Werk des Wiener Architekten nach. Dabei stehen nicht nur seine durch wilde Stilmischungen gekennzeichneten Gebäude im Mittelpunkt, sondern auch die von ihm gestaltete Wiener Stadtbahn.

Freitag, 26. Oktober

20:10 in Deutschlandfunk: Diese Sendung entwirft ein Porträt einer einzigartigen Kunstform und eines ebenso individuellen Künstlers. ITE steht als Abkürzung für „Itse Tehti Elämä“ und bedeutet so viel wie „selbst gemachtes Leben“. Vorgestellt wird Erkki Pirtola, finnischer Videodokumentarist und Vertreter dieses finnischen Kunstphänomens, der für sein Werk 2011 mit dem Staatspreis der Bildenden Künste Finnland geehrt wurde.

Sonntag, 28. Oktober

17:05 Uhr in NDR Info: Innerhalb der deutschen Geschichte ist Raubkunst nicht nur für die NS-Zeit eine zentrale Problematik; auch in der DDR wurde staatlich organisierter Kunstdiebstahl betrieben. In dieser Sendung verfolgen Forscher die Spuren solcher geraubter Kunstwerke, etwa im Falle Peter Stilijanovs, dem bei der Ausreise aus der DDR Werke seines Stiefvaters, des verstorbenen Malers Bernhard Kretschmar, genommen wurden.