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Kunst in Funk und Fernsehen, Woche vom 29. Juni bis 5. Juli 2015

Herrliche Gärten, große Künstler als Väter der Moderne, neue Architekturen und die Frage nach dem Umgang mit aktuellen Kunstwerken begegnen uns in dieser Woche.

Montag, 29. Juni

17:45 Uhr in WDR3: An Paul Klees Todestag erinnern die »ZeitZeichen«. Zu seinen Lebzeiten musste er die Verständnislosigkeit der Menschen angesichts seiner Kunst erleben, sein Werk wurde von den Nazis gar als entartet diffamiert – doch heute lieben ihn Laien wie Experten!

21:15 Uhr auf EinsPlus: »Nie wieder keine Ahnung – Architektur« nimmt heute fünf Baumaterialen unter die Lupe und untersucht, welchen Einfluss ihre Verwendung auf ein Gebäude hat und nach welchen Bautechniken sie verlangen.

Dienstag, 30. Juni

22:30 Uhr auf WDR: »WestART« reist nach Pilsen, die Europäische Kulturhauptstadt 2015. Hier kann man in diesem Jahr erstmals die Interieurs des Architekten Adolf Loos derart umfangreich bewundern, aber natürlich wartet die Stadt auch mit anderen Kulturhighlights auf.

Mittwoch, 1. Juli

21:45 Uhr auf ARDalpha: Bei der Entstehung von Wolfram Kastners »Sisyphos« schaut »Kunstraum« dem Künstler über die Schultern. Das Motiv des Sisyphos beschäftigt ihn seit vielen Jahren, denn eigentlich könnte der arme Mann auch etwas Sinnvolles tun, wenn er den Stein nur liegen ließe.

22:30 Uhr auf ZDFkultur: Franz Marcs Bilder sind seit vielen Jahren im Kunstkanon angekommen und der »Blaue Reiter« und seine Künstler zählen zu den Vätern der Moderne. Die Dokumentation »Franz Marc« begibt sich auf eine Reise durch das Leben des Künstlers.

Donnerstag, 2. Juli

03:10 Uhr auf Arte: Die »Baukunst« stellt das Vitra-Haus in Weil am Rhein vor. In Auftrag gegeben hat es immerhin das große Designermöbel-Unternehmen Vitra, ein Name, der verpflichtet. Seine verwinkelten Dächer und überraschenden Perspektiven lassen es zum besonderen Architekturerlebnis werden.

17:05 Uhr in SWR2: Am neuen Humboldt-Forum in Berlin scheiden sich die Geister. Bis 2019 sollen die Bauarbeiten dauern, hier sollen unter anderem das Museum für asiatische Kunst und das Ethnologische Museum eine Heimat finden. Im »SWR2 Forum« diskutieren Hanno Rauterberg und Hermann Parzinger über das Bauwerk.

Freitag, 3. Juli

00:10 Uhr auf SRF1: »Renoir« erzählt eine Selbstfindungsgeschichte um den großen Künstler. Der hat sich 1915 aufs Land zurückgezogen, um den Kriegswirren zu entfliehen, sein Sohn ist an seiner Seite. Beide blühen auf, als Andrée auftaucht und für Renoir senior Modell steht.

19:35 Uhr auf EinsPlus: »Nie wieder keine Ahnung – Architektur« stellt in der dritten Folge die drei wichtigsten Menschen für ein Bauwerk vor: Architekt, Bauherr und Nutzer. Wie sie Bau und Leben eines Gebäudes beeinflussen, ist heute die Frage der Sendung.

Samstag, 4. Juli

12:25 Uhr auf SRFinfo: Ein Jahr lang haben Tanzschüler geprobt bis sie ein Werk von Pina Bausch aufführen konnten. »Tanzträume – Jugendliche tanzen ›Kontakthof‹ von Pina Bausch« begleitet sie bei den Proben.

15:45 Uhr auf 3Sat: »Die Gärten des Veneto« können auf eine reiche Tradition zurückblicken; einige von ihnen gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Die Familien derer, denen sie einst gehörten, pflegen ihr Erbe und schaffen damit eine historische Gartenlandschaft.

18:05 Uhr in Deutschlandradio Kultur: »Ist das Kunst oder kann das weg?« fragt sich das Feature. Diese Frage ist durchaus berechtigt, denn aktuelle Kunstwerke stellen Kuratoren und Konservatoren manchmal vor eigenartige Herausforderungen…

Sonntag, 5. Juli

14:05 Uhr in SWR2: In »Mein Leben mit Vostell« erzählt Mercedes Guardado de Vostell von ihrem Leben an der Seite ihre Mannes Wolf Vostell und ihrer Aufgabe als Gründerin und Direktorin des ihm gewidmeten Museo Vostell. Ein Leben ganz im Zeichen des Fluxus.

16:40 Uhr auf Arte: »Metropolis« besucht heute Porto, stellt die Medienkunst Pipilotti Rists vor, fragt im Rahmen der Globale in Karlsruhe nach der Verbindung von Kunst und Wissenschaft und noch so einiges mehr.

17:25 Uhr auf Arte: »Diesseits von Eden« liegen einige Gartenparadiese. So auch der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau. Er war einer der ersten und bis heute einen der größten europäischen Landschaftsparks im englischen Stil. Um diesen wunderbaren Garten zu errichten, stürzte sich Hermann Fürst von Pückler-Muskau in Unkosten.