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Kunst in Funk und Fernsehen, Woche vom 6. bis 12. Februar 2017

Die zehnte Kalenderwoche erwartet Sie Performance und Architektur, Fotografie und Klangkunst, aber auch Persönlichkeiten wie Meret Oppenheim, Werner Tübke oder Miriam Cahn.

Montag, 6. Februar

16:05 Uhr in Bayern2: Simone Dede Ayivi ist Performance-Künstlerin und hat mit ihrer Peformance »First Black Woman in Space« ein afrofuturistisches und feministisches Kunstwerk geschaffen, das ihre Idee von einer Welt ohne Rassismus in Kunst übersetzt. In »Eins zu Eins. Der Talk« plaudert sie über ihre Ideale und ihre Arbeit.

22:40 Uhr auf WDR: Kunst ist immer auch ein Prestigeobjekt der Elite und Antiquitäten, aber auch Werke bestimmter Künstler erzielen Spitzenpreise. »Geld.Macht.Kunst« versucht sich an einer Aufklärung, wie diese entstehen.

Dienstag, 7. Februar

20:45 Uhr auf MDR: Werner Tübke hat mit dem Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen sein Jahrhundertwerk geschaffen. Auf 1800 Quadratmetern inszenierte er eine ganze Epoche nach seinen Vorstellungen – Publikum wie Kritik feierten das Werk. Die Dokumentation »Bauernkriegspanorama Bad Frankenhausen« stellt das monumentale Werk vor.

Mittwoch, 8. Februar

19:04 Uhr in kulturradio: Im Zweiten Weltkrieg zerstört, soll die Schinkelsche Bauakademie in Berlin nun wiederaufgebaut und rekonstruiert werden. Das ist nicht unumstritten. In der Sendung »Kulturtermin« diskutiert Sigrid Hoff

20:05 Uhr in WDR5: Seit einem Jahr leitet der Kunsthistoriker Eike Schmidt die Uffizien in Florenz als Direktor. Das ist nicht nur eine wunderbare, sondern auch eine schwierige Aufgabe, denn die Ausstellungsräume müssen modernisiert werden, während zugleich immer mehr Besucher in die Uffizien strömen. Das »Tischgespräch« hat ihn zu Gast.

23:30 Uhr auf SWR: Nachdem noch vor 50 Jahren der Beruf des Fotografen vor allem in männlicher Hand lag, berichten heute v.a. Frauen etwa aus Krisengebieten. Also endlich einmal Zeit, sich ganz mit »Kriegsfotografinnen« zu beschäftigen. Die Dokumentation nähert sich gemeinsam mit der Kriegsfotografin Christine Spengler ihr und ihren Kolleginnen an.

Donnerstag, 9. Februar

02:55 Uhr auf Arte: Meret Oppenheims Kunst zeichnet sich durch ihren Humor und ihre selbstgestaltete Wirklichkeit aus – die berühmte Pelztasse ist da nur die Spitze des Eisbergs. Die Dokumentation »Meret Oppenheim – Eine Surrealistin auf eigenen Wegen« nimmt Werk und Leben der beeindruckenden Künstlerin in den Blick.

21:30 Uhr in hr2-kultur: Klangkünstler werden ist nicht leicht. Man bewegt sich zwischen bildender und akustischer Kunst und eine eigene Ausbildung gibt es nur an drei Hochschulen in Deutschland. Auch hier bewegen sich die Studenten zwischen den Fächern. In der Sendung »Neue Musik« werden Ausbildungswege vorgestellt und dieses Mal die Klangkünstler in den Mittelpunkt gestellt.

Freitag, 10. Februar

07:45 Uhr auf Arte: Die Sendung »Xenius« stellt täglich aktuelle Themen und Entwicklungen vor. Heute widmet sich das Magazin der Fotografie. Die bildet nämlich nicht nur einen Moment genau ab, sondern fördert auch Wahrheiten zu Tage, kann sie aber auch manipulieren und ist veränderbar – sowohl als Dokumentations-, als auch als künstlerisches Medium.

17:00 Uhr auf ARDalpha: Stephan Quenkert schafft seine Skulpturen fast schon wie in der Industrie, so genau und minutiös arbeitet er. Das Industriedesign ist ihm Grundlage, aber er geht weit über Funktionalität hinaus. »Kunstraum« hat ihm bei der Arbeit an »Danke, Tom!« über die Schulter geschaut.

Samstag, 11. Februar

05:05 Uhr auf Arte: In der Reihe »Künstlerinnen« entwickeln Künstlerinnen eine virtuelle Ausstellung aus Werken ihrer Kolleginnen. So entsteht ein eigenes Panorama der Kunst. In der aktuellen Folge »kuratiert« Kiki Smith ihre ganz eigene Schau.

21:45 Uhr auf MDR: Nicht unbedingt verständlich ist die Konjunktur, die DDR-Produkte erleben. Insbesondere das Design wird oft geliebt, aber von vielen Zeitgenossen genauso gehasst. Was also ist dran am Kult? Dieser Frage nähert sich »RG 28, WM 66 und Stern-Recorder« an.

Sonntag, 12. Februar

19:00 Uhr in NDR Kultur: Architektur und Gesellschaft befinden sich in einer Umbruchssituation. Neue Modelle von Gemeinschaft und Bauen werden ausprobiert, neue Rohstoffe verwendet und eine neue Optik entsteht. In »Gedanken zur Zeit« stellt Martin Tschechne Chancen und Ideen vor.

16:45 Uhr auf Arte: Murcia ist vielleicht nicht die größte spanische Stadt, aber hat künstlerisch einiges zu bieten – Kreative in Fotografie, Design und und und. »Metropolis« ist hier heute unterwegs und stellt die junge Kulturszene der Stadt vor, widmet sich aber auch der Künstlerin Miriam Cahn, dem Schamgefühl in der Kunst und noch einigem mehr.