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Kunst in Hamburg Oktober/November 2017

Der Hamburger Herbst zeigt sich vielfältig. Die Galerien und Ausstellungsräume der Hansestadt bieten beeindruckende Bilder des Meeres, Fotografien von Leseratten und ins Bild gesetzte Musik. Wir verraten Ihnen unsere Highlights.

Kunst in Hamburg
Kunst in Hamburg

Noch bis zum 5. November zeigt die Flo Peters Galerie Werke des Fotografen Steve McCurry. Mit »Reading« widmet sich der Fotograf dabei ganz der Faszination des gedruckten Wortes rund um den Globus. Die Schau vereint Bilder von Zeitungslesern, in Büchern Schmökernden, Wartenden, die mal eben ein paar Seiten lesen und und und.

Roman Frechen malt historische Persönlichkeiten und gefährliche Tiere, Obst und Trauminseln. Seine Inspiration in der Malerei des Barock, der Romantik und des Biedermeier ist dabei nicht zu übersehen. Ab dem 8. Oktober sind seine Bilder in der 7 Türen Galerie zu bewundern.

Ebenfalls ab dem 8. Oktober kann man bei Feinkunst Krüger die Werke Jim Avignons erkunden. Diese bestechen nicht nur durch ihre leuchtenden Farben, sondern auch durch ihren Witz. Für die Ausstellung »Music and Dreams« setzt Avignon Songs, die ihn durch sein Leben begleitet haben, denn nicht nur beim Malen hört der Künstler Musik.

Werke von Leiko Ikemura und ihren Meisterschülern zeigt die Evelyn Drewes Galerie unter dem Motto »Wir Magier« ab dem 13. Oktober. Ikemura ist wohl eine der renommiertesten Künstlerinnen unserer Zeit; ihre Kunst bewegt sich irgendwo zwischen rationaler Planung und spontaner Eingebung.

Ab dem 27. Oktober zeigt die Affenfaust Galerie unter dem Motto »Echoes« Coco Bergholms Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum und seinen Möglichkeitenzum Diskurs, seinen Codes und seiner Sprache. Tarnung, Offenheit, Privatheit, Demonstration von Meinung und und und – all das passiert hier und wird von Bergholm in Szene gesetzt.

Noch den ganzen Herbst und Winter hindurch zeigt das Altonaer Museum Werke des dänischen Künstlers Anton Melbye. Der war zu seiner Zeit wohl der gefragteste »Maler des Meeres« und begeisterte die Sammler, auch in Hamburg, wo er immerhin zehn Jahre lebte und bereits 1872 mit einer ersten Einzelausstellung geehrt wurde.