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Kunst in Köln April/Mai 2016

Mit den steigenden Temperaturen kommen auch neue interessante Ausstellungen in die Kölner Museen und Galerien. Eine bunte Mischung aus Malerei, Fotografie und Zeichnung, vom Altertum bis zur Gegenwart, wartet auf die Besucher.

Kunst in Köln
Kunst in Köln

Der Österreichische Künstler Heimo Zobernig eröffnet die neue Ausstellungsreihe »Hier und Jetzt« im Museum Ludwig. Noch bis zum 22. Mai kann man das Experiment mit dem Skulpturbegriff bestaunen, das den Betrachter oftmals an neu auszulotende Grenzen zwischen Kunst und Architektur führt.

Die Leinwand ist für Matías Krahn das zentrale Medium, um seine Gedanken über die Welt, seine eigenen Interessen, Ängste und Wünsche auszudrücken und mitzuteilen. Unter dem Titel »Albedo« präsentiert die Galerie 100 kubik die neuesten, energiegeladenen Arbeiten des chilenischen Künstlers. Nur noch bis 8. April kann man die Werke mit der poetischen Formensprache bewundern.

Max Neumanns Bilder zeichnet eine mystische und zugleich kontemplative Grundstimmung aus. Charakteristisch für seine Arbeiten sind dabei vor allem seine anonymisierten, wie Schattenspiele wirkenden Menschen und Köpfe – oft ohne Nase, Augen oder Mund – wie sie in unserer Ausstellung in verschiedenen Versionen zu sehen sind. Die Galeie Boisserée zeigt Arbeiten des Künstlers in einer Ausstellung vom 14. April bis 21. Mai.

Zwischen etwa 1880 und 1914 zog Wilhelm Scheiner zu Fuß mit seiner Plattenkamera durch Köln – immer auf der Suche nach Szenen, die er malerisch umsetzen konnte. Als Motiv suchte er bei seinen Streifzügen nicht die berühmten Bauten, sondern spürte der typischen Kölner Atmosphäre nach. Die Sonderausstellung »Köln ungeschönt« des Kölnischen Stadtmuseums macht es bis 24. April möglich, auch sein fotografisches Werk zu entdecken.

Das Museum für Ostasiatische Kunst zeigt ab 23. April zum ersten Mal chinesische Schriftkunstwerke vom 12. Jahrhundert v. Chr. bis heute. Die Ausstellung »Magie der Zeichen« präsentiert über 100 Werke renommierter Leihgeber, etwa der Bibliothèque Nationale de France, des Museum Rietberg Zürich oder der M+ Sigg Collection in Hong Kong.

Vor fast vierzig Jahren, am 26. Februar 1976, starb in Köln der belgische Künstler Marcel Broodthaers. Mit seiner Ausstellung »Das Gedächtnis, die Stadt und die Kunst II. Für Marcel Broodthaers« erinnert das Wallraf ab 20. Mai an den international bedeutenden Künstler, Poeten, Fotografen und Filmemacher. Die Schau orientiert sich an der experimentellen Ausstellungspraxis des Künstlers.

Die Ausstellung »Schau mich an« zeigt basierend auf verschiedenen künstlerischen Mitteln eine besondere Kombination von Kinderporträts. So werden eindringlich und zart gezeichnete Porträts der flämischen Illustratorin Ingrid Godon gemeinsam mit einer Auswahl von Aufnahmen des berühmten Fotografen August Sander präsentiert. Die Werke zeigt das Museum für Angewandte Kunst Köln ab 26. Mai.