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Kunst in Köln Dezember 2017 / Januar 2018

Die Kölner Galerien und Museen lassen es grünen und sprießen, laden zum Eintauchen in Spielwelten ein und haben auch sonst einiges zu bieten. Damit wird der Winter ganz bestimmt nicht langweilig!

Kunst in Köln
Kunst in Köln

»Unbunt« geht es noch bis kurz vor Weihnachten in der Galerie Biesenbach zu. Die zeigt Arbeiten von elf Künstler in unterschiedlichen Medien: Grafiken, Tuschezeichnungen, Skulpturen, aber auch Malerei und Wandobjekte gibt es zu sehen.

Matthias Pabsch beschäftigt sich in seiner Kunst mit der Frage nach dem Bild und wie es sich aus der Wahrnehmung der Welt speist. Dadurch erinnern seine Werke gern auch einmal an Zellstrukturen oder an Blicke in den Kosmos. Kein Wunder also, dass die Ausstellung genau diesen Titel trägt: »Cosmos«. Noch bis zum 14. Januar ist sie bei Pamme Vogelsang zu sehen.

»Wiesenstück« heißt die aktuelle Ausstellung in der Van der Grinten Galerie. Sie versammelt Werke unterschiedlichster zeitgenössischer Künstler. Von Zeichnung und Fotografie über Malerei bis hin zu Skulptur reicht das Spektrum dabei und so bildet die Schau einen wunderbaren Gegenpol zum (hoffentlich bald kommenden) Schnee. Noch bis zum 27. Januar kann man sich eine Dosis Grün abholen.

Na, spielen Sie gern? Dann werden Sie im Museum für Angewandte Kunst bestimmt Ihre Freude haben. Die Ausstellung »Im Spielrausch: Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern« untersucht die Verortung des Spiels in der Kulturgeschichte. Das Spektrum reicht dabei vom Theater über das Brettspiel bis hin zum Computerspiel. Bis zum 4. Februar ist sie noch zu sehen.

Manch einer drängt sich dieser Tage in die Öffentlichkeit, um das »Deutsche« zu verteidigen – oder um dessen angebliche Bedrohung zu beklagen. Aber was soll dieses »Deutsche« sein? Vera Drebusch und Florian Egermann fragen sich das auch und haben mit »Deutschland, mon amour« eine Installation geschaffen, die das Erscheinungsbild Deutschlands erkunden will und eine ambivalente Beziehung in Szene setzt. Ab dem 14. Dezember ist sie im Matjö Raum für Kunst zu erleben.

Ab dem 14. Januar 2018 zeigt die Galerie Gisela Capitain Werke von Hiroki Tsukuda. Der Künstler zieht seine Inspiration aus zahlreichen Eindrücken: zeitgenössische Architektur rezipiert er ebenso wie natürliche Elemente, Musik ebenso wie bekannte Filme und Cyber Punk Literatur. Diese verarbeitet er in akribischen Zeichnungen, verschachtelten Collagen oder raumgreifenden Installationen.