Meldungen zum Kunstgeschehen

Kunst in Köln November/Dezember 2015

Ob Skulptur oder Fotokunst, ob Architektur oder Malerei – in den Kölner Galerien ist zum Ende des Jahres noch immer einiges los. Wir zeigen Ihnen unsere Highlights.

Kunst in Köln
Kunst in Köln

Christian Theiß stellt in »The item and its shadow« Alltagsgegenstände und künstlerische Prozesse einander gegenüber. Mit fotografischen Wandarbeiten, Objekten und Vitrinen bringt er zum Beispiel einen Fön mit Maria Magdalena zusammen oder stellt dem Heiligen Georg eine Bohrmaschine zur Seite. Seine Werke sind noch bis zum 12. Dezember in der Galerie Clages zu sehen.

Die Oberfläche ist das Thema von Heiko Räpple. Seine Skulpturen setzen sich aus verschiedenen Oberflächenstrukturen zusammen, seine Wandobjekte zeigen geometrische Strukturen, Löcher und Rillen, Aus- und Einbuchtungen. Die Galerie Martin Kudlek zeigt bis zum 22. Dezember seine Werke.

Ketuta Alexi-Meskhishvili schafft Fotokunst im wahrsten Sinne des Wortes. Mit großer Akribie lotet die Künstlerin die Möglichkeiten der Fotografie aus und wendet dabei auch gern das Medium der Collage fast schon virtuos an. Ihr Repertoire reicht dabei von Porträts über Stillleben und Architekturfotos bis hin zur Abstraktion. Eine neue Werkgruppe präsentiert sie in ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung beim Kölnischen Kunstverein.

Junge Kunst aus Paris präsentiert die Galerie Briesenbach. Die widmet sich in einer Reihe den Kunstmetropolen der Welt und zeigt bereits im zweiten Zyklus, was in der Kunstszene der französischen Hauptstadt gerade aktuell ist. Junge Kuratoren, Galerien und Künstler kommen dabei zu Wort. Zu sehen sind ab dem 21. November Werke von sechs Künstlern.

Ebenfalls ab dem 21. November präsentiert die Krings-Ernst Galerie mit »Escape Manuals« Arbeiten von Aristide Antonas. Der Architekt interessiert sich eigentlich weniger für die architektonischen Formen, als vielmehr ihre Inhalte und flicht seine philosophischen Erkenntnisse in seine Arbeit ein. Die Ausstellung zeigt eine Zusammenfassung seiner Architekturkonzepte, deren Themen von der Nutzung des öffentlichen Raums bis hin zum temporären Wohnen reichen.

Voller Meta-Ebenen ist die Kunst der fünf Künstler, die die Rehbein-Galerie in »Meta Meta« zeigt. Sie befassen sich in ihren Arbeiten auf unterschiedliche Art und Weise mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit und dem menschlichen Dasein. Die Bandbreite reicht dabei von den stillen Bildwelten Stephan Melzls oder Florian Haas‘ über kuriose Bildkompositionen bei Francois Jacob und die fantastischen Inhalte von Thomas Erdelmeier bis hin zu Barbara Cardones der Zeitlichkeit entrückten Werken. Ab dem 27. November können die Werke der fünf Künstler bestaunt werden.