Meldungen zum Kunstgeschehen

Kunst in München Februar/März 2012

Ob todsehnsüchtige Künstler, Interaktionen zwischen Figur und Raum oder intime Porträts - die Münchner Galerien bieten Ihnen einen äußerst vielseitigen Rundgang durch die postmoderne Kunst. Wir haben für Sie einige Empfehlungen zusammengestellt.

Kunst in München
Kunst in München

Die vorgestellten Ausstellungen präsentieren Ihnen eine Tour vom outer space bis in die Metropole New York. So bettet beispielsweise Fumie Sasabuchie ihre Frauengestalten in ein kosmisches Gefüge ein. Ihre neuesten Arbeiten können Sie in der Galerie Andreas Grimm bestaunen. In der Gruppenausstellung »New York Painting« präsentiert Häusler Contemporary Werke von Elisabeth Cooper, Fabian Marcaccio, David Reed, Alejandra Seeber und Lawrence Stafford. Die Schau stellt fünf Positionen vor, die als Impulsgeber die aktuelle New Yorker Malerei entscheidend geprägt haben. Trotz persönlicher und künstlerischer Verbundenheit haben sie unverwechselbar eigenständige Formulierungen abstrakter Expression erarbeitet.

Eine einmalige Farbsensibilität, gut durchdachte Kompositionen von Momentaufnahmen und einen malerischen Einsatz von Farbigkeit präsentiert die Galerie f 5,6 mit den Fotografien von Saul Leiter, Evelyn Hofer und Raghubir Singh.

Als eine Art inhaltliche Fortsetzung dieses Konzepts können die Arbeiten der drei türkischen Künstler Ali Taptık, Suat Öğüt und Volkan Aslan gelten, die in der Galerie Françoise Heitsch zu sehen sind. In ihren Fotografien, mixed Media und Zeichnungen setzen sie sich mit dem universalen Menschen und seinem spezifischen Umfeld auseinander.

Ebensolches gilt auch für die Zeichnungen Installationen und Plastiken des spanischen Künstlers Bernardí Roig. Dieser experimentiert mit der menschlichen Figur und den Möglichkeiten ihres Ausdrucks. In seiner aktuellen Werkreihe behandelt Roig die zentralen Themen der Novelle »Frost« von Thomas Bernhard. In dieser untersucht der österreichische Zyniker die abgründige Seelenlandschaft eines todessüchtigen Künstlers.

Schließlich bietet die Galerie van de Loo Projekte eine spannende Retrospektive zu dem umfangreichen Werk auf Papier von Helmut Sturm.