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Kunst in München März/April 2016

Im Frühjahr dreht sich in den Münchener Ausstellungen viel um Architektur und Objektkunst, sowie Kunst der Moderne.

Kunst in München
Kunst in München

SOM, das sind die Architekten Skidmore, Owings und Merrill, die seit mehr als 80 Jahren Architektur der Superlative schaffen. Die Architekturgalerie München widmet dem berühmten Architekturbüro eine Ausstellung unter dem Titel »The Engineering of Architecture« und zeigt Pläne und Entwürfe der sogenannten Supertalls, aber nur noch bis zum 4. März. Zu den bekanntesten Bauwerken der Architekten aus Chicago zählen unter anderem das Burj Khalifa und das One-World-Trade Center, die zeigen wie »supertall« Architektur sein kann.

Ist Malen noch zeitgemäß? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Ausstellung im Museum Brandhorst unter dem Titel »Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter«. Die Ausstellung ist in drei Sektionen eingeteilt: »Geste und Spektakel«, »Exzentrische Figuration« und »Soziale Netzwerke«. Gegenstand dieser Sektionen sind unter anderem Grafittikunst, sowie die Einwirkung von Massenmedien und Technologie.

Die Begegnung mit dem Werk von Rodney Graham ist eine Herausforderung für den Betrachter. Denn in den Arbeiten des kanadischen Künstlers stecken eine Vielzahl von Verweisen zur Literatur, Musik, Kunstgeschichte und Philosophie. Die Sammlung Goetz gibt bis 23. April einen umfangreichen Einblick in das Schaffen Rodney Grahams mit einer gleichnamigen Einzelausstellung.

Die Münchner Künstlerin Michaela Melián ist dem Münchner Publikum durch viele Projekte in hiesigen Institutionen und im öffentlichen Raum gut bekannt. Nun richtet ihr das Lenbachhaus die erste museale Einzelausstellung vom 8. März bis zum 12. Juni mit dem Titel »Electric Ladyland« aus. Zentrum der Ausstellung bildet eine Installation bestehend aus einem vielschichtigen Gefüge aus Ton und Zeichnungen, Objekten und Licht. Während der gesamten Ausstellungsdauer finden zudem regelmäßig Performances statt, bei denen Meliáns neu geschaffene Komposition zu Electric Ladyland instrumental und gesanglich aufgeführt wird.

Zehn Jahre des Schaffens von Amie Siegel umfasst die Ausstellung »Ricochet #10. Amie Siegel. Double Negative« vom 12. März bis 5.Juni in der Villa Stuck. Im Wechsel aus Installationen und Filmen werden sechs raumgreifende Arbeiten und ein neues, 2015 entstandenes Werk gezeigt. Diese Arbeiten thematisieren unter anderem das Konzept von Monumentalität, Reflexion von Heute im Licht der früheren Vergangenheit, sowie Wert und Ökonomie.