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Kunst in Stuttgart Dezember 2017 / Januar 2018

Nicht langweilig wird es im winterlichen Stuttgart. Die Galerien zeigen Malerei und Fotografie vieler interessanter Künstler.

Kunst in Stuttgart
Kunst in Stuttgart

Die Ausstellung »Late Summer«, die noch bis zum 5. Januar in der Galerie Thomas Fuchs zu sehen ist, holt nicht nur im Titel den Sommer in die kalte Jahreszeit. Martin-Jan van Santens Bilder gemahnen ein wenig an impressionistische Bildwerke mit ihrem Spiel aus Licht und Farbe, vor allem aber erinnern uns die gezeigten Arbeiten an Tage am See oder am Strand.

Fasziniert steht man als Betrachter vor den Arbeiten Ted Greens. Dieser legt zahlreiche Schichten symmetrischer Formen übereinander, sodass abstrakte Gebilde entstehen, die verschiedenste Einflüsse von Malerei bis Tattoo oder Street Art in sich vereinen. Noch bis zum 12. Januar kann man seine Arbeiten in der Galerie von Braunbehrens bestaunen.

Na, gehen Sie gern Chinesisch essen? Herbert Egl auch! Der Künstler nimmt seine Restaurant-Vorlieben zum Anlass für die in der Ausstellung »I like Chinese« gezeigten Werke. Das hat durchaus Bezüge zur fernöstlichen Kalligrafie, ist aber natürlich weit mehr als Kunst zum Lieblingsimbiss. Bis zum 13. Januar kann man seine Werke noch in der Galerie Sturm ansehen. Parallel zeigt diese außerdem Arbeiten von Dorothea Schulz, die irgendwo zwischen Bild und Text, aber auch Anschauen und Zuhören angesiedelt sind.

Ebenfalls noch bis zum 13. Januar zeigt die Galerie Norbert Nieser Werke von Vince Voltage. Der Fotodesigner schafft Porträts besonders ausdrucksvoller Modelle, die er aufwendig in Szene setzt. Vor allem fällt dabei stets das Ungewöhnlich auf, sei es die Wahl der Location oder des Bildzusammenhangs.

Die VHS Galerie zeigt unter dem Motto »Grenzen | Borders« die Bildserien des Europäischen Architekturfotografie Preises 2017 noch bis zum 10. Februar. Insgesamt 133 Fotografen haben ihre Werke eingesandt, zu sehen sind nun die 28 prämierten Serien, darunter die des Gewinner Andreas Gehrke.

Vertraut und doch fremd scheinen die Bilder von Rina Böcher oft. Das hat seinen Grund: Die Künstlerin wurde in Südafrika geboren und lebt seit vielen Jahren in Deutschland und beide Länder sind ihr sehr vertraut; zugleich aber schafft sie es als Fremde auf sie zu blicken. So entstehen Werke, die den Bildinhalten zugewandt sind und vermeintliche Alltagsmomente besonders werden lassen. Bis zum 23. Februar zeigt die Galerie Dengler und Dengler diese noch.