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Kunst in Stuttgart Oktober/November 2017

Der Goldene Oktober ist in Stuttgart vielfältig: Mit Videokunst, Malerei und Fotografie, aber auch Installationen bietet er ein breites künstlerisches Spektrum. Wir verraten Ihnen die Details.

Kunst in Stuttgart
Kunst in Stuttgart

Unter dem Motto »Der wache Blick« zeigt die Galerie Valentien Auseinandersetzungen mit der Kunst der Cranachs von Pablo Picasso und Peter Tripp. Die Begeisterung Picassos wurde dabei durch einige Postkarten mit Cranach-Motiven geweckt. 50 Jahre später greift Tripp diese Rezeption auf. Bis zum 28. Oktober sind die Werke beider Künstler zu sehen.

Sami Lukkarinen zeigt in der Galerie von Braunbehrens noch bis zum 3. November Porträts. Das Besondere daran: Diese Gemälde sind grob verpixelt und spannen so eine Brücke zwischen Gegenwart und Kunstgeschichte, denn Lukkarinen rezipiert etwa Fotografie von Marilyn Monroe oder ein Selbstporträt Albrecht Dürers.

Mark Thompson widmet sich in seiner Kunst de Veduten-Malerei; seine menschenleeren Stadtszenen und Innenräume erinnern dabei oft an die Malerei eines Caspar David Friedrich. Im Dialog mit ihm präsentiert Marc Dittrich seine Fotoskulpturen, für die er Architekturaufnahmen auf dreidimensionale Körper überträgt. Die Galerie Schacher präsentiert die beiden Künstler noch bis zum 11. November.

Manoel Veiga arbeitet mit Fotografie und Acrylmalerei. In seiner Serie »matéria escura« setzt sich der Brasilianer mit den Werken Caravaggios auseinander. Seine erste Ausstellung zeigt neben dieser Serie auch Einzelwerke aus anderen Gruppen und gibt Einblick in sein Schaffen. Noch bis zum 17. November kann man sie in der Galerie Dengler und Dengler bewundern.

Alexander Kluge zeigt mit »Gärten der Kooperation« im Württembegrischen Kunstverein eine Erweiterung seiner 2016 in Barcelona gezeigten Schau. Darin setzt er sich mit der Idee des Gemeinsamen auseinander, aber auch mit Formen der Emanzipation. Zu sehen sind Filme, Videoinstallationen, Texte und andere Materialien. Ab dem 14. Oktober kann man das Ganze bewundern.

Ab dem 15. Oktober widmet sich das Museum Ritter der Objekt- und Lichtkunst unter dem Motto »Von Alu bis Zement« und zeigt damit wie seit den 1960er Jahren die Materialvielfalt in der Kunstproduktion stetig stieg. Zu sehen sind unter anderem Werke von Imi Knoebel, Peter Weber oder Martin Willing.