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Paris – ein Kunsterlebnis. Kunstreise mit Führungen durch drei weltberühmte Museen und Besichtigung der „Sainte Chapelle“

4-tägige Kunstreise – Dienstag, 20. Oktober bis Freitag, 23. Oktober 2009, Reiseleitung: Dr. Wolfgang Hunsinger. Anmeldefrist: 30. Juni 2009

Paris bietet ein beeindruckendes Spektrum an architektonischen und künstlerischen Highlights. Sie sind so zahlreich, dass ein Kurzaufenthalt eine Auswahl notwendig macht.
Zeuge des mittelalterlichen Paris ist das hochgotische Meisterwerk „Sainte Chapelle“, Höhepunkt des „style rayonnant“, ein Muss! Der Louvre – noch zur Zeit der Renaissance begonnen – beherbergt eine der wichtigsten Kunstsammlungen der Welt. Der zum Museum umfunktionierte ehemalige Bahnhof d’Orsay (1900) widmet sich den Kunstrichtungen der Jahre 1848 – 1914, insbesondere den Impressionisten und Neo-Impressionisten. Im Musée Rodin sind die weltberühmten Werke von Frankreichs bedeutendstem Bildhauer zu sehen.
Grandiose Anlagen wie die Place des Vosges aus dem Paris der Renaissance oder die elegante Place Vendôme (18. Jh.) sowie zahlreiche Paläste aus mehreren Jahrhunderten und sehenswerte Gebäude der Neuzeit wie die Glaspyramide des Architekten Pei oder das Centre Pompidou (Piano/Rogers) begründen den Ruf der Stadt als vielseitigste und großartigste Metropole Europas.
Ziel dieser Reise ist es, die Schönheiten dieser Stadt zu entdecken und ein wenig Pariser Flair zu erleben wie auf dem Boulevard St. Germain und in seinen Cafés wie dem „Flore“ oder den „Deux Magots“ (frühere Treffpunkte der Existentialisten) das Straßenleben zu beobachten.

Dr. Wolfgang Hunsinger ist promovierter Kunsthistoriker. Die Direktion des Louvre hat ihn persönlich autorisiert, selbst durch die Museen zu führen.

Ablauf der Reise


1. Tag – Dienstag, 20.10. – Anreise -

Flug nach Paris. Sollte die Ankunftszeit und das Wetter es erlauben, bieten sich erste Stadtspaziergänge an, z.B. auf die Anhöhe von Montmartre mit seinen Malern und reizvollen Plätzen und dem Panoramablick auf die Stadt zu Füßen von „Sacré Cœur“.

2. Tag – Mittwoch, 21.10. - Besuch des Louvre,
nachmittags Besichtigung der „Sainte Chapelle“ -
Für die französische Fachwelt des 18. Jh. galt die unter Ludwig XIV. errichtete Hauptfassade des Louvre als „das herrlichste Gebäude der Welt“ (der Kritiker Marsy). Die majestätische Zone der Kolossalsäulen wurde nicht nur in Paris Programm, war u.a.Vorbild für den Panthéon, die Place de la Concorde, den Dôme des Invalides oder St. Paul’s Cathedral in London.
Die Schätze des Louvre genießen Weltruf und sind so zahlreich, dass es gilt, sich auf Schwerpunkte zu konzentrieren: zu diesen gehören Werke der Italiener wie die von Giotto, Mantegna, Botticelli, Caravaggio, Pontormo, Raffael, da Vinci und Tizian.
„Flandern erteilt Italien eine Lektion“, so Carel van Mander 1604, und das dank der Technik der Ölmalerei. Die Sammlung flämischer und niederländischer Kunst umfasst bedeutende Werke Jan van Eycks, Roger van der Weydens, Bilder von Petrus Christus, Dirk Bouts, Geertgen tot Sint Jans, Quentin Massys, Jan Vermeer und Rembrandt.
Zu den Glanzlichtern der französischen Malerei zählen u.a. Théodore Géricaults „Das Floß der Medusa“, Eugène Delacroix‘ „Die Freiheit führt das Volk“, Bilder von Jean Honoré Fragonard, Jacques Louis David und Ingres.

9 -12 Uhr: Führung durch den Louvre mit anschließender Zeit zur eigenen Erkundung auch der deutschen Malerei (Dürer/Holbein/Cranach).

Mittagspause

15 – 17 Uhr: - Besuch der „Sainte Chapelle“
Den Gläubigen des Mittelalters galt sie als „Tor des Himmels“. Diese von Ludwig IX. 1246 eingesegnete königliche Kapelle ist ein architektonisches Juwel und war bereits zu ihrer Entstehungszeit Legende. In der oberen Etage dieser einschiffigen doppelgeschossigen Palastkapelle ersetzen vierbahnige Maßwerkfenster die Wandflächen – ein atemberaubend schönes Glashaus, das seinen architektonischen Charakter weitgehend entmaterialisiert. Für Jahrhunderte behielt dieses bewunderte Bauwerk Vorbildcharakter.

3. Tag – Donnerstag, 22.10. - Führung durch das Musée d’Orsay -
Das Museum wurde 1986 in einem von dem Architekten Laloux im Jahre 1900 erbauten Bahnhof eingerichtet. Es ist das Museum der Kunst der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das lichtdurchflutete Mittelschiff mit seinem Rundbogengewölbe und seinen Stuckkassetten, seinen Glasdächern, präsentiert sich dem Besucher in der Form einer Basilika. Fachübergreifend zeigt das Museum neben Gemälden auch Skulpturen, Grafik, Kunsthandwerk, Architektur und Fotografie.

Zu der grandiosen Gemäldesammlung gehören neben der Schule von Barbizon (Corot/Daubigny) ehemals revolutionäre Gemälde von Gustave Courbet („L’Atelier“/  „L’Origine du Monde“), und die in aller Welt berühmten Arbeiten der Impressionisten wie Manets „Das Frühstück im Freien“/ „Zola“/ „Olympia“, Monets „Mohnfeld“/ „Seerosen“,  Renoirs „Moulin de la Galette“, Degas‘ „Absinth“/ „Tänzerin auf der Bühne“, Cézannes „Äpfel und Birnen“, ebenso finden sich Bilder der Neo-Impressionisten van Gogh, Gauguin, Matisse. Von den „Nabis“ sind Werke von Sérusier, Bonnard und Vuillard vertreten.
Das Musée d’Orsay stellt eine Brücke dar zwischen dem Louvre und der Sammlung der Moderne im Centre Pompidou.

10 – 12 Uhr: Führung durch die Gemäldesammlung des Museums mit anschließender Zeit zur eigenen Erkundung.

Mittagspause

15 – 16.45 Uhr: - Führung durch das Rodin Museum -
Ort des Museums ist eine elegante Villa aus dem 18. Jh. in der Rue de Varenne. In einem weitläufigen Garten gelegen, beherbergt das Haus eine das gesamte Lebenswerk des Bildhauers umspannende Sammlung.
Rodin – in aller Welt mit dem „Denker“ und dem „Kuss“ assoziiert – gilt allgemein als Vertreter des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Dennoch ist er als Wegbereiter der Moderne zu sehen, und gerade dieser Aspekt soll an Werken wie „Das eherne Zeitalter“, „Die Bürger von Calais“, dem „Balzac-Denkmal“, dem „Schreitenden“, an Skulpturen wie „Der Schlaf“ und dem „Höllentor“ aufgezeigt werden.
Es sind Rodins Tabubrüche, die zukunftsweisend sind für das plastische Denken im 20. Jahrhundert.

4. Tag – Freitag, 23.10. –Abreise -
Im Laufe des Tages Rückflug von Paris oder individuelle Verlängerung.

Die Abende sind zur freien Verfügung.

Preise und Organisatorisches

Die Gruppenstärke ist auf 20 Teilnehmer begrenzt.


Preis/Leistung pro Person:

Kunsthistorische Führungen und Reisebegleitung:  200.- €
Eintrittspreise für Museen und Ste. Chapelle:             31.- €  
 

Diese 231,-€ bitte nach verbindlicher Anmeldung an Wolfgang Hunsinger überweisen.

Flug und Hotel können individuell gebucht werden.
Wolfgang Hunsinger empfiehlt die Buchung über  www.Reise-Gefluester.de / Annette Grützner, e-Mail: info@reise-gefluester.de oder Telefon: 030 – 71 55 49 01 (manchmal Mailbox, sie ruft gern zurück)

3 zentrale Hotels in unterschiedlichen Preisklassen:

  • « The Modern Hotel » (2 Sterne), Montmartre, Nähe Moulin Rouge: DZ 39 €/EZ 71 €
  • « France Louvre » (3 Sterne): DZ 76 €/EZ 131 €
  • « Hotel Normandy Louvre » (4 Sterne) : DZ 119 €/EZ 229 €


Flug:  Air Berlin oder EasyJet.
Air Berlin bietet derzeit folgende Verbindung an:
Hinflug: 6.15 Uhr Berlin Tegel –  Ankunft: 7.55 Uhr Paris Orly
Rückflug:  21.10 Uhr Paris Orly – 23.00 Uhr Berlin Tegel
Flugpreis pro Person hin und zurück inklusive Tax 226 € (Stand 04.04.2009)
Buchbar über Internet www.airberlin.com oder über Reise-Gefluester/Annette Grützner

EasyJet bietet derzeit folgende Verbindung an:
Hinflug: 9.15 Uhr Berlin Schönefeld – Ankunft:  11.05 Uhr Paris Orly
Rückflug: 18.10 Uhr Paris Orly – Ankunft: 19.50 Uhr Berlin Schönefeld
Flugpreis pro Person hin und zurück: 154 € (Stand: 04.04.2009)
EasyJet ist nur über Internet buchbar! www.easyjet.de

Preisbeispiel für 4 Tage Paris insgesamt (preiswerteste Variante):
Flug EasyJet ca. 154 € + 3 Übernachtungen im DZ 2 Sterne 117 € + Führungen in Paris 200 € + Eintritt in 3 Museen und in die Sainte Chapelle 31 € = 502,- € (mit den heutigen Flug-Preisen)
Für Rückfragen steht Wolfgang Hunsinger Ihnen gern zur Verfügung

Kontakt:

Dr. Wolfgang Hunsinger
Tel./Fax: 030/8833181
Mobile: 01784723777
w.hunsinger@gmx.de

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