Tagungen

Symposium: political [in]correctness, am 20. Juni 2013 in Karlsruhe

Die Avantgarde hat uns gezeigt, dass ein Kunstwerk bekannt werden kann, indem es den Betrachter irritiert, provoziert und schockiert. Doch ist dies heutzutage noch möglich? Kann Kunst uns überhaupt noch entrüsten? Gibt es Grenzen der freien Meinungsäußerung und der Toleranz? Werden diese Grenzen nur aus strategischen Gründen ausgelotet? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Karlsruher Fachschaft Kunstgeschichte in ihrem ersten Studierendensymposium.

Programm

14.00 Uhr
Begrüßung durch die Fachschaft Kunstgeschichte

14.15 Uhr
Reading incorrectness - ein wissenssoziologischer Bestimmungsversuch
Paul Eisewicht (Karlsruhe)

15.00 Uhr
Christoph Schlingensief: Bitte liebt Österreich! Erste österreichische Koalitionswoche. Zur Inszenierung von Wirklichkeit und die Frage künstlerischer Autonomie
Jana Weiss (Karlsruhe)

15.40 Uhr
Polemisch und obszön - Zur antimuslimischen Bildpolemik der Kreuzzugszeit
Johannes Vincent Knecht (Essen)

16.30 Uhr Kaffeepause

17.00 Uhr
FAK, ich habe ein Imageproblem!
Feministischer Arbeitskreis Karlsruhe

17.40 Uhr
Mach einen Hitlergruß für Mami! Jonathan Meese und der Weg zur Diktatur der Kunst
Runa Pohl (Karlsruhe)

18.10 Uhr Kaffeepause

18.30 Uhr
Das Bildnis Julius II. von Raffael. Politische Funktion des Herrscherporträts im Cinquecento und heute
Jonathan Feucht (Stuttgart)

19.10 Uhr
Kunst als politisches Statement
Adrian Fischer (Karlsruhe)

20.00 Uhr Ausklang

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