Meldungen zum Reisen

Tag des offenen Denkmals 2013 in Bayern

Interessierte können sich am 8. September bei zahlreichen Gelegenheiten über Denkmale aus der Kriegs- und Nachkriegszeit in Bayern informieren.

Ausflugstipps

  • Perach

Seelenkammer-Beinhaus, Kirchgasse, Anbau an der Pfarrkirche
Im 17. Jh. entstanden, 1977 baulich erneuert, Totentanzzyklus aus dem 18. Jh., geschnitzte Darstellungen von armen Seelen im Fegefeuer, Ende 16. Jh., Totenköpfe Mitte 19. Jh., verschiedene Inschriften.

Führung 15 Uhr durch Alois Stockner, Ortsheimatpfleger.
Kontakt: Alois Stockner, Ortsheimatpfleger; Tel.: 08670/859.

  • Amberg

Ehemalige Fronfeste, Fronfestgasse 8
Teil der von Herzog Ludwig dem Bayern bewilligten Stadtbefestigung, die 1324 begonnen wurde. 1600 richtete man eine Gefängnis ein, in dem bis zu 70 Insassen inhaftiert waren. Erst 1966 schloss man das Gefängnis wegen der hygienischen Zustände und der mangelnden Sicherheitseinrichtungen. Danach Leerstand und Nutzung als Lagerraum, zusehends Verfall. Heute Hotel Fronfeste.

Führungen 14 und 16 Uhr durch Peter Voss.
Kontakt: Thomas Boss, Stadt Amberg, Tel.: 09621/10230, E-Mail: thomas.boss@amberg.de

  • Hebertshausen

Gedenkstätte Ehemaliger SS-Schießplatz Hebertshausen, Freisinger Straße 24
Von der SS eingerichtet, es wurden dort 1941/42 ca. 4000 sowjetische Kriegsgefangene ermordet. Um 1937 Errichtung der Anlage mit zwei kurzen Schießbahnen und einem als Kugelfang dienenden Bunker, daneben fünf lange Schießbahnen. Heute Gedenkort zur Erinnerung an die dort ermordeten Gefangenen.

Führungen 13 und 14 Uhr durch Kerstin Schwenke, Referentin der KZ-Gedenkstätte Dachau. Der Rundgang beschäftigt sich sowohl mit den historischen Geschehnissen als auch mit der Geschichte des Erinnerungsortes nach 1945 und der fortdauernden Diskussion um eine würdige Neugestaltung des Gedenkortes.
Kontakt: Waltraud Burger, KZ-Gedenkstätte Dachau, Pädagogische Abteilung, Tel.: 08131/66997134.

  • Freising-Untergartelshausen

Führung: Bunkeranlage Fridolin, Haindlfinger Straße
1961-62 erbaut. Die militärische Indienststellung erfolgte 1965 durch die US-Luftwaffe. Ende 1965 übernahm die Bundeswehr die Bunkeranlage. Die endgültige Entmilitarisierung fand zum 1. April 2004 statt. Heute im Besitz der Stadtwerke Freising. Mit Georg Leinthaler.

Treff: 10.30 Uhr auf dem Parkplatz des ehemaligen Standortübungsplatzes an der Haindlfinger Straße.
Kontakt: Herr Lehrmann, Historischer Verein Freising e.V. Tel.: 08161/92215, E-Mail: info@
historischer-verein-fs.de

  • Fürth

Hochbunker, Kronacher Straße 22
Hochbunker von historischer, architektonischer und städtebaulicher Bedeutung. 1941/42 errichtet, in der Reichsliteratur 1943 als sog. getarnter Luftschutzbunker beispielhaft für die Planungen im Luftschutz-Führerprogramm des Dritten Reiches. Nach dem Ende des II. Weltkriegs Wohnnutzung nach Einsprengung von Fenstern in die 2m dicken Außenwände. 1968-71 Zivilschutzbunker für den Fall des Nuklearkriegs. Aus dieser Zeit ist die Ausstattung vorhanden. 2003 Aufnahme in die Denkmalliste.

Am Tag des offenen Denkmals von 10 bis 17 Uhr geöfnet. Führungen halbstündlich durch Petra Wein.
Kontakt: Petra Wein, Stadt Fürth, Amt für Brand- und Katastrophenschutz, Tel.: 0911/9743626, E-Mail: petra.wein@fuerth.de

  • Würzburg

Führung: Architektur der Vor- und Nachkriegsmoderne
Querschnitt durch die Architektur der 1920er bis 1960er Jahre und die Prinzipien ihrer Gestaltung. Mit Besichtigung des Wirsberg-Gymnasiums, der Regierung von Unterfranken, dem Studentenhaus, der ev. Johanniskirche u. a. Mit Dr. Johannes Sander.

Treff: 10.30 und 16 Uhr vor dem Polizeigebäude Augustinerstraße 24-26. Dauer ca. 1,5 Stunden.
Kontakt: Dr. Johannes Sander, Tel.: 0163/5613825, E-Mail: sanderjohannes@web.de