Meldungen zum Reisen

Tag des offenen Denkmals 2013 in Thüringen

Zum Tag des offenen Denkmals am 8. September öffnen in Thüringen ehemalige Bunkeranlagen, zu Fabriken umgebaute Villen und so manche Fronfeste ihre Pforten für neugierige Besucher.

Ausflugstipps

  • Gera

Villa Ramminger Ebelingstraße 12
Die Villa mit Remise ist einer der prächtigsten gründerzeitlichen Villenbauten der Stadt. Architekt Carl Zaenker platzierte die Villa 1891/92 für den Wollwarenfabrikanten Max Ramminger am städtebaulich dominanten Mündungsbereich zur Ernst-Toller-Straße. 1942 Umbau zum Verwaltungsgebäude des DRK durch die Architekten Buschendorf und Keller. 1958 Aufstockung des Mezzanins zum Vollgeschoss.

Am Tag des offenen Denkmals von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Kontakt:Sabine Schellenberg, Stadt Gera, UDB, Tel.: 0365/8384960, E-Mail: denkmalschutz@gera.de

  • Gera-Bieblach

Ehemalige Feuerwache, Berliner Straße 153
Fünfgeschossiger Bürobau mit zweigeschossigem Hallenbau, 1972 nach Entwürfen des Architekten G. Kellner erbaut. Verwaltungsgebäude in Stahlbetonskelettbauweise mit horizontaler Gliederung der Vorhangfassade errichtet.

Am Tag des offenen Denkmals von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen stündlich durch
Mitarbeiter des Fachdienstes Brand- und Katastrophenschutz
Kontakt: Herr Buchholz, Tel.: 0365/8382605, E-Mail: buchholz.henry@gera.de

  • Jena

Hochbunker, Magdelstieg 24
1940 wurde Jena als einzige Stadt in Thüringen in das sog. Bunkerbauprogramm aufgenommen. Hochbunker 1942 als bombensicheres Luftschutzhaus von den Architekten Peters und Zimmermann errichtet. Er zählt zu den wenigen oberirdisch angelegten Luftschutzbauten, die in einem Wohngebiet errichtet wurden und in ihrer äußeren
Gestaltung in das Wohnumfeld integriert wurden. Derzeit ist eine Umnutzung zu Studenten-
wohnungen geplant.

Führungen 10 und 14 Uhr durch Herrn D. Müller. Begehung mit Informationen zur Baugeschichte und zum aktuellen Planungsstand, begrenzte Personenzahl, Vor-
anmeldung erforderlich, Anmeldungen 26.-30.8., 8 - 12 Uhr unter: 03641/652770

  • Nordhausen

KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Kohnsteigweg 20
Ende August 1943 als Buchenwald-Außenlager Dora in einer Stollenanlage für die Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen errichtet. Ab 1944 Ausbau zum Barackenlager, Erweiterung zum Lagerkomplex Mittelbau mit rund 40 Außenlagern. Ein Drittel der insgesamt 60.000 Inhaftierten kam ums Leben. Im April 1945 von amerikanischen Truppen befreit,
heute Gedenkstätte.

Führungen 10 - 17 Uhr durch Mitarbeiter der Gedenkstätte Sonderführungen durch das
Außengelände, in die Stollenanlage und zum aktuell neugestalteten Gedenkort am
ehemaligen Aschegrab. Mehr unter www.dora.de.

  • Großeutersdorf

Ehemaliges unterirdisches Flugzeugwerk Reimahg, Am Walpersberg
1944 im Kaolinbergwerk und um den Walpersberg erbaut. Flugzeugwerk zum Bau des Düsenjägers ME 262. Ruinen der Montagebunker heute noch zu sehen, Gelände auch von der NVA genutzt, daher heute noch abgesperrt. Seit 2007 im Besitz des Vereins. Seit 2007 Museum mit Dokumentationszentrum.

Am Tag des offenen Denkmals von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen nach Bedarf durch den GF Walpersberg e.V.
Kontakt: Markus Gleichmann, GFW e.V. Tel.: 0162/8465402, E-Mail info@dehna-web.de

  • Saalfeld

Hutschachtel, Markt 1/Rathausinnenhof
1857-59 als Fronfeste erbaut, dann Amtsgefängnis. 1951 Erstürmung durch Wismut-Kumpel. 1973 Übernahme durch die Stadt, nach Umbau Verwaltungsarchiv. Heute auch Gedenkstätte für Opfer des Stalinismus.

Am Tag des offenen Denkmals von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Kontakt: Manuela Raabe, Stadtverwaltung Saalfeld, Tel.: 03671/598322