TV-Programm

TV-Tipps für den Dezember 2008

Dienstag, 2.12.2008, 21.00 - 21.45 Uhr, hr
Habichtswald - Erlebnislandschaft um den Kasseler Herkules
Der Habichtswald oberhalb von Kassel zählt nicht nur zu den schönsten Naherholungsgebieten Hessens, er ist einzigartig in seiner Mischung aus Natur- und Kulturlandschaft. Ein hessischer Barockfürst war es, der die Idee hatte, mitten in der Wildnis einen spektakulären Bergpark zu errichten, den größten Europas: Park Wilhelmshöhe. Barocke Kaskaden und andere grandiose Wasserspiele, geschlungene Wanderpfade, herrliche Bäume und Blumen, Schlösser und eine \'Raubritterburg\' locken in eine Traumlandschaft - besonders schön im Frühling und im Herbst. Ein Gärtner und Landschaftsarchitekt des Parks weiht in die Geheimnisse der Gestaltung ein, die Filmautorin Elisabeth Weyer besucht die romantische Löwenburg und die berühmte Gemäldegalerie im Wilhelmshöher Schloss, von den Fürsten von Hessen-Kassel gegründet. Den Bergpark Wilhelmshöhe krönt das mächtige Denkmal des Herkules, das Wahrzeichen von Kassel.

Mittwoch, 3.12.2008, 21.15 - 22.00 Uhr, 3sat
Die Welt auf einer Insel - Visionen für den Berliner Schlossplatz
Im Herbst dieses Jahres wird der Palast der Republik abgerissen sein. Dann beginnt der Bau des neuen Schlossplatzes. In seinem Zentrum wird das Humboldt-Forum stehen, das Kunst, Kultur, Bildung, Unterhaltung und Wissenschaft auf neue Weise verbindet. - Diese Folge der Langzeit-Dokumentationsreihe zum \'Jahrhundertprojekt Museumsinsel\' dokumentiert die Entstehung des Humboldt-Forums.

Donnerstag, 4.12.2008, 12.30 - 13.00 Uhr, TW1
Kunst und Kultur: Walter McCrone. Ein Sherlock Holmes der Kunstgeschichte

Samstag, 6.12.2008, 14.05 - 15.00 Uhr, n-tv
n-tv History: Große Kulturen - Da Vinci\'s Italien 
Italien ist erwacht, die Antike behutsam wiederbelebt: eine neue Epoche beginnt. Auf das \'dunkle\' Mittelalter folgt die alles überstrahlende Renaissance, ein Aufbruch zu neuen Horizonten. Der Mensch rückt in den Mittelpunkt, sein Wissensdurst und Tatendrang scheint unersättlich. Wahre Meisterwerke entstehen in Kunst, Literatur und Architektur. Aber es ist auch eine Zeit der Kämpfe. Mit mörderischen Plänen und hinterlistiger Diplomatie taktieren die politischen Feinde um den größten Einfluß. Immer geht es um Macht, Reichtum und Ansehen während Europas Aufbruch in eine neue Zeit.

Samstag, 6.12.2008, 19.15 - 20.00 Uhr, BRalpha
50 Jahre Haus der Kunst 

Sonntag, 7.12.2008, 12.00 - 13.00 Uhr, SF 1
Sternstunde Kunst: Markus Raetz. Die magischen Augenspielereien des Schweizer Künstlers
Fernsehpremiere des Filmporträts von Iwan Schumacher
Der Berner Künstler Markus Raetz ist eine etablierte Grösse im internationalen Kunstbetrieb. Für den Dokumentarfilm von Iwan Schumacher gewährt er erstmals einem Kamerateam Einblick in sein 40-jähriges Schaffen. Seine Werke verblüffen wie Kunststücke eines Zauberers. Sie hinterfragen Sehgewohnheiten und zeigen die Dinge von einer ganz anderen Seite. Und so ist auch der Film eine wahre Überraschungsattacke auf die menschlichen Sehorgane geworden. Viele Werke von Markus Raetz sind beweglich wie Mobiles. Sie verändern sich durch Bewegung oder durch die Veränderung der Perspektive. Indem das Publikum miterlebt, wie der ureigene Blick des Markus Raetz auf die Welt funktioniert, lernt es den Menschen kennen, der hinter diesen wunderbaren Kunstwerken steckt.

Sonntag, 7.12.2008, 12.55 - 13.40 Uhr, BR
Faszination Kunst: Per Kirkeby - Der Natur auf der Spur ( 2008 )
Er ist der Große des Nordens, der herausragende Vertreter der skandinavischen Gegenwartskunst: Per Kirkeby. Gerade hat der Maler, Bildhauer und Zeichner seinen 70. Geburtstag gefeiert. Die Filmemacherin Evelyn Schels besucht Per Kirkeby in seinem Atelier bei Kopenhagen, beobachtet ihn bei der Arbeit an einem seiner großformatigen Ölgemälde. Der Film zeigt den Künstler auch in seinem Atelier auf Laesoe, einer kleinen Insel im Kattegat hoch im Norden. Seit 40 Jahren verbringt Per Kirkeby auf der flachen Insel mit den weiten Horizonten die Sommermonate. Hier hat er genügend Raum, um auch an seinen großen Skulpturen zu arbeiten. Jeden Tag geht er ans Meer, versucht sich von Gedanken freizumachen, damit der \'Malermotor\' ungestört arbeiten kann.

Sonntag, 7.12.2008, 18.30 - 19.00 Uhr, 3sat
Frei schwebend dazwischen. Die Kunst des Reiner Ruthenbeck
Reiner Ruthenbeck, 1937 geboren, zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern seiner Generation. In Düsseldorf und Duisburg ist bis Januar 2009 eine ausführliche Werkschau des Künstlers zu sehen. - Anlässlich dieser Ausstellungen verfolgt Johanna Schenkel in einem Ateliergespräch den Werdegang des Künstlers und macht mit ihm einen Rundgang durch die beiden Museen.

Mittwoch, 10.12.2008, 13.00 - 13.30 Uhr, arte
Baukunst: Centre Georges Pompidou
Nach siebenjähriger Bauzeit wurde 1977 das \'Centre National d\'Art et de Culture Georges Pompidou\' eingeweiht. Die beiden Architekten, der Engländer Richard Rogers und der Italiener Renzo Piano, waren damals kaum 30 Jahre alt und noch völlig unbekannt. Das Gebäude, das Ausstellungsräume, eine Bibliothek und ein Kino vereint, wurde als Ort des Flanierens geplant, dessen faszinierende Metallstruktur auf mehreren Ebenen den Blick über Paris freigibt.

Sonntag, 14.12.2008, 12.45 - 13.30 Uhr, BR
Faszination Kunst: Wassily Kandinsky - Die Welt hinter den Dingen
Wassily Kandinsky ist einer der außergewöhnlichsten Maler der Moderne. Erst im Alter von 30 Jahren beschloss der Moskauer Jurist und Ethnologe, sich ganz der Kunst zu widmen und von seiner Heimatstadt in die damalige Kunstmetropole München zu ziehen. Dort wagte er ab 1908 den Aufbruch in eine neue Malerei: Er löste sich in seinen Bildern nach und nach vom Gegenstand und machte als einer der ersten den Schritt in die Abstraktion. Der Film von Angelika Lizius folgt den zahlreichen Lebensstationen des Malers, die gleichzeitig auch großen Einfluss auf seinen jeweiligen Malstil hatten. Historische Filmaufnahmen vermitteln nicht nur authentisch die Zeit der radikalen politischen Umbrüche, sondern zeigen den Ausnahmekünstler beim Malen. Kandinsky ist als einer der Väter der abstrakten Kunst in die Geschichte eingegangen

Sonntag, 14.12.2008, 23.45 - 00.15 Uhr, BRalpha
\'Viele Werke entstanden im Zeichen der Liebe ...\'. Antoni Tàpies und seine Kunst ( 1990 )

Dienstag, 16.12.2008, 6.15 - 7.00 Uhr, ZDFdoku
Te Deum - Himmel auf Erden. Vom Wort zur Wissenschaft - Die Dominikaner
Die vierte Folge der Dokumentationsreihe stellt die Dominikaner vor. Anfang des 13. Jahrhunderts toben geistige und weltliche Machtkämpfe in Europa. Häresie bedroht die Kirche. Katharer und Waldenser haben großen Zulauf, während die Kirche um Bestandssicherung kämpft. In dieser Zeit werden die Dominikaner gegründet, und Bekämpfung der Häresie machen sie sich zu ihrer Aufgabe. Dort, wo andere versagt haben, sollen sie das Kreuz neu aufrichten: Sie werden zur Speerspitze der Inquisition. Ein zweischneidiges Schwert, dem auch Dominikaner wie Giordano Bruno und der strenge Girolamo Savonarola zum Opfer fielen. Doch das ist nur die eine Seite. Strenger Glauben und Wissenschaft sind die Pole, zwischen denen sich der Orden bewegt. Kunst und Wissenschaft finden sich im Aufbruch - und die Dominikaner haben Teil an dieser Entwicklung. Albertus Magnus, Patron der Naturwissenschaften, und Thomas von Aquin sind wahrscheinlich die bekanntesten Theologen und Wissenschaftler des Ordens. Noch heute sind die Dominikaner politisch engagiert. Sie sind bei den Vereinten Nationen ebenso zu Hause wie in der Wissenschaft und der Seelsorge vor Ort. Gerechtigkeit für die Menschen gehört zu ihren Prioritäten.

Freitag, 19.12.2008, 22.30 - 00.00 Uhr, ORF 2
Das Mädchen mit dem Perlenohrring ( Spielfilm, Großbritannien/Luxemburg 2004 )
Delft in den späten 60er Jahren des XVII. Jahrhunderts. Der Maler Johannes Vermeer, seine Frau Catharina und ihre stetig wachsende Kinderschar bevölkern das Haus von Vermeers gestrenger Schwiegermutter. Mit dem neuen Hausmädchen Griet tritt eine junge Frau ins Leben des Künstlers, die ihm durch ihr zurückhaltendes Wesen und ihre sensible Wahrnehmung seiner Kunst bald näher steht, als seiner Frau lieb ist.

Samstag, 20.12.2008, 14.05 - 15.00 Uhr, n-tv
n-tv History: Große Kulturen - Byzanz
Brillanz und Brutalität. Großmacht und Kleinstaat. Aufstieg und Untergang. Die Geschichte des Oströmischen Reiches von Byzanz ist die Geschichte eines tausendjährigen Imperiums. Griechische Bildung, römische Kunst und christlicher Glaube verbinden sich hier zu einer einzigartigen Kultur. Aber Byzanz ist auch eine rücksichtslose Großmacht, die auf drei Kontinenten herrscht und deren Kaiser gottgleich regieren - mit unglaublicher Macht und höchstem Ideenreichtum. Sie machen Konstantinopel zum Zentrum Europas. Ihre Hauptstadt gilt als uneinnehmbar, ihre Bauwerke als grandios, ihre Erfindungen als wegweisend. Doch der Niedergang lässt sich nicht aufhalten. Der Fall von Byzanz ist ein Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit.

Samstag, 20.12.2008, 22.35 - 23.35 Uhr, 3sat
Bilderstreit: Edouard Vuillard (18.10.08 - 25.01.09, Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe) / Stephan Balkenhol (14.11.08 - 01.02.09, Deichtorhallen, Hamburg)
Kunst im Gespräch

Montag, 22.12.2008, 11.25 - 12.00 Uhr, arte
Melancholia. Ein Kunstwerk entsteht ( Dokumentation, Belgien 2004 )
36 Meter lang und knapp sieben Meter hoch: \'My Red Homeland\' ist nur eines der Werke Anish Kapoors, die seit Oktober im Museum für Zeitgenössische Kunst im belgischen Grand-Hornu zu sehen sind. Der Film geht vor allem auf die Installationen des Künstlers ein und stellt dabei auch folgende Frage: Inwieweit fließen die neuen Technologien und Materialien in die zeitgenössische Kunst ein und, arbeiten die Künstler tatsächlich selbst mit eigenen Händen an ihren Werken?

Samstag, 27.12.2008, 20.30 - 21-00 Uhr, arte
Emil Nolde. Farbe und Landschaft eines Malers (Dokumentation, Deutschland 2006)
Als sei er eben nur mal schnell zum Meer spaziert oder Farben holen gegangen - diesen Eindruck hat jeder Besucher im Haus und im Garten Emil Noldes in Seebüll, jenem kleinen Flecken in der nördlichsten Ecke Deutschlands. Über 50 Jahre nach dem Tod des großen deutschen Malers ist die Kraft dieses Ortes und seiner farbenprächtigen Bilder nach wie vor unverblasst. Die Dokumentation von Wilfried Hauke zeigt die künstlerische Entwicklung des Malers, stellt seine Hauptwerke vor und porträtiert dabei Noldes Landschaft, jene seltsam schwermütige und zugleich so weite Landschaft Nordfrieslands an der deutsch-dänischen Grenze.

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