TV-Programm

TV-Tipps für den November 2008

Montag, 3.11.2008, 13:00 - 13:30 Uhr, arte
Baukunst (Die Windkiste)
Der vom französischen Erziehungsministerium ausgeschriebene Wettbewerb für den Bau des Rektorats auf der Antilleninsel Martinique umfasste eine Nutzfläche von 6.000 Quadratmeter und das übliche Programm für ein großes Verwaltungsgebäude. Allerdings enthielt die Ausschreibung eine Vorgabe, die das Projekt der Routine entriss: In einer Gegend, in der die elektrische Klimatisierung für Fortschritt und Komfort steht, sollte allein der Passatwind die notwendige Kühlung bringen. Der weht dort nämlich das ganze Jahr über stets in West-Ost-Richtung. Der Architekt Christian Hauvette stellte sich der Herausforderung.

Montag, 3.11.2008, 23:10 - 00:05 Uhr, 3sat
Visionen aus dem Inferno - Adolf Frankl
\'Mit meinen Werken habe ich allen Völkern dieser Welt ein Mahnmal gesetzt. Es soll niemandem, egal welcher Religion oder politischen Anschauung, dieses oder Ähnliches widerfahren!\' - so der Maler Adolf Frankl. - Damit die Opfer des Holocausts nicht in Vergessenheit geraten, hat Adolf Frankls Sohn Thomas das Leben und Werk seines Vaters filmisch festgehalten.

Dienstag, 4.11.2008, 13:00 - 13:30 Uhr, arte
Baukunst (Der TGV-Bahnhof in Lyon-Satolas)
Die Dokumentationsreihe \'Baukunst\' präsentiert herausragende Bauwerke aus verschiedenen Jahrhunderten der Architekturgeschichte. Heute: der TGV-Bahnhof in Lyon-Satolas.
Der TGV-Bahnhof in Lyon-Satolas wurde 1994 anlässlich der Olympischen Spiele von Albertville eröffnet. Der Bau dieser spektakulären Anlage für den französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV auf dem Gelände des Flughafens von Lyon war für den Architekten und Ingenieur Santiago Calatrava eine Herausforderung und zugleich Gelegenheit, der modernen Technik ein Denkmal zu setzen.

Mittwoch, 5.11.2008, 13:00 - 13:30 Uhr, arte
Baukunst (Die Villa dall\'Ava)
Die Dokumentationsreihe \'Baukunst\' präsentiert herausragende Bauwerke aus verschiedenen Jahrhunderten der Architekturgeschichte. Heute: die Villa dall\'Ava
Rem Koolhaas, der wichtigste Vertreter der Postmoderne, baute auf den Höhen von St. Cloud eine Villa. Ein kühnes Unterfangen in einer reichen Pariser Vorstadt.

Donnerstag, 6.11.2008, 13:00 - 13:30 Uhr, arte
Baukunst (Das Haus aus Eisen)
Die Dokumentationsreihe \'Baukunst\' präsentiert herausragende Bauwerke aus verschiedenen Jahrhunderten der Architekturgeschichte. Heute: das Haus aus Eisen.
Der belgische Architekt Edmond Van Eetvelde wagte Ende des 19. Jahrhunderts an einem privaten Wohnhaus in Brüssel als Erster, eine Eisenkonstruktion zu verwenden

Donnerstag, 6.11.2008, 18:00 - 18:45 Uhr, Alpha
Straßennamen
Vorhoelzerstraße (M)
Robert Vorhoelzer, unbekannt
Architektur zwischen Barock und Bauhaus ( Doku, 1990 )
 

Freitag, 07.11.2008, 10:50 - 11:45, arte
Was Sie über amerikanische Kultur wissen sollten
Dokumentation

Samstag, 8.11.2008, 20:20 - 21:05, BRalpha
Gian Lorenzo Bernini - Künstler der Päpste

Sonntag, 9. 11.2008, 12.00 - 13.00 Uhr, SF 1
Sternstunde Kunst: Eberhard W. Kornfeld - Gelebte Kunst. Porträt des Schweizer Auktionators und Kunstsammlers
Im September feierte er seinen 85. Geburtstag: Eberhard W. Kornfeld, eine der massgebenden Instanzen des Schweizerischen wie des internationalen Kunsthandels. Zeitzeuge und Kenner, ist er immer auch selbst ein leidenschaftlicher Sammler gewesen: So ist das Porträt von Heinz Bütler gleichzeitig ein spektakulärer Kunst-Parcours - von Rembrandt und Goya bis zu den Meistern der klassischen Moderne: Alberto Giacometti, Picasso, Kirchner, Chagall, Klee.

Sonntag, 9.11.2008, 18.30 - 19.15 Uhr, ARDplus
Die Nacht der offenen Türen. Ein Berliner Museumsmarathon
Zweimal im Jahr öffnen Berlins Museen und Galerien eine Nacht lang ihre Pforten und laden zu nächtlichen Streifzügen durch ihre Ausstellungen, Sammlungen und Installationen ein. Worin liegt die Faszination, nachts im Gedränge etwas zu tun, was man auch tagsüber in Ruhe tun könnte? In dieser \'Nacht der Offenen Türen\' erleben die Studenten Jule, Olga und Lukas, der Maler Norbert Bisky, der Fotograf Elmar Schwarze und die Kunstkritikerin Claudia Dichter die Faszination, nachts im Museum zu sein. Von den beeindruckenden, Jahrtausende alten Monumenten im Pergamonmuseum bis zu den Fotos Helmut Newtons im neuen Museum für Fotografie, von Partystimmung beim Gypsykonzert auf der Museumsinsel bis zur Stille der fast leeren Gemäldegalerie. In dieser Nacht erleben die schlaflosen Museumsfans Neues und schon Bekanntes wie in einem atemlosen Kunstrausch.

Montag, 10.11.2008, 11:00 - 11:45 Uhr, Alpha
Straßennamen

Walter-Gropius-Straße (M)
Der Charme des Systematischen
Von der Zeitlosigkeit und Funktionalität in Architektur und Design ( 1997 )

Mittwoch, 12.11.2008, 22.35 - 23.29 Uhr, rbb
Von Propheten und Popstars. Künstlerkult von Klee bis Koons
\'Ich bin ein ganz scharfer Hase\', wer hätte Joseph Beuys diese lockere Selbstdarstellung zugetraut? Von Jeff Koons wissen wir, dass er anzügliche Stellungen als Kunst verkauft. Was viele über Paul Klee nicht wissen, er war lange vor Picassos Ruhm von ihm beeindruckt. Die Staatlichen Museen zu Berlin feiern mit neun Ausstellungen den Mythos Künstler: ausschweifende, selbstbezogene, geldverwöhnte sowie einsame, verzweifelte und vertriebene. Durch Epochen und Kulturen begegnen wir Propheten, Schamanen, Malerfürsten und Popstars. Der Film zeigt den Geniekult um Schinkel, Giacometti, Kippenberger und andere. Über die gesellschaftliche Wahrnehmung einerseits und die Selbstdarstellung der Künstler andererseits geben Experten wie Prof. Peter-Klaus Schuster, Susanne Kippeberger und Prof. Dietrich Wildung Auskunft.

Samstag, 22.11.2008, 21.45 - 23.00 Uhr, ZDFdoku
Zwischen Wahnsinn und Kunst. Die Sammlung Prinzhorn
Die weltweit bedeutendste Sammlung bildnerischer Werke von Psychiatriepatienten, die Heidelberger Sammlung Prinzhorn, hatte und hat seit ihrem Entstehen nachhaltigen Einfluss sowohl auf die psychiatrische und therapeutische Praxis als auch auf die Kunst der Moderne und der Gegenwart. Paul Klee, Alfred Kubin, Max Ernst und mit ihm die surrealistische Bewegung begeisterten sich für die von Hans Prinzhorn in seinem revolutionären Buch Bildnerei der Geisteskranken 1922 publizierten Werke der \'Irrenkunst\'. Zugleich kann der Urheber der Sammlung, Hans Prinzhorn, mit seinem Werk als Wegbereiter neuer Therapieformen, vor allem der Kunsttherapie, gelten. Der Horizont der in der Sammlung Prinzhorn vertretenen Werke erschließt sich vor ihrem zeitgeschichtlichen Hintergrund und durch einen Einblick in die damaligen psychiatrischen Institutionen

Samstag, 29.11.2008, 20.00 - 21.00 Uhr, ZDFdoku
Das Jesus-Foto oder das Geheimnis von Manoppello
Gibt es ein wahres Abbild von Jesus Christus? Und wird dieses Bild statt im Petersdom zu Rom in einem abgelegenen Kapuzinerkonvent in den Abbruzzen aufbewahrt? Mit seiner Pilgerreise zum \'Volto Santo\', dem Heiligen Antlitz, hat Papst Benedikt XVI. am 1. September 2006 das öffentliche Interesse am \'Geheimnis von Manoppello\' vervielfacht. Der Besuch des Kirchenoberhauptes beendete das Jahrhunderte währende Schweigen Roms zu dem rätselhaften Tuchbild in den Abbruzzen. Die fundamentalen Fragen, die das vermeintliche \'Jesus-Foto\' aufwirft, werden seither umso heftiger diskutiert. Ist das Tuchbild von Manoppello tatsächlich ein \'acheiropoeiton\', ein nicht von Menschenhand gemachtes Bildwerk, das nur durch göttliche Einwirkung geschaffen wurde? Nun wird aber das \'wahre\' Schweißtuch der Veronika den Gläubigen alljährlich im Petersdom zu Rom präsentiert. Welches der beiden Tücher ist eine Fälschung? Und wie könnte das ursprüngliche Tuchbild von Rom nach Manoppello gekommen sein? Oder ist die \'Veronika\' schlichtweg ein großes Missverständnis, bei dem aus dem lateinischen \'vera icon\' (wahres Abbild) ein gängiger Frauenname abgeleitet wurde? Verehrer des \'Heiligen Tuchbilds\' von Manoppello gehen davon aus, dass es, wie das berühmte Tuch von Turin, im Grab Christi entstanden ist. Dann müssten sich auch Gemeinsamkeiten zwischen dem Leichentuch von Turin und dem Gesichtstuch von Manoppello nachweisen lassen. Fachleute der Kunstgeschichte sehen im Tuchbild von Manoppello ein Meisterwerk des 15. Jahrhunderts. Es gibt sogar Hinweise, dass es sich dabei um ein Porträtbild aus der Hand des deutschen Malers Albrecht Dürer handeln könnte. Geniales Kunstwerk oder göttliche Schöpfung? Eine Expertentagung, die das ZDF am 25. Januar 2007 in Manoppello veranstaltete, sollte dazu beitragen, das Geheimnis von Manoppello zu lüften. Der Film bezieht die strittigen Expertenmeinungen und die Ergebnisse der bisher unveröffentlichten Untersuchungen in einen spannenden Glaubenskrimi ein.

Samstag, 29.11.2008, 21.30 - 22.00 Uhr, BRalpha
Majestät reiten wieder. Das restaurierte Friedrich-Denkmal ( 2001 )

Sonntag, 30. 11.2008, 12.45 - 13.30 Uhr, BR
Faszination Kunst: Andrea Palladio - Gebaute Schönheit im Veneto
Am 30. November 2008 jährt sich zum 500. Mal der Geburtstag des großen Architekten Andrea Palladio.
Von den Palladio-Kirchen in Venedig und den Villen des Renaissance-Baumeisters an der Brenta träumen alle Reisenden, die sich auf den Weg nach Venetien begeben. Ausnahmsweise öffnen die Besitzer der legendären Häuser ihre Türen. Birgitta Ashoffs Dokumentation zeigt, dass kein anderer Baumeister der abendländischen Kunstgeschichte über die Jahrhunderte hinweg so nachhaltige Wirkung ausgeübt hat wie der in Vicenza gebürtige Baumeister, der einst ganz einfach als Steinmetz begann und dessen Einfluss bis hin zum Bau des \'Weißen Hauses\' in Washington reicht.
In aller Welt berühmt ist die Silhouette Venedigs, die sich vom Markusplatz aus eröffnet. Die Filmautorin führt in der Lagunenstadt auch an bisher verborgene Palladio-Orte, zum wieder eröffneten Kreuzgang von San Giorgio und in das Refektorium, in dem ein Digital-Künstler mit einem gigantischen Faksimile Veroneses Wandgemälde neu kreiert hat.