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Flecken, Maria A.

"Und es ist Canova, der sie machte". Die bonapartistischen Frauenbildnisse

Die bonapartistischen Frauenbildnisse

Verlag: Georg Olms Verlag

978-3-487-13601-1©Georg Olms Verlag

Kategorie: Bücher/Kataloge

Preis: 48,00 Euro

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Über den Titel

Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie stehen die weiblichen Porträtstatuen, die der italienische Bildhauer Antonio Canova (1757-1822) für die kaiserliche Familie Bonaparte geschaffen hat. Diese werden im Kontext der Kunst- und Mentalitätsgeschichte um 1800 analysiert und in ihren ursprünglichen historischen Zusammenhang zurückversetzt, da sie nur so für den heutigen Betrachter erfahrbar sind.
Berücksichtigt werden dabei zentrale Aspekte wie die Autonomie der Kunstwerke, das Erfassen von Wesen und Charakter der dargestellten Persönlichkeiten sowie die „offene“ Darstellungsweise Canovas. Letztere suggeriert Mehrdeutigkeit und lässt Interpretationen zu, die sich sogar gegen die von der Familie Bonaparte geforderten Inhalte richten können.
In dieser Arbeit bleibt der Blick stets auch auf die Person des Bildhauers gerichtet, insbesondere auf Canovas stete Bemühungen zur Erhaltung und Wiederherstellung der großen römischen Tradition. Nur ihm trauten seine Zeitgenossen eine Erneuerung der Kunst zu, die mit einer Politisierung seiner Arbeiten einherging. Canovas Werke bleiben dabei jedoch stets so ambivalent, dass sich in ihnen bis heute verschiedenste geistige Strömungen wiederfinden konnten.

The central subject of this study is the series of female portrait statues which the Italian sculptor Antonio Canova (1757-1822) made for the imperial Bonaparte family. These are analysed in the context of the artistic and intellectual history of the period around 1800 and placed in their original cultural context since only thus can a contemporary viewer experience them.
The author examines central aspects such as the autonomy of artworks, the capturing of the nature and character of the people portrayed and Canova’s “open” style of portrayal. This last implies ambiguity and allows for interpretations which can even run counter to those required by the Bonaparte family.
The study always remains focussed on the character of the sculptor, especially on Canova’s constant striving to maintain and recreate the great Roman tradition. Contemporaries believed that only he could bring about a renewal of art accompanied by the politicisation of his work. Yet Canova’s works remained so ambivalent that even today we may still perceive in them the most disparate cultural trends.

Weitere Angaben zum Titel

ISBN: 978-3-487-13601-1

Erscheinungsjahr: 03.2008

Reihe: Studien zur Kunstgeschichte (172)

Band: 172

Auflage: 1. Aufl.

Illustrationen: 67 schw.-w. u. 2 farb. Abb.

Seiten: 296 S.

Status: lieferbar

Einband: Paperback

Format: 21,0 x 14,8 cm