Shop-Detail

Alexander Rosenbaum

Der Amateur als Künstler

Studien zu Geschichte und Funktion des Dilettantismus im 18. Jahrhundert

Verlag: Gebr. Mann

Alexander Rosenbaum, Der Amateur als Künstler © Cover Gebr. Mann Verlag

Kategorie: Bücher/Kataloge

Preis: 49,00 Euro

Über den Titel

Unter einem Dilettanten versteht man gemeinhin einen Laien und Stümper, welcher dem Metier, in dem er sich versucht, eher Schaden als Nutzen bringt. Dabei wird außer Acht gelassen, dass sich künstlerisch begabte Personen vor allem deshalb als Dilettanten bezeichneten, um sich vom professionellen Künstler abzugrenzen. Dilettieren wurde als eine dem Adel vorbehaltene exklusive Form der Kunstausübung verstanden, die sich weder finanziellen Interessen noch dem Geschmack eines größeren Publikums unterwerfen musste und sich somit kreative Freiräume ermöglichte. Dieses dem »delectare« und der Muße verpflichtete künstlerische Selbstverständnis geriet Ende des 18. Jahrhunderts vor dem Hintergrund einer klassizistischen Kunstästhetik und der verstärkten Akademisierung des Künstlerstandes zunehmend in die Kritik. Anhand detaillierter Fallstudien rekonstruiert die Untersuchung die spannungsreiche, bis in die Antike zurückverfolgte Geschichte dilettierenden Kunstschaffens. Vorgestellt werden die begriffsgeschichtliche Entwicklung des Phänomens von Shaftesbury bis Goethe sowie das künstlerische Wirken dilettierender Adliger und Regenten wie den Medici, Lord Burlingtons, der preußischen Könige, der Marquise de Pompadour und Karoline Luise von Baden Durlachs.

Weitere Angaben zum Titel

ISBN: 978-3-7861-2624-9

Erscheinungsjahr: 2010

Sprache(n): deutsch

Reihe: Humboldt-Schriften zur Kunst- und Bildgeschichte

Band: 11

Seiten: 504

Status: lieferbar

Einband: Kartoniert

Gewicht: 1070g