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Jahn, Gisela

Japanische Keramik - Aufbruch im 20. Jahrhundert. Bildung von Tradition, Moderne und Individualität 1900-1945

Verlag: VDG Weimar

978-3-89739-744-6, Japanische Keramik © Cover VDG Weimar

Kategorie: Bücher/Kataloge

Preis: 82,00 Euro

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Über den Titel

Die geschichtlichen, sozio-kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Zeitströmungen von 1900 bis1945 veränderten die japanische Keramikszene grundlegend. Sie brachten neue Bewertungen hervor: Keramik als Gebrauchsgegenstand, Dekoration - und als Kunstobjekt; der Keramiker als Handwerker und als Künstler. Daraus entstand die Forderung nach öffentlichen und privaten Ausbildungs- und Ausstellungssystemen. Das erstarkende Nationalbewusstsein löste die Begeisterung für westliche Keramik-Techniken und -Stile ab. Unter dem Einfluss von Geschichtsforschung, Nationalismus und Kolonialismus wurde die Keramik-Kultur von Korea und China nach dienlichen Anregungen taxiert und es rückten die japanischen Keramik-Stile insbesondere der Momoyama-Zeit und des Tee-Wegs, sowie die Volkskunst in den Fokus der Keramiker. Die Kriegssituation hinwieder legte den Handwerkern enge Fesseln an. Diesem spannenden Weg in die Moderne geht Gisela Jahn auf den Grund, sie stellt die Keramikszene von Seto und Kyoto dar und porträtiert die bedeutendsten Keramiker dieser Zeit.
Die Publikation ist die erste umfassende Darstellung über die japanische Keramik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in westlicher Sprache.

Der Titel erscheint in der Reihe "Studies of East Asian Art History, Freie Universität Berlin", hg. von Jeon-hee Lee-Kalisch und Antje Papist-Matsuo.

Über den Autor

Gisela Jahn studierte Keramik an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit 1979 reist sie regelmäßig nach Japan. Sie kuratierte viele Jahre lang Ausstellungen über zeitgenössische traditionelle japanische Keramik an deutschen Museen und für die Galerie Fred Jahn in München. Zu ihren Publikationen zählen neben Ausstellungskatalogen und Aufsätzen auch Monographien über den japanischen Keramiker Shimaoka Tatsuzô und die koreanische Keramikerin Young-Jae Le sowie das Standardwerk "Meiji-Ceramics the Art of Japanese Export Porcelain and Satsuma Ware 1868-1912". Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört weiterhin das Werk von Young Jae Lee. Diese Publikation ist das Resultat des Forschungsprojektes der DFG über die "Entwicklung der japanischen Keramik von 1900-1945", für welches Gisela Jahn am Institut für Kunstgeschichte, Abteilung Ostasien, der Freien Universität Berlin als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist.
Weitere Angaben zum Titel

ISBN: 978-3-89739-744-6

Erscheinungsjahr: 2014

Sprache(n): deutsch

Band: Band 1

Auflage: 1. Aufl. 2014

Farbabb.: 450

Seiten: 664

Status: lieferbar

Einband: gebunden

Gewicht: ca. 3000g