Shop-Detail

Ossadnik, Florian

Spinoza und der „wissenschaftliche Atheismus“ des 21. Jahrhunderts

Ethische und politische Konsequenzen frühaufklärerischer und gegenwärtiger Religionskritik

Verlag: VDG Weimar
Herausgeber: Reihe herausgegeben von Tavernier, Ludwig

9783897397057.jpg

Kategorie: Bücher/Kataloge

Preis: 21,00 Euro

beim Verlag bestellen

Über den Titel

Diese Arbeit unternimmt einen kritischen Vergleich der frühaufklärerischen Religionskritik Baruch de Spinozas (1632-77) mit dem gegenwärtigen „neuen Atheismus“, der von den sogenannten „Brights“ (R. Dawkins u. a.) gegen die Offenbarungsreligionen ins Feld geführt wird. Herausgearbeitet werden die substanziellen wie logisch-argumentativen Gemeinsamkeiten und Parallelen zwischen der frühnaturalistischen Orthodoxie-Kritik Spinozas und der neodarwinistischen „Atheologie“ der „Brights“. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf einem Vergleich der ethischen und politischen Dimensionen der beiden religionskritischen Programme. Es kann deutlich gemacht werden, dass Spinoza in einem umfassenden und keineswegs bloß entfernten Sinne als Vordenker der bright’schen Religionskritik gelten darf. Zudem drängt sich die Wahrnehmung auf, dass die „neuen Atheisten“ – trotz ihres Ausgangs bei gegenwärtigen naturwissenschaftlichen Theorien – keine in einem eigentlichen Sinne neue Religionskritik formulieren, sondern lediglich jene Topoi der aufklärerischen Orthodoxie-Kritik des 17. und 18. Jahrhunderts sowie deren ethische und politisch-philosophische Implikationen variieren – ohne diese jedoch inhaltlich zu erweitern.

Diese Arbeit wurde vom Fachbereichsrat der Universität Koblenz-Landau Philologie / Kulturwissenschaften) als herausragende wissenschaftliche Leistung gewürdigt.

Weitere Angaben zum Titel

ISBN: 978-3-89739-705-7

Erscheinungsjahr: 04.2011

Sprache(n): deutsch

Reihe: studies in european culture (8)

Band: 8

Auflage: 1.

Seiten: 146

Status: lieferbar

Einband: Paperback

Format: 20,5 x 14,3 cm