Detailseite

Universität Osnabrück

Fachgebiet Kunstgeschichte

Fachbereich

Kultur- und Sozialwissenschaften

Studiengang

Zwei-Fach-Bachelor Kunstgeschichte. ACHTUNG: Die EInschreibung ist nur noch zum Wintersemester 2018/19 möglich!

Master Architektur und Kunst im Kulturgeschichtlichen Kontext. ACHTUNG: Die Aufnahme eines Masterstudiums ist nur noch bis Wintersemester 2021/22 möglich.

Die Betreuung der Kunstgeschichtsstudierenden wird mit »Auflösung der Lehreinheit Kunstgeschichte«, das heißt, mit kontinuierlich verringertem Personal bis zum Sommersemester 2024 garantiert. Aber: Nach wie vor erhalten Studierende eine ebenso fundierte wie weit gefächerte theoretische Ausbildung, in der sie individuelle Schwerpunkte setzen können – von der Kunstgeschichte der Spätantike, des Mittelalters und der Frühen Neuzeit bis in die der Moderne und Gegenwart. Unter Leitung von Profis aus den zentralen kunstgeschichtlichen Praxisfeldern, von der Denkmalpflege bis zum Museums- und Ausstellungswesen, lernen sie in einer Vielzahl von Lehrveranstaltungsformaten den direkten Umgang mit Originalen vom Mittelalter bis zur aktuellen Gegenwart und können über das Fachliche hinausgehende Kompetenzen in anspruchsvollen, kooperativen Projekten mit Museen und anderen Institutionen entwickeln und erproben. Studierende und Absolvent*nnen schätzen Umfragen zufolge auch das Lernen in engem persönlichen Kontakt ganz besonders.

Voraussetzungen

Bachelor: Hochschulzugangsberechtigung

Master: Bachelorabschluss im Umfang von 180 Leistungspunkten und mit einer erreichten Gesamtnote von mindestens 2,5

Profs

  • Prof. Dr. Helen Koriath
  • Prof. Dr. Klaus Niehr
  • Prof. Dr. Uta Schedler
  • Por. Dr. Melanie Ulz

Lehrende

  • Dr.-Ing. Antje Busch-Sperveslage
  • Jan Giebel, M.A.
  • Silke Grade
  • Dorothee Hansen)
  • Jürgen Kaumkötter
  • Dr. Hella Nocke-Schrepper
  • Dr. phil. Silvia Schmitt-Maaß
  • Anne Sibylle Schwetter

Schwerpunkte

Forschungsschwerpunkte in Osnabrück sind unter anderem Architektur und Bildende Kunst des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, vor allem in Frankreich, Italien und Deutschland, sowie die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Auch die Kunstgeschichte Niedersachsens erfährt besondere Berücksichtigung. Außerdem existiert derzeit ein Forschungsschwerpunkt zur Kunst um 1800, der eine Brücke von der Frühen Neuzeit zur Moderne schlägt.

Projekte

  • Innovation und Tradition. Objekte und Eliten in Hildesheim, 1130−1250
  • Mittelalterliche Retabel in Hessen

Einen Überblick über die Projekte des Instituts gibt es hier: www.kunstgeschichte.uni-osnabrueck.de

Ausstattung

Die Universität verfügt über eine Bibliothek, ein Zentrum für Hochschulsport, ein Zentrum für virtuelle Lehre, sowie ein Rechenzentrum.

Geschichte

Der Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück wurde am 1. April 2015 gegründet. Er entstand im Rahmen einer Zusammenlegung der beiden ehemaligen Fachbereiche Sozialwissenschaften und Kultur- und Geowissenschaften.Im Fachbereich sind die Institute und Fächer Geographie, Geschichte, Kunstgeschichte, Kunst/ Kunstpädagogik, Sozialwissenschaften und Textiles Gestalten vertreten.

Am 6. Dezember informierte das Präsidium der Universität die Lehrenden des Instituts für Kunstgeschichte über die geplante Abwicklung des Instituts zum Jahr 2024. Trotz Widerstands der Studierenden, Lehrenden und über die Universität hinaus, erging zum 18. Januar der Beschluss des Präsidiums der Universität Osnabrück über das Ende der Kunstgeschichte an der Universität Osnabrück.