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Tagung: State of the Art Archives. Internationale Konferenz für Archive zur Dokumentation moderner und zeitgenössischer Kunst, vom 21. bis 23. September 2017 in Berlin

Anlässlich ihrer Gründungsjubiläen laden das ZADIK – Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung e.V (gegr. 1992) in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln, die basis wien – Dokumentationszentrum für zeitgenössische Kunst (gegr. 1997) und das Institut für moderne Kunst Nürnberg (gegr. 1967) – alle Partner im european-art.net – zu einer Konferenz internationaler Kunstarchive ein.

In kurzen Präsentationen stellen die gastgebenden und eingeladenen Archive ihre Institutionen, die jeweiligen Sammlungsschwerpunkte, die eigene Arbeit wie auch ihre Arbeitsmöglichkeiten vor, die sie Forschenden bieten. Sie reflektieren dabei die Entwicklung und Bedeutung der Kunstarchive, die im Zuge der Cultural Turns für die Kunstgeschichte jene neuen Sammlungs- und Forschungsgebiete erschließen, die beginnend mit den Paradigmenwechseln der Moderne erwachsen sind. Mit digitaler Erschließung und Publikation gewinnt die Arbeit der Kunstarchive zunehmend an internationaler Wahrnehmung und Wirksamkeit und setzt neue Impulse für die Kunstwissenschaft, wie unter anderen für das dynamisch wachsende Gebiet der Kunstmarktforschung als auch zunehmend der Ausstellungspraxis selbst. Seit der Jahrtausendwende und vor allem im letzten Jahrzehnt mehren sich die Kunstausstellungen, die mit kulturhistorisch dokumentarischen Teilen auf die Quellendokumente der Kunstarchive zurückgreifen und damit eine Rekontextualisierung der Kunstwerke sichtbar machen.

Die Konferenz bietet Archivar_innen, Kunstwissenschaftler_innen (auch Studierenden), Journalist_innen und der interessierten (Fach-) Öffentlichkeit die Möglichkeit, durch Kurzvorträge die verschiedenen Archive mit ihren jeweiligen Besonderheiten und die von ihnen gebotenen Forschungsmöglichkeiten kennenzulernen. Die Referate und anschließenden Diskussionen in deutscher und englischer Sprache werden simultan übersetzt. Ebenso übersetzt werden zwei moderierte Diskussionen / Workshops zur (1.) qualitativen und (2.) quantitativen Kunstmarktforschung auf der Basis von Archivbeständen, zu denen sich jeweils zwanzig Interessierte bei der Registrierung anmelden können, um ihre spezifischen Wissensbedürfnisse zu formulieren.

Programm

Donnerstag, 21. September 2017

17.00 Uhr Registrierung und Get-together

18.00 Uhr

  • Grußwort: Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien
  • Grußwort: Pascal Decker, Stiftung Brandenburger Tor (DE, Berlin)
  • Begrüßung: Klaus Gerrit Friese, ZADIK – Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung e.V. (DE, Köln)
  • Keynote: Chris Stolwijk, Generaldirektor RKD – Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie (NL, Den Haag)
  • Buchpräsentation: Die Galerie Thannhauser: Van Gogh wird zur Marke, Marije Vellekoop, Van Gogh Museum (NL, Amsterdam)

Imbiss, Fingerfood

Freitag, 22. September 2017

09.00 Uhr
Workshop 1: Qualitative Kunstmarktforschung
Moderation: Nadine Oberste-Hetbleck, Kunsthistorisches Institut der Universität zu Köln (DE, Köln) | Konstanze Rudert, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (DE, Dresden)

10.30 Uhr Kaffeepause

10.45 Uhr
Begrüßung & Moderation: Klaus Gerrit Friese, ZADIK (DE, Köln)

10.50 Uhr
Günter Herzog, ZADIK (DE, Köln)

11.10 Uhr
Helene Baur, basis wien – Dokumentationszentrum für zeitgenössische Kunst (AT, Wien)

11.30 Uhr
Kathrin Mayer, Institut für moderne Kunst Nürnberg (DE, Nürnberg)

11.50 Uhr
Präsentation des european-art.net, Andrea Neidhöfer, basis wien (AT, Wien)

12.15 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr
Hanna-Leena Paloposki, The Finnish National Gallery Archive Collections (FI, Helsinki)

14.00 Uhr
Júlia Klaniczay, Artpool Art Research Center / Museum of Fine Arts (HU, Budapest)

14.30 Uhr Kaffeepause

14.45 Uhr
Michelle Harvey, The Museum of Modern Art Archives (USA, New York)

15.15 Uhr
Anita Hopmans, RKD – Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie (NL, Den Haag)

15.45 Uhr Kaffeepause

16.00 Uhr
Kate Haw, Laurie Stein, Archives of American Art, Smithsonian Institution (US, Washington)

16.30 Uhr
Marcia Reed, Getty Research Institute (US, Los Angeles)

17.00 Uhr Ende

Samstag, 23. September 2017

09.00 Uhr
Workshop 2: Quantitative Kunstmarktforschung
Moderation: Christian Huemer, Getty Research Institute (US, Los Angeles) | Maximilian Schich, UT Dallas Arts & Technology (US, Dallas)

10.30 Uhr Kaffeepause

10.45 Uhr
Didier Schulmann, Bibliothèque Kandinsky, Centre Pompidou (FR, Paris)

11.15 Uhr
Zur Situation der Archive in Afrika, Sandra Klopper, University of Cape Town (ZA, Kapstadt)

11.45 Uhr
Debora Rossi, Archivio Storico della Biennale di Venezia (IT, Venedig)

12.15 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr
Barbora Špičáková, Irena Lehkoživová, The Archive of Fine Arts (CZ, Praha)

14.00 Uhr
Marta Vega, Archivo del Museo de Arte Contemporáneo de Barcelona (ES, Barcelona)

14.30 Uhr Kaffeepause

14.45 Uhr
Anthony Yung, Asia Art Archive (HK, Hongkong)

15.15 Uhr
Anastasia Tarasova, Garage Archive Collection (RU, Moskau)

15.45 Uhr Kaffeepause

16.00 Uhr
Ergebnisse der Workshops und Diskussion

17.00 Uhr Ende

Registrierung bis zum 15.9.2017 (Begrenzte Platzzahl)
Teilnahmegebühr: 150 Euro; Early Bird Tarif (bis 31.7.2017): 120 Euro | Ermäßigte Teilnahmegebühr für Studierende: 50 Euro

Veranstaltungsort:
Stiftung Brandenburger Tor
im Max Liebermann Haus
Pariser Platz 7
10117 Berlin

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