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Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg

Lage

Die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg - unweit von Bremen und Worpswede gelegen - gehört zu den renommiertesten europäischen Hochschulen, die praxisnah in den Künsten ausbildet. Als private und staatlich anerkannte Hochschule bietet sie rund 500 Studierenden einen Studienplatz in den vierjährigen Bachelorstudiengängen. Mit ihren interdisziplinär und künstlerisch wissenschaftlich ausgerichteten Studienprogrammen agiert die Hochschule an der Schnittstelle von Kunst, sozialer Praxis und gesellschaftlicher Innovation.

Fachbereich

Kunst im Sozialen. Kunsttherapie und Kunstpädagogik (B.A.)
Theater im Sozialen. Theaterpädagogik  (B.A.)
Freie Bildende Kunst B.F.A.)

Kunst und Theater im Sozialen (M.A. / M.F.A.)

Studiengang

Bachelor of Arts bzw. Bachelor of Fine Arts

sowie

Master of Arts bzw. Master of Fine Arts

Voraussetzungen

• Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife (nur bei künstlerischer oder sozialer Fachrichtung) oder Meisterprüfung oder staatlich anerkannte Berufsausbildung im sozialen, heilpädagogischen oder pflegerischen Bereich oder Sonderbegabtenprüfung • Künstlerische Begabung • Grunderfahrungen im sozialen Bereich von mind. 160 Stunden Dauer (gilt nicht für Freie Bildende Kunst)
• Masterstudiengang: Bachelorabschluss mit 240 Creditpoints. Es wird ein individuell zugeschnittenes Brückenstudium angeboten, um von 180 auf die erforderliche Zahl der Creditpoints aufzuschließen.

Struktur

Private Fachhochschule, seit 1984 staatlich anerkannt

Profs

Prof. Peer de Smit, Prof. Dr. Constanze Schulze, Prof. Dr. Gabriele Schmid, Prof. Friederike Gölz, Prof. Elke Wolf, Prof. Michael Dörner, Prof. Jochen Stenschke, Prof. Bernd Müller-Pflug, Prof. Dr. Karin Nissen-Rizvani, Prof. Cony Theis, Prof. Dr. Ralf Rummel-Suhrcke, Prof. Dr. Uwe Gonther

Lehrende

Rée de Smit, Gisela Burtscheidt, Johannes W. Maurer, Dag Ståhlhammar, Hans-Joachim Reich, Christoph Mikula, Christian Bohdal, Wolfgang A. Schlieszus, Dr. med. Wolfram Henn, Piet Sauerwein, Anna-Barbara Fastenau

Schwerpunkte

Mit ihrem Leistungsangebot zielt die Hochschule auf eine gesellschaftliche Praxis, in der die Potenziale der Kunst als genuine Potenziale des Menschen behandelt werden, unabhängig von dessen sozialer, kultureller oder weltanschaulicher Zugehörigkeit. Lehre und Forschung richten sich auf die Erschließung und Förderung solcher Potenziale durch künstlerische Praxis in den Bereichen der Freien Bildenden Kunst, der Kunstpädagogik, der Kunsttherapie und der Theaterpädagogik.
Die Hochschule schafft durch ihre Studiengänge die Voraussetzungen für die Heranbildung von Persönlichkeiten, die fähig sind, mit den Mitteln künstlerischer Praxis gesellschaftlich konstruktiv und innovativ zu handeln.
Kunst, Mensch und Gesellschaft bilden die aufeinander bezogenen Eckpfeiler, zwischen denen die freikünstlerischen oder anwendungs- und zielgruppenbezogenen Studienangebote theoretisch fundiert und praxisnah entwickelt werden. Diese Eckpfeiler bestimmen den interdisziplinären Grundzug der Curricula. Sie umreißen ein Gebiet, in dem sich Kunst und soziale Handlungsfelder verbinden. Zentral sind die Ermöglichung und Förderung individueller und sozialer Entwicklungen sowie die Gesundheitsförderung mit den Mitteln der Kunst.
Künstlerisches Handeln und ästhetisches Wahrnehmen vermittelt die Hochschule als spezifische Formen des Erkenntnisgewinns und der Welterfahrung, der Kommunikation und Lebensbewältigung.
Kunst und Wissenschaft werden in der Ausbildung als sich ergänzende Instrumente des Erkenntnisgewinns vermittelt. Die Nutzung ihrer Synergien ist ausschlaggebend für die berufliche Qualifikation.
Die Forschung an der Hochschule ist interdisziplinär und anwendungsorientiert ausgerichtet. Parallel zur wissenschaftlichen Forschung erfahren Ansätze kunstbasierter und künstlerisch-ästhetischer Forschung besondere Aufmerksamkeit und werden in die Entwicklung gegenstandsadäquater Forschungsdesigns eingebunden. Solch künstlerisch-ästhetische Forschungsansätze führen wissenschaftlich und künstlerisch orientierte Methoden sowie Forschungsstrategien zusammen.
Die Hochschule reflektiert und erneuert sich im Bewusstsein ihrer Geschichte und des gesellschaftlichen Wandels. Sie erschließt sich gesellschaftliche Felder als Aktionsfelder innovativen Handelns. Die Hochschule legt Wert auf eine kontinuierliche Weiterbildung ihres Kollegiums durch dessen aktive Teilhabe an den zeitgenössischen künstlerischen wie wissenschaftlichen Diskursen.
Die Hochschule unterstützt Studierende, die sich in bestehenden oder neuen Initiativen und Projekten im Sinne des zivilgesellschaftlichen Engagements betätigen. Sie fördert solche Initiativen als identitätsbildende und im sozialen Leben der Hochschule zentrale Komponenten.
Geschichte
Die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg, wurde 1967 als "Freie Kunst-Studienstätte" gegründet, 1984 staatlich anerkannt und gehört zu den rund 70 nichtstaatlichen Hochschulen in Deutschland. Mit ihren durchschnittlich etwa 500 Studierenden ist sie eine Institution von überschaubarer Größe, die ihre Freiheit nutzen kann, um einen engagierten und unverwechselbaren Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Hochschullebens zu leisten. Finanziert wird die Hochschule im Wesentlichen aus Studiengebühren; ihr Träger ist eine gemeinnützige GmbH, deren Gesellschafter vor allem in Praxiseinrichtungen tätig sind. Wer gerne im persönlichen Kontakt zu KommilitonInnen und Lehrenden studiert und wem an einer individuellen Ausbildung liegt, der findet an der vergleichsweise kleinen Hochschule mit ihrer beweglichen Selbstorganisation gute Voraussetzungen.

Geschichte

Die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg wurde 1967 als "Freie Kunst-Studienstätte" gegründet, 1984 staatlich anerkannt und gehört zu den rund 70 nichtstaatlichen Hochschulen in Deutschland. Mit ihren durchschnittlich etwa 500 Studierenden ist sie eine Institution von überschaubarer Größe, die ihre Freiheit nutzen kann, um einen engagierten und unverwechselbaren Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Hochschullebens zu leisten. Finanziert wird die Fachhochschule im Wesentlichen aus Studiengebühren; ihr Träger ist eine gemeinnützige GmbH, deren Gesellschafter vor allem in Praxiseinrichtungen tätig sind. Wer gerne im persönlichen Kontakt zu KommilitonInnen und Lehrenden studiert und wem an einer individuellen Ausbildung liegt, der findet an der vergleichsweise kleinen Hochschule mit ihrer beweglichen Selbstorganisation gute Voraussetzungen.