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Kunst in Berlin Januar/Februar 2018

Die Berliner Galerien starten mit spannenden Schauen ins neue Jahr. Zu entdecken gibt es faszinierende Porträt- und Landschaftsfotografien, Malerei und und und.

Kunst in Berlin
Kunst in Berlin

Ausgewählte Werke von Nicolas Dhervillers präsentiert die Galerie Hiltawsky. Der Fotograf setzt düstere und dämmrige Landschaften ähnlich dichten Filmszenarien in Szene. So wirken sie zu Teil gar nicht mehr vertraut, sondern fremdartig und gar bedrohlich. Noch bis zum 27. Januar entführen sie in stille Welten.

Arbeiten von Ewen Gur zeigt die Raab Galerie unter dem Motto »It might get loud«. Der aus Tours stammende und in Berlin lebende Künstler verbindet Zeichnung und Malerei in einer ganz besonderen Comic-Optik. Schwarze Umrisse prägen seine Figuren, deren Farbigkeit aber eindeutig expressiv ist. Bis zum 10. Februar kann man seine Werke noch entdecken.

»Leitplanken«, so heißt die Ausstellung von Rita McBride in der Konrad Fischer Galerie. Diese funktionalen Objekte werden in der Regel kaum mit Aufmerksamkeit bedacht. Für McBride stehen sie als am Rande wahrgenommene Phänomene für unser Vermögen uns in der Welt zu orientieren. Bis zum 17. Februar kann man ihren Ideen noch folgen.

Die Fotografien von Christian Tagliviani erinnern an Porträts der niederländischen Meister. Seine Modelle sind in historisch inspirierte Gewänder gekleidet, tragen prächtige Kopfbedeckungen und erinnern etwa an Vermeer. Noch bis zum 24. Februar kann man diese faszinierenden Fotografien in der Camera Work Galerie bewundern.

Eckart Hahn zeigt im Haus am Lützowplatz unter dem Motto »Der schwarze Hund trägt Bunt« seine handwerklich präzisen und vor Details strotzenden Bilder. Sie beeindrucken vor allem durch ihre Stofflichkeit, Lichtführung und Intimität und bewegen sich irgendwo zwischen Realismus und Surrealismus. Ab dem 19. Januar sind sie zu sehen.

Fahrelnissa Zeid war zweifellos eine der türkischen Pionierinnen der Moderne. Die aus osmanischem Adel stammende Kosmopolitin studierte als eine der ersten Türkinnen Kunst, lernte in Paris Strömungen der europäischen Avantgarde kennen, besuchte antike Stätten und lebte in den Metropolen Paris und London. Diese und andere Einflüsse verarbeitete sie in ihrer Malerei zu geometrischen Farbexplosionen. Noch bis zum 25. März zeigt die Deutsche Bank Kunsthalle die Retrospektive mit ihren Werken.