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Kunst in Düsseldorf Dezember 2015/ Januar 2016

Trotz Winterwetter kann man ein wenig Farbe in die dunklen Tage bringen – etwa, indem man den Düsseldorfer Galerien einen Besuch abstattet. Dort warten traumhafte und realistische Bilder, man widmet sich dem Waldesgrün und der Natur und noch so einiges mehr. Unsere Highlights helfen ihnen bei der Auswahl.

Kunst in Düsseldorf
Kunst in Düsseldorf

Malte Zenses bewegt sich irgendwo zwischen Abstraktion und New Realism, seine Bilder und Skulpturen zeichnen sich durch ihren Bezug zur Gegenwart, aber auch zur Biografie Zenses aus. Und irgendwo zwischen all dem findet sich auch der Betrachter selbst wieder. Skulpturen, Installationen und Bilder des Künstlers zeugt die Galerie Kadel Willborn noch bis zum 17. Dezember.

Man könnte meinen, mit »Ein Baum ist ein Baum ist ein Baum« weist die Galeri Beck & Eggeling auf den derzeit aktuellen Wohnzimmerschmuck für die Weihnachtsfeiertage hin. Tatsächlich aber zeigt sie zahlreiche Zugänge zum Waldesgrün, von Aquarell bis Skulptur, von licht-freundlich bis düster und legt so die ganze Bandbreite des Baums als Motiv dar. Insgesamt 54 Künstler und »ihre« Bäume lassen sich noch bis zum 9. Januar entdecken.

Ebenfalls bis zum 9. Januar lassen sich noch die Arbeiten Richard Longs entdecken. Der Künstler hat die Landschaft zu seinem Thema gemacht und zieht seine Inspiration aus Wanderungen, verarbeitet gefundene Materialien und reagiert auf die Orte, die er entdeckt hat. Mit »BasaltSlate« zeigt die Konrad Fischer Galerie Werke, die der Brite aus Basaltgestein und Schiefer geschaffen hat, und stellt sie in einen Dialog mit beeindruckenden Landschaftsfotografien.

Die Galerie Hans Mayer begibt sich in diesen Tagen fünfzig Jahre in die Vergangenheit und zeigt Werke von Jean Pierre Yvaral, die nach wie vor durch ihre abstrakten Gesten bestechen und beweisen, dass die Op Art immer noch aktuell ist. Noch bis zum 15. Januar können die Werke Yvarals bewundert werden.

Mit seiner Serie »Mr Knight’s World Band Receiver« erzählt Jasper der Beijer die Geschichte des »North Pond Eremiten« Christopher Knight. 27 Jahre lang lebte der Amerikaner abseits der Welt, hielt sich aber mit einem Radio stets auf dem Laufenden. In seinen fotografischen Arbeiten spürt Jasper de Beijer aus dieser Perspektive aktuellen und bedeutenden Ereignissen nach und noch bis zum 15. Januar können dies auch die Besucher der TZR Galerie tun.

Surreale und detailreiche Bilder schafft Andrea Lehmann: Da treffen jugendliche Schönheiten auf übergroße und seltsame Getiere, treten Märchenfiguren auf und historische Persönlichkeiten und noch so einiges mehr. Ihre Inspiration zieht sie dabei aus der Menschheitsgeschichte und den Konstanten des menschlichen Daseins. In ihrer aktuellen Ausstellung »Tempelschlaf« widmet sie sich dem Schlaf und all seinen Phänomenen. Bis zu 6. Februar können ihre wahrhaftig traumhaften Bilder in der Anna Klinkhammer Galerie bewundert werden.