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Kunst in Hamburg August/September 2017

Auch zur Ferienzeit wird es in den Galerien der Hansestadt nicht langweilig und es gibt einiges an Ausstellungen zu bewundern. Wie immer geht es dabei bunt gemischt zu: Installation, Malerei und Papierarbeiten, aber auch Skulptur erwartet die Besucher.

Kunst in Hamburg
Kunst in Hamburg

Bis zum 26. August präsentiert die Sfeir-Semler Galerie Arbeiten von Anja Soliman. In ihrer künstlerischen Praxis vereint sie verschiedene Kulturen – geboren wurde sie in Europa, ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie im Nahen Osten, ihr Studium wieder in Europa und schließlich in den USA. So vereint sie auch verschiedenste Themen und Einflüsse in ihrer Arbeit, bezieht sich aber vor allem auf Wissenschaft und Forschung, der ihr Hauptinteresse gilt. Die Ausstellung zeigt ihr aktuelles Projekt »Dance to a Machine«.

Ganz dem Papier widmet sich die Galerie Nanna Preußners. Unter dem Motto »gerissen gefalzt geschnitten gezeichnet« zeigt sie Werke von Künstlern der Galerie, aber auch von Gästen und damit die ganze Bandbreite der Kunst mit und auf Papier. Bis zum 26. August kann man die Werke nach der Sommerpause noch bewundern.

Unter dem Motto »Salz« zeigt die Evelyn Drewes Galerie Künstler aus der Klasse Katharina Fritsch. Mehrheitlich auf die Bildhauerei ausgerichtet bietet die Klasse ein breites Spektrum an künstlerischen Darstellungsformen. Fotografie, Druck, Installationen und Skulptur sind nur einiges davon. Bis zum 31. August kann man die Werke noch kennen lernen.

Ganz den Gegensätzen widmet sich die Ausstellung mit Werken von Llaura Sünner und Sabine Mohr in der Galerie W. Die Künstlerinnen präsentieren Versuchsanordnungen, die mithilfe von Skizzen und Objekten, von Fotos und Installationen diese Gegensätze erfahrbar machen. Zu erleben ist das Ganze noch bis zum 10. September.

Jan Henderikse ist ab dem 12. September in der Levy Galerie zu sehen. Der Niederländer bewegte sich stets zwischen den Polen des Informel, der Pop Art, aber auch des Zero. Die Ausstellung thematisiert diese Vielfalt und zeigt Arbeiten aus den letzten 50 Jahren bis heute.

Noch bis zum Ende des Jahres ist im Altonaer Museum die Rauminstallation »Ahoobaa« zu bewundern. Der Künstler Joe Sam-Essandoh zeigt dabei Maskenobjekte aus Fundstücken und verschlissenen Materialien und schlägt so einen Brücke zu seinen ghanaischen Ahnen.