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Europa-Universität Viadrina

Professur für Kunst und Kunsttheorie sowie Professur für Denkmalkunde

Fachbereich

Kulturwissenschaftliche Fakultät

Studiengang

  • Bachelor Kulturwissenschaften
  • Masterstudiengang Europäische Kulturgeschichte
  • Masterstudiengang Keltur und Geschichte Mittel- und Osteuropas
  • Masterstudiengang Schutz europäischer Kulturgüter
  • Weiterbildung Kulturmanagement und Kulturtourismus

Voraussetzungen

  • Bachelor: Hochschulzugangsberechtigung. Eine Bewerbung für beruflich Qualifizierte ohne Abitur ist ebenfalls möglich
  • Master: berufsqualifizierender Hochschulabschluss

Profs

  • Prof. Dr. Christoph Asendorf, Professur für Kunst und Kunsttheorie
  • Prof. Dr. Werner Benecke, Professur für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas
  • Prof. Dr. Paul Zalewski, Professur für Denkmalkunde

Schwerpunkte

In Ihren ersten Semestern beschäftigen Sie sich mit den Gegenständen, Fragestellungen und Methoden im Zuge der Entwicklung der Kulturwissenschaften. In diesem Rahmen werden zentrale Texte der Kulturwissenschaften erarbeitet, grundlegende Begriffe und Konzepte diskutiert und in das interdisziplinäre Arbeiten eingeführt.. Im Laufe Ihres Studiums spezialisieren Sie sich auf zwei frei wählbare Disziplinen in welchen Ihnen die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, Basiskenntnisse und theoretische Orientierungen auf disziplinärer Basis vermittelt werden. Sie wählen dabei zwischen folgenden Disziplinen: Kulturgeschichte, Literaturwissenschaften, Sprachwissenschaften, Vergleichende Sozialwissenschaften. Um auch dem interdisziplinären Anspruch der Universität gerecht zu werden, werden Sie einen Teil ihrer Leistungsnachweise an einer der Nachbarfakultäten – der Juristischen oder der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät – erbringen.

Projekte

Forschungsschwerpunkt der Professur für Kunst und Kunsttheorie: Kunst in der modernen Zivilisation- Kunst und Wissenschaft- der Umgang mit Raum in der Kunst- und Kulturgeschichte der Neuzeit

Projekt der Professur: Die große Raumrevolution – Zur Kunst- und Kulturgeschichte der frühen Globalisierung

Forschungsschwepunkte der Professur für Denkmalkunde: 1. Ländliche und städtische Baukultur der Neuzeit 2. Kulturerbe: Öffentlichkeit und neue Arbeitsgebiete
Projekte der Professur:

  • Postdoctoral research: "German cultural space in the Polish eyes. Polish expatriots, tourists and migrants in Brandenburg and Mecklenburg-Vorpommern" (Brandenburgisches Internationalisierungsstipendium, MWFK).
  • Historisches Bauhandwerk der Barockzeit in den welfischen Residenzstädten Celle und Hannover. Ein Ausstellungsprojekt in Kooperation mit dem Historischen Museum, Hannover und mit dem Stadtarchiv Celle
  • Dachkonstruktionen der Barockzeit
  • BFR-Baltic Fort Route
  • Stadttopographie Słubice

Ausstattung

  • Universitätsbibliothek (UB)
  • Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv
  • Universitätsarchiv
  • Informations-, Kommunikations- und Multimediazentrum (IKMZ / IT Servicezentrum)
  • Sprachenzentrum
  • Collegium Polonicum

Geschichte

Frankfurt (Oder) war 300 Jahre lang, von 1506 bis 1811, die Stadt der ersten brandenburgischen Landesuniversität. Unter Kurfürst Joachim I. waren die treibenden Kräfte der Universitätsgründung der kurfürstliche Rat Eitelwolf vom Stein und der Lebuser Bischof Dietrich von Bülow. Die Universitas Francofurtensis galt als bedeutende Bildungsstätte für den brandenburgisch-preußischen Beamtenstaat, fanden sich doch die Namen vieler Professoren und Absolventen in den höchsten Ämtern Preußens wieder.

Die Alma mater Viadrina schloss 1811, im Schatten der 1810 eröffneten Berliner Universität, die heute den Namen der Gebrüder Humboldt trägt, ihre Pforten. Einige Viadrina-Professoren lehrten anschließend an der Berliner Universität. Das gesamte Inventar und ein Teil der Gelehrten übersiedelte nach Breslau (Wroclaw) und so wurde die Viadrina mit der dortigen Leopoldina vereinigt.