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Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Lehrstuhl für Kunstgeschichte und Bildwissenschaft

Fachbereich

Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät

Studiengang

Bachelorstudium:

  • Kunstgeschichte als Haupt- und Nebenfach im Rahmen des flexiblen Bachelorstudiums an der Katholischen Universität
  • Kunstgeschichte im Rahmen des Bachelor-Studienmodells - Kultur und Medien -
  • Kunstgeschichte im Rahmen des Europa-Studiengangs
  • Kunstgeschichte im Rahmen des Studiums der Kunstpädagogik

Masterstudium:

  • Kunstgeschichte als Haupt- und Nebenfach im Rahmen des flexiblen Masterstudiums an der Katholischen Universität
  • Kunstgeschichte im Rahmen des Master-Studienmodells - Kultur und Medien -
  • Kunstgeschichte im Rahmen des Europa-Studiengangs

Promotionsstudium

Voraussetzungen

Bachelor: Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife

Berufserfahrene Studieninteressenten:

  • Absolventen und Absolventinnen der Meisterprüfung wird der allgemeine Hochschulzugang eröffnet, wenn sie an einem Beratungsgespräch teilnehmen.
  • Der fachgebundene Hochschulzugang wird eröffnet, wenn nach Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung und anschließender in der Regel mindestens dreijähriger hauptberuflicher Berufspraxis, jeweils in einem dem angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich, durch die erfolgreich absolvierten ersten beiden Fachsemester die Studieneignung festgestellt wird.

Profs

  • Prof. Dr. Michael F. Zimmermann (Lehrstuhlinhaber)
  • Honorarprof. Dr. Kerstin Merkel
  • Honorarprof. Dr. Werner Schiedermai

Lehrende

  • Dr. Dominik Brabant
  • Sabine Girg M.A.
  • Dr. Bruno Grimm
  • Dr. Susanna C. Ott
  • Pia Rudolph, M.A.
  • Veronika Winkler M.A.

Schwerpunkte

Das Fach Kunstgeschichte und Bildwissenschaften bietet mehrere Varianten des Bachelor- und des Masterstudiums an, in denen Kunstgeschichte studiert werden kann. Begeisterte Kunsthistoriker können sich für das intensive Hauptfachstudium mit Schwerpunktbildung in den Bereichen wahlweise Neuzeit oder 19. bis 21. Jahrhundert entscheiden. Interessenten, die sich auch in andere Kultur- und Geschichtswissenschaften einarbeiten möchten, können das Fach als eines von zwei Hauptfächern studieren. Schließlich kann Kunstgeschichte auch im Rahmen des renommierten Europa-Studiengangs studiert und als Studienschwerpunkt gewählt werden. Kunstpädagogen können über verpflichtende Einführungen in das Fach hinaus einen Schwerpunkt Kunstgeschichte setzen. Besonders attraktiv ist sicherlich auch das Studium im Rahmen des interdisziplinären Curriculums Kultur und Medien, das in Zusammenarbeit mit anderen kulturwissenschaftlichen Fächern angeboten wird und ein gemeinsames Sockel-Studium in den Methoden der Sprach- und Literaturwissenschaften, der Kunst- und Bildwissenschaften sowie der theoretischen und praktischen Journalistik vorsieht.

Forschungsschwerpunkte:

  • Bildwissenschaft der Neuzeit: Kunsttheorie, Wissenschaft und Bildgebrauch, Graphik und Medien der Künste
  • Grabmäler der Frühneuzeit
  • Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts: Frankreich, Italien, Deutschland und die englischsprachigen Länder im Vergleich
  • Mediengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Fach- und Institutionsgeschichte im internationalen Vergleich
  • Historische Philosophie des Bildes

Projekte

Aktuelle Forschungsprojekte:

  • Wahrnehmung in Bewegung (1860-1930): bildende Kunst und Medien; Medizin - Physiologie der Wahrnehmung - Psychophysik; Philosophie
  • Grammatikalisierung der Künste (1860-1930)
  • Der Kubismus und die Medialität des Sehens: Raum als Projektion vs. Fläche als Abstraktion?
  • Manet
  • Adoleszenz (Verbundforschung)

Ausstattung

Studierende haben Nutzen von einer Bibliothek, einem Rechenzentrum, einem Sportzentrum, einem Sprachenzentrum, dem Universitätsarchiv und verschiedenen Verwaltungs- und Forschungseinrichtungen. Außerdem steht eine Arbeitsstelle Bildmedien zur Verfügung.

Geschichte

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt weiß sich ihrer zweifachen historischen Wurzel verpflichtet: Sie ging zum einen hervor aus der Bischöflichen Philosophisch-Theologischen Hochschule (seit 1924), die wiederum auf das 1564 gegründete Collegium Willibaldinum zurückging, das bis 1807 bestand und 1843 als Lyceum wiedererrichtet wurde. Die andere historische Wurzel ist die 1958 auf Beschluss der bayerischen Bischöfe gegründete Pädagogische Hochschule Eichstätt. 1972 wurden die beiden kirchlichen Hochschulen in Eichstätt sowie neueingerichtete Fachhochschulstudiengänge zu einer Gesamthochschule vereinigt. 1980 wurde daraus die Katholische Universität Eichstätt, im Jahr 2001 wurde der Name um Ingolstadt ergänzt. Auch Ingolstadt blickt auf eine lange Tradition zurück: 1472 wurde dort mit päpstlicher Genehmigung die Universität Ingolstadt als erste bayerische Universität gegründet.