Detailseite

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Institut für Kunstgeschichte

Lage

Das Institut befindet sich in der neu renovierten Orangerie des Erlangener Schlossgartens.

Fachbereich

Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie

Studiengang

Voraussetzungen

  • Bachelorstudiengang: Allgemeine Hochschulreife, durch die auch die Kenntnis zweier Fremdsprachen nachzuweisen ist.
  • Masterstudiengang: Studienabschluss in einem kunsthistorischen oder in einem wissenschaftlich verwandten Fach, z. B. Kunstpädagogik, Freie Kunst, Theater- und Medienwissenschaft, Design oder Architektur. Ist der erste Studienabschluss nicht Kunstgeschichte, sind gegebenenfalls bestimmte Vorkenntnisse nachträglich zu erwerben. Die Gesamtnote des qualifizierenden Abschlusses sollte mindestens 2,5 betragen. BewerberInnen, deren Abschluss in einer anderen Fachrichtung erfolgt ist oder deren Gesamtnote zwischen 2,51 und 3,0 liegt, haben die Möglichkeit, an einem Auswahlgespräch teilzunehmen. Die zur Zulassung vorausgesetzte Kenntnis zweier Fremdsprachen kann durch das Abiturzeugnis nachgewiesen werden.

Struktur

  • 3 Professoren
  • 1 Honorarprofessor
  • 2 Außerplanmäßige Professoren
  • 4 Privatdozenten
  • 7 wissenschaftliche Mitarbeiter
  • wechselnde Lehrbeauftragte
  • 1 Medienassistenz
  • 3 Verwaltungsmitarbeiter
  • ca. 10 studentische Hilfskräfte
  • Fachschaft

Profs

  • Prof. Dr. Christina Strunck
  • Prof. Dr. Peter Bell
  • Prof. Dr. Hans Dickel
  • Prof. Dr. Heidrun Stein-Kecks
  • Apl. Prof. Dr. Sibylle Appuhn-Radtke
  • Apl. Prof. Dr. Christian Hecht

Lehrende

  • Benno Baumbauer M.A.
  • Dr. Christine Demele
  • Philipp Eichenmüller M.A.
  • Sarah Fetzer BA
  • Prof. Dr. Günther Görz
  • Dr. Daniel Hess (GNM)
  • Dr. Thomas Heyden (NMN)
  • Dr. Markus Hörsch (Leipzig, Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas)
  • Dr. Sebastian Karnatz (Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen)
  • Dr. Bettina Keller
  • Dr. Andrea Langer (GNM)
  • Dr. Jessica Mack-Andrick (GNM, KPZ)
  • Dr. Uta Piereth (Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen)
  • Dr. Thomas Schauerte (Museen der Stadt Nürnberg)
  • Dipl.-Inf. Martin Scholz (FAU, AG Digital Humanities)
  • Dr. Manuel Teget-Welz
  • Maike Teubner M.A.
  • Dr. Bernd Vollmar

Schwerpunkte

Das Studienfach Kunstgeschichte umfasst die abendländische Kunst vom Übergang der Spätantike zum Frühen Christentum bis in die Gegenwart. Die drei am Erlanger Institut bestehenden Professuren decken diese zeitliche Spanne mit Schwerpunkten in den Bereichen Mittelalter, Renaissance, Barock und Moderne ab. Andere Schwerpunkte wie Neue Medien, Fotografie, Film- und Medienkunst, Methodologie und Museologie, die das besondere Profil der Kunstgeschichte am Erlanger Institut ausmachen und sich auch in der Schwerpunktbildung des Masterstudiengangs abzeichnen, kommen hinzu. Traditionell ist eine besondere Ausrichtung auf die deutsche und österreichische, italienische und französische Kunst gegeben. Der Schwerpunkt auf der deutschen Kunst liegt vor allem auch in den herausragenden Beständen des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg begründet. Institut und Museum kooperieren über Lehraufträge und Forschungsarbeiten.

Bei der Wahl der Nebenfächer, die aus dem ganzen Spektrum der Philosophischen Fakultäten gewählt werden können, bietet die Universität Erlangen-Nürnberg einige Besonderheiten So ist hier das Fach Buchwissenschaft vertreten und die Theater- und Medienwissenschaft, mit denen die Kunstgeschichte im Department Medienwissenschaften und Kunstgeschichte vereint ist und die das Fach auch im Hinblick auf das angestrebte Berufsziel in verschiedenen Richtungen ergänzen und bereichern.

Projekte

Forschungsprojekte am Institut:

Praxisbezogene Studienprojekte: Um den Studierenden Kompetenzen für den Berufsalltag eines Kunsthistorikers/einer Kunsthistorikerin zu vermitteln und damit nicht nur die Berufswahl zu erleichtern, sondern auch die Berufsaussichten zu verbessern, nimmt die Vermittlung von praxisorientiertem Handlungswissen im Rahmen des Kunstgeschichte-Studiums an der FAU Erlangen-Nürnberg einen festen Platz ein. Bereits im Bachelor-Studiengang, insbesondere aber im Rahmen des Masterstudiengangs Kunstgeschichte werden in Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern und Kooperationspartnerinnen konkrete und öffentlichkeitswirksame Projekte durchgeführt. Darunter fallen Konzeption und Durchführung von Ausstellungen, Autorentätigkeit für Museums- und Ausstellungskataloge sowie die Mitwirkung an Forschungsprojekten. Eine Auswahl an praxisorientierten Studienprojekten seit 2011 wird auf dieser Internetseite präsentiert.

Ausstattung

Die ca. 20.000 Bände umfassende Bibliothek, die auch Zeitschriften und Jahrbücher laufend bezieht, ist eine Präsenzbibliothek, welche die Ausleihe der Bücher unter bestimmten Voraussetzungen gestattet. Umfassende Ergänzungen bietet darüber hinaus die unweit gelegene Universitätsbibliothek, die in ihrem Altbau zudem eine bedeutende Sammlung von Druckgraphiken beherbergt.

Die Photothek mit etwa 50.000 Photographien und Abbildungen und die Digitalisierungsabteilung stehen den Studierenden für Ausleihen und Scanbestellungen ebenso zur Verfügung wie „Prometheus“, das digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre.

Geschichte

Das kunsthistorische Seminar der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg blickt auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück. Bereits kurz nach der universitären Etablierung des Faches im Jahre 1900 wurden die Räumlichkeiten im Ostflügel der Orangerie im Schlossgarten bezogen, die bis heute der Sitz des Institutes sind.